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Cake day: November 11th, 2025

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  • Alles richtig, aber: Polizisten sind Menschen, Zeugenaussagen von Menschen haben eine… zweifelhafte Qualität, immer. Prinzipiell gebe ich dir Recht, dass man an die Polizei einen deutlich höheren Standard anlegen sollte als an die durchschnittliche Bevölkerung… aber auch hier gibt es dann die Streßsituationen die völlig unerwartet eskalieren, es gibt doofe Fehlentscheidungen und es gibt immer das eine oder andere Individuum das vielleicht auch erst im Moment des Einsatzes sehr, sehr dunkle Seiten an sich entdeckt.

    Seufz wir müssen irgendwie weg von diesem “Die Cops machen alles richtig!” auf der einen und “ACAB!11!” auf der anderen Seite kommen… wie sonst willst du das System in eine menschenfreundlichere Richtung umbauen? Irgendwie MUSS man doch Brücken bauen können…






  • Hast du das mal wirklich quantifiziert?

    Nein, tatsächlich nicht. Was ich aber definitiv merke ist, dass die “Umschaltzeit” (ich habe gerade keinen besseren Begriff dafür) zwischen meinen verschiedenen Aufgaben dadurch kürzer geworden ist. Mein Alltag besteht nun einmal darin einerseits darin Support jeden Levels zu liefern und andererseits mal eben schnell Anpassungen an einer Software vorzunehmen die möglicherweise irgend jemand vor ~20 Jahren verbrochen hat oder aber mal eben schnell eine kleine interne Webapp für Anwendungsfall X zusammenzuklöppeln… dann kommt zwischendrin wieder ein Anruf weil Kollege Y ganz dringend einen neuen Laptop benötigt weil ihm gerade sein Gerät geklaut wurde gefolgt von Kollegin Z die auch nach der 150. Erklärung nicht mit der WaWi klarkommt mit der sie eigentlich schon seit fünf Jahren arbeitet… oh, die kleine App die ich über die letzte Woche gebaut habe? Die soll jetzt noch Funktionen A, B und C bekommen an die vorher niemand gedacht hat…

    Die Hypothese war, dass halt der kognitive Load mit AI weniger ist. Vulgo, man denkt weniger nach und lässt, wenn es nicht klappt, lieber drei mal neuen Kram generieren als anstrengend die Fehler zu suchen.

    Klingt plausibel, wahrscheinlich ist es sogar so. Was ich jedenfalls sagen kann ist, dass ich deutlich weniger gestresst bin und deutlich weniger leicht aus dem Konzept gebracht werde seit ich LLM’s mit in meine Arbeitsprozesse einbinde.







  • Für mich, als jemand der sich um die komplette IT von mehreren kleinen Firmen kümmert (und zwar ALLES, vom Drucker einrichten bis hin zu kleinen Eigenentwicklungen) ist das ganze schon ein Geschenk des Himmels. Ich kann programmieren, einzelne Aufgaben an Mistral zu delegieren spart mir aber tonnenweise Zeit. Klar muss ich das Ergebnis verstehen können, klar muss ich hier und da korrigieren - aber es ist einfach eine Arbeitserleichterung die man am ehesten mit der Autokorrektur eines Schreibprogrammes vs. dem händischen Nachschlagen im Duden vergleichen kann.

    Ansonsten: Mal eben schnell Emails, Infoschreiben oder ähnliches generieren lassen, einzelne Bilder für eine Firmenhomepage etc., ich möchte persönlich nicht mehr ohne.



  • Als jemand aus der Generation '83 kann ich sagen: Es hängt wirklich viel vom Umfeld ab. Ich bin mit C64 / Atari ST und später PC aufgewachsen aber ich hatte Glück - mein Vater, obwohl “einfacher Arbeiter” hatte immer schon Spaß an Technik und war zu Atari Zeiten auch ein begnadeter Programmierer (hat aber leider beruflich nie was daraus gemacht).

    In der weiterführenden Schule (Hauptschule!) gab es durch zwei super engagierte Lehrer eine EDV - AG, im “Computerlabor” hatten wir tatsächlich eine PDP-11 (weiß der Himmel wie die ihren Weg zu unserer Hauptschule in der Pampa gefunden hat) mit einer ganzen Reihe Terminal stehen auf denen wir dann erst Basic und später Assembler gelernt haben. Ich glaube damals wären wir wirklich als Muster-Schule durchgegangen. Aber das alles gab es halt wirklich nur weil einige wenige Spaß an der Technik und genügend Wissen und Willen hatten dieses zu vermitteln. In der Berufsfachschule in der ich meine Mittlere Reife nachgeholt habe gab es dann einmal die Woche unglaublich langweiligen EDV Unterricht der uns dann auf die Arbeit mit einer fürchterlich veralteten MS Office Version vorbereiten sollte…

    Ähm… wo war ich stehen geblieben? Ach so… ich hatte da also eine Zwiebel am Gürtel…