IMO | WTF! Star Trek Strange New Worlds
Ich habe mir gerade die 9. Folge der 4. Staffel von Star Trek Strange New Worlds angeschaut und frage mich wirklich ob man bewusst die Fanbase vergraulen will. Und diese Frage ist bei mir nicht erst bei dieser Staffel und dieser Folge von Strange New World aufgetaucht. Mit Trauer schaue ich zu TNG, Voyager und DS9 etc. zurück.


Für mich war die ganze Serie leider gar keine gute Erfahrung, ich musste während der zweiten Staffel schon abbrechen. Man hat versucht, etwas in den modernen Fernsehzeitgeist zu heben und das ist ja ansich richtig und wichtig, aber es hat nicht nur nicht gezündet bei mir, sondern richtig hart angeeckt.
Ich kann nicht genau mit dem Finger darauf zeigen, was es war. Ich fand den Sporenantrieb extrem seltsam, ich fand die ganze Story viel zu fokussiert auf persönliche und emotionale Meltdowns, mir fehlte paradoxerweise dennoch in jedem Charakter eine Tiefe, die mir erlaubt hätte, mich irgendwie hineinzuversetzen.
Gleichzeitig bin ich bei Picard vor lauter Fanservice müde vom Stuhl gekippt und habe auch vorzeitig abgebrochen. Man hat es nicht leicht als so ein steinaltes Franchise, ich glaube, da kannst du es eigentlich nur falsch machen.
Edit: ich glaube, ich hab das gerade mit Discovery verwechselt. Blöd, aber ich lasse es mal wegen der Konklusion stehen, die trifft ja trotzdem zu.
Witzigerweise war es bei mir umgekehrt: ich hatte Strange New Worlds geschaut und fand es richtig gut (habe jetzt bislang aber die 4. Staffel auch nicht geschaut).
Dann dachte ich “gut, schauste auch mal Discovery”…und bin da zu einem ähnlichen Schluss gekommen, wie du. Zu krasser Fokus auf persönliche Dramen der Charaktere, ohne, dass sie mich irgendwie interessiert hätten ¯\_(ツ)_/¯.