Samina Sultan, Volkswirtin am Institut der Deutschen Wirtschaft, warnt allerdings vor zu großen Erwartungen. Noch sei die zivilgesellschaftlich organisierte europäische Boykott-Bewegung recht klein. Außerdem könnte der Boykott von US-Produkten auch europäische Hersteller treffen.

  • tfmA
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    1 day ago

    Diese beteiligen sich aber eher, wenn sich mehr Leute gegen sie aussprechen.

    Palantir ist traurig. Umso wichtiger ist es aber, Druck auf unsere Vertreter auszuüben.

    • kahdbrixk@feddit.org
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      1 day ago

      Ich möchte dir glauben, ehrlich.

      Aber es geht hier ja um Kaufentscheidungen, und nicht um Protest in einer aktiven Form. Ob ich jetzt meine paar Euro, die ich als Normalsterblicher besitze, in US Produkte investiere oder nicht , kümmert keine Regierungspartei.

      Vor allem, wenn der Mainstream weiter kauft wie immer. In der Masse hätten wir vielleicht noch Kraft, aber Kaufentscheidungen und Politik sind nur für Besserverdienende vereinbar, und die breite Masse verdient schon lang nicht mehr besser. Daher fehlen uns die Zahlen/Anzahl, um was zu bewegen mit einem Verzicht an Investition. 100x1000€ ist was anderes als 1.000.000x1000€, so meine ich das.

      Da müsste ich mich schon aktiv politisch engagieren, egal in welcher Form, um meinen Protest aktiv irgendwo Kund zu tun. Deshalb halte ich von sowas wie Boykotten nicht mehr viel.

        • kahdbrixk@feddit.org
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          11 hours ago

          Gut aber in BuyfromEU geht es ja nicht nur um Luxus-Autos - was übrigens in sich auch wieder meinen Punkt unterstützt, dass das Verhalten für Kaufentscheidungen im Zusammenhang mit politischen Idealen nur für Besserverdienende funktioniert.

        • Elfenbeil@feddit.org
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          15 hours ago

          Oh das klingt doch mal nett. Auch wenn ein grosser Schaden schon angerichtet wurde.

          Freu mich auch das Lemmy so einen Zulauf hat und immer weniger auf Twitter verwiesen wird durch medien.

          Es scheint sich wirklich was zu bewegen.

          • trollercoaster@sh.itjust.works
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            11 hours ago

            Welcher Schaden ist da angerichtet worden. Der Börsenwert einer Firma ist rein fiktiv und hängt nur von der Laune der Spekulanten ab. Wenn die Spekulanten so dumm sind, dass sie glauben, die Firma würde wieder wertvoller, nur weil deren Oberkasper ein paar Leute rausschmeißt, ist das deren Problem.

            • Elfenbeil@feddit.org
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              11 hours ago

              Ach Tesla meinte ich nicht. Meinte eher die Weltpolitik, welche sich stark verändert hat. Das wir wieder über Aufrüstung und atomwaffen sprechen, halte ich für nen grossen Schaden.

              Tesla Aktien Kurs, bin ich ganz bei dir.

                • Elfenbeil@feddit.org
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                  11 hours ago

                  Hegemonialmacht schützt Europa? Ernsthaft? Das ist doch nur ein schöner Mythos, um die wahren Machtverhältnisse zu verschleiern. Diese “Bündnisverpflichtungen” sind nichts anderes als ein Mittel, um kleinere Staaten in Schach zu halten und die Interessen der Mächtigen durchzusetzen.

                  Europa braucht keine überholten Machtstrukturen, sondern echte Solidarität und Zusammenarbeit. Es wird Zeit, dass wir den neoliberalen und imperialistischen Blödsinn hinter uns lassen und eine gerechtere Welt aufbauen. Lasst uns aufhören, uns von den Großen gängeln zu lassen, und stattdessen für echte Gleichheit und Freiheit kämpfen!

                  • trollercoaster@sh.itjust.works
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                    11 hours ago

                    Hegemonialmacht schützt Europa? Ernsthaft? Das ist doch nur ein schöner Mythos, um die wahren Machtverhältnisse zu verschleiern. Diese “Bündnisverpflichtungen” sind nichts anderes als ein Mittel, um kleinere Staaten in Schach zu halten und die Interessen der Mächtigen durchzusetzen.

                    Und genau dieser Mythos bricht in sich zusammen, wenn die Hegemonialmacht von einem Deppen regiert wird, der zu blöd ist, den eigenen Vorteil in dieser Vormachtstellung zu sehen.

                    Europa braucht keine überholten Machtstrukturen, sondern echte Solidarität und Zusammenarbeit. Es wird Zeit, dass wir den neoliberalen und imperialistischen Blödsinn hinter uns lassen und eine gerechtere Welt aufbauen. Lasst uns aufhören, uns von den Großen gängeln zu lassen, und stattdessen für echte Gleichheit und Freiheit kämpfen!

                    Das geht aber nur, wenn eben dieses solidarische Europa in der Lage ist, sich gegen die Gängelei imperialistischen Mächte zu behaupten. Und das braucht leider unter Anderem Aufrüstung. Denn von Sonntagsreden über eine gerechtere Welt wird sich keine imperialistische Macht auf ihrem Eroberungsfeldzug aufhalten lassen.