

Ja schön, dass sich das so fügt :-)


Ja schön, dass sich das so fügt :-)


Die Erwartung kann ich einerseits nachvollziehen. Und natürlich ist es auch in unsererm Sinn, wenn es zu gesetzlichen Änderungen kommt, die z.B. die Ungleichheit wieder reduzieren. Es steckt aber auch drin, dass die Wirtschaftslogik kein Naturgesetz ist, sondern menschengemacht. Wenn wir weiter akzeptieren, dass ‘Spielerfolg’ in Wachstumsraten und Geldsummen gemessen wird, dann brauchen wir uns über den Ausgang nicht wundern.
Die Ansprache soll dazu einladen, sich als Menschen mit Bedürfnissen, Erfahrungen etc. zu begegnen und nicht in Vertretung irgendwelcher Labels. Substanzlos trifft es doch eher nicht, wenn du inhaltlich bereits etwas gefunden hast, das dich abzustoßen scheint.


Für mich haben konkrete Forderungen im Sinne von ‘genau die oder die Steueränderung’ im Moment nicht Priorität.* Das sähe bei einer neuen Partei vermutlich anders aus. Über Maßnahmen kann man [edit: in der Gesellschaft] besser entscheiden, wenn die Probleme erstmal als solche anerkannt und vernünftig besprochen worden sind.
Unter anderem kann man sich über Verteilungsfragen austauschen. Was manche ‘Umverteilung von oben nach unten nennen’ nennen andere ‘Rückverteilung von oben nach unten’…
*Edit: Mögliche Forderungen sind intern aber durchaus ein Thema.


In der zweiten Antwort ist das etwas verdichtet. Mein Verständnis, wobei ich natürlich nicht für ihn sprechen kann: Lokalgruppen werden gegründet. Zum einen machen sie das, was auch z. B. die überregionalen Social Media-Kanäle versuchen, also etwa die zwei genannten Themen ins Gespräch bringen. Das ist dann ‘nur’ Kommunikation, aber wohl notwendige Kommunikation, damit auch die Chancen für Veränderung größer werden. Momentan stabilisieren Desinformation und Nicht-Wissen den status quo.
Zum anderen ist das Lokale auch die Ebene, wo man zusammen mal praktische Erfahrungen sammeln kann, wie es anders geht, z.B. ohne Profitlogik. Wenn dabei Bedürnisse auch oder sogar besser erfüllt werden, dann wirkt das auf das politische Klima zurück.
(Edit: geht auch mit paarmal ‘auch’ weniger)


Wir wollen es auf vielfältige Weise hinkriegen, dass diese Themen zum Tagesgespräch werden. Gegen die dominanten Narrative von ‘Wir brauchen Wachstum!’ ‘Klimaschutz gefährdet Wohlstand!’ etc. Mit positiven Alternativen.
Das sollte sich prima ergänzen mit der langjährigen Erfahrung und den konkreten Konzepten z. B. der GWÖ!


Dankeschön für die Rückmeldung :-)
Es ist definitiv beabsichtigt, da Kräfte zu bündeln und auch nicht lauter Räder neu zu erfinden! Die Wellbeing Economy Alliance hat schon so einen Netzwerk-Charakter, dass man verschiedene Orgas ins Gespräch miteinander bringt, die einen gemeinsamen Nenner haben, aber auch ihre Unterschiede. Als System Delta wollen wir auch auf andere Orgas hinweisen und Kooperationen pflegen. Im Moment liegt der Schwerpunkt noch darauf, etwas aufzubauen, das dann auch für die anderen Initiativen einen Mehrwert hat.
Individuell gibt es bereits Leute mit GWÖ-Bezug und auch Gespräche.


When you hit rock bottom, that’s at least the point, where yo-…hm, wait a second…


Ein Hoch auf das was vor uns liegt


Ok sie sehen etwas suspekt aus, aber ich hab mit französischen Ventilen eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht und bin damit nachhaltig unterwegs.


Die Tage will ich mal yunohost ausprobieren.


Hey guys, das ist Zangendeutsch!
[Edith ich stehe ausgebessert]


Eine Auswahl, ich komme mit hören auch nicht hinterher…
Dissens Podcast
Future Histories
-> progressive Konzepte u. Praktiken
Zukunftswissen.fm -> vom Wuppertal Institut zu Transformation in verschiedenen Bereichen
Cities@Tufts -> internat. Forschungen zu Stadtentwicklung
Ring frei! -> zum Volkentscheid Berlin autofrei
#Deinfr -> mit Dejan Mihajlović (OB-Kandidat Freiburg) und Leuten aus der Stadt, Wünsche/Perspektiven
Frontiers of Commoning -> über Commons eben
From What if to what next -> mit Rob Hopkins, Vorstellungskraft stärken u. Konkrete Utopien
Bright Green Futures -> von Autorin Susan Kaye Quinn, Solarpunk
Octavia’s Parables -> zu Butlers Parabel vom Sämann u.a. Bereichert die eigene Lektüre
Als nächste im Blick, nur reingehört:
Armutszeugnis -> Wirtschaft mit Blick auf Soziales
Neu denken mit Maja Göpel
Neue Welten - der Utopie Podcast
Gilda con Arne -> mit Sahebi und Semsrott
Bold Politics -> mit dem brit. Grünen Zach Polanski
Denkangebot mit Katharina Nocun


Hab gestern gerade noch so No other choice im Kino gesehen. Von Park Chan-Wook hatte ich damals Oldboy gesehen und zuletzt Decision to leave/Die Frau im Nebel mehrfach zuhause.
Langer Film, aber ich hab es nicht bereut. Trailer hatte ich abgebrochen, weil mir da so viel vorzukommen schien. Außer gutem Tenor wußte ich kaum was.
Familie, Haus und Garten des Protagonisten sind bedroht, als er seinen Job verliert. Gegner im Überlebenskampf sind dann ‘natürlich’ die anderen Stellensuchenden. Es ist ein Mix aus schwarzer Komödie, Thriller, Familiendrama und Kapitalismusparabel, wobei es eben vom Setting her auch konkret um Leben im System geht. Aber auch einfach toll anzusehen.
Diese Schilder und Verpackungen sind das Letzte.
Hab den genoss. Part in deinem Kommentar überlesen…vielleicht sind die Links in meinem was für dich
Die genossenschaftliche Schiene wäre vielleicht eine Alternative. Weiß nicht mehr über die hier, https://www.hostsharing.net/ aber machen auch was am nächsten diday: https://geno.social/@hostsharing/116120159648416889
Ich habe im Beitrag noch ergänzt, dass ich nicht der Sprecher o. ä. von System Delta bin. Beim Antworten versuche ich unseren Diskussionsstand wiederzuspiegeln, aber es ist eben auch meine persönliche Perspektive dabei.