Der Amokfahrer in Leipzig war wieder einmal ein Mann. Wir müssen reden: über Männer, ihr angeknackstes Selbstbild und ihre Lösungsstrategien.
Der Amokfahrer in Leipzig war wieder einmal ein Mann. Wir müssen reden: über Männer, ihr angeknackstes Selbstbild und ihre Lösungsstrategien.
Die Tatsache, dass man viel darüber redet, zeigt dass solche Taten nicht häufig sind. Die Forderungen gleichen denen der letzten Male. Und wieder gibt es viele, die das Ereignis für ihre eigene Agenda instrumentalisieren, wie jedes mal.
Der Zeitgeist diktiert, dass jetzt jemand versucht, toxische Männlichkeit mit dem Ereignis zu verknüpfen. Mutmaßlich ohne viel über die Hintergründe zu wissen und mit vorgefertigter Meinung. Die Krankheitsgeschichte des Täters sollte nicht öffentlich sein. Für Schlussfolgerungen über die Beweggründe oder Ursachen reicht das Bekannte nicht aus.
Obligatorisch: ich möchte nicht das Trauma und den Schmerz der Betroffenen klein reden, bestimmt nicht.