• tjoa@feddit.org
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    1 day ago

    Hab mir gestern das Video von Simplicius angesehen und Joar DE ist vorletzter Platz im europäischen Vergleich was Regulierung angeht. Und wir heulen über zu große Kosten im Gesundheitssystem. Lieber weiter Zucker fressen und stattdessen Zahnarzt Besuche kostenpflichtig machen. Jawolley

  • Wodudodo@feddit.org
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    1 day ago

    Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie hat eine Kampagne gestartet. Unter anderem wird ein Bauer gezeigt, der statt Marzipankartoffeln jetzt Kartoffeln vom Acker essen muss.

    Versucht es doch mal ernsthaft. Vielleicht mit Schockbildern verfetterter Organe

    • Jesus_666@lemmy.world
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      Deutsch
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      22 hours ago

      Schockbilder finde ich fragwürdig. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der Ertrag einer Zuckersteuer in eine langanhaltende Werbekampagne fließt, die gesunde Alternativen vorstellt und hochhypet. Also statt “du wirst einen grausamen Tod sterben” eher “Zucker ist uncool”.

    • Wodudodo@feddit.org
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      1 day ago

      Achso ich hab jetzt erst kapiert dass das eine Pro Zucker Lobby Organisation ist. Oder?

      • Melchior@feddit.org
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        1 day ago

        Das sind Unternehmen die verarbeitete Lebensmittel verkaufen. Da ist in wirklich vielen Zucker drin, da der gut schmeckt und billig ist.

  • Teppichbrand@feddit.org
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    1 day ago

    Der Wikipedia-Artikel zu Typ 2 Diabetes ist echt wild. Das habe ich mir erst kürzlich raus kopiert:

    Übergewicht (BMI 25–30) und Adipositas (BMI > 30) gelten als eine der Hauptursachen für diesen Erkrankungstyp. Insbesondere übermäßiges Bauchfett um innere Organe wie Leber oder Bauchspeicheldrüse, verursacht durch eine fett- und zuckerlastige Ernährung, gilt als besonderer Risikofaktor.

    So weist eine Studie aus dem Jahre 2013 darauf hin, dass der Genuss von Fruchtsäften das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöht, während der Genuss von frischem Obst – vor allem Heidelbeeren, Weintrauben und Äpfeln – mit einer reduzierten Rate an Diabetes-Typ-2-Erkrankungen einhergeht.

    Der Konsum von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Jeweils 100 g zusätzliches rotes Fleisch pro Tag waren positiv assoziiert mit dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2. Jede zusätzliche Zufuhr von 50 g verarbeitetem Fleisch täglich war stark mit dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 verbunden.

    Hoch-verarbeitete Lebensmittel gelten für die Entwicklung von Übergewicht als Risikofaktor, dies gilt auch für die Entstehung des Diabetes.

    Besonders hervor traten künstlich gesüßte Getränke mit einem um 29 % höheren Risiko.

    Beim Typ-2-Diabetes kann die erhöhte Insulinresistenz u. a. durch Gewichtsabnahme und vermehrte Bewegung verringert werden.

    Etwa die Hälfte aller neu diagnostizierten Diabetiker erreichen durch eine Gewichtsabnahme von 10 kg eine Remission (normaler Nüchternblutzucker). Diese Erkenntnisse legen übergewichtigen Diabetikern eine umfassende Lebensstiländerung nahe, was allerdings eine hohe Motivation erfordert und für viele Patienten schwer zu realisieren ist.

    Studien zeigen, dass Patienten die Einnahme von Medikamenten eher akzeptieren als eine Veränderung des Lebensstils

    Bei Kindern eines Elternteils mit Typ-2-Diabetes beträgt die Wahrscheinlichkeit eines späteren Typ-2-Diabetes bis zu 50 %.

    Die European Association for the Study of Diabetes empfiehlt in ihren Leitlinien eine Ernährung auf Basis von unverarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen (jedoch kein Palm- oder Kokosfett). Zugleich sollte der Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch minimiert werden. Gleiches gilt für Salz, Zucker und Weißmehl, welche ebenfalls reduziert werden sollten.