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Cake day: May 31st, 2024

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  • mein laptop aus 2012 hatte 4 GB RAM, mein laptop aus 2025 hat 8 GB RAM. Das ist weit weniger als “eine verdopplung alle 18 monate”

    Mein Netbook aus 2025 hat 64GB RAM und der Hersteller hatte vor dem RAM-Crash noch angekündigt, eine 128GB-Variante zu produzieren. Liegt jetzt natürlich auf Eis, dank der Speicherkrise.

    Dass wir seit Jahren beim Speicherausbau stagnieren, bzw. nur kleine Fortschritte machen, liegt eigentlich nicht an der Technologie, sondern an bewussten Entscheidungen der großen Hersteller. Man will ja schließlich tröpfchenweise jedes Jahr ein Gerät verkaufen, was 10-15% schneller ist als die vorherige Generation. Der (verlötete) RAM wird dementsprechend auch nur tröpfchenweise erweitert, damit man immer gerade so klarkommt und neu kauft, wenn die Anforderungen über die Jahre steigen.

    Die Speicherkrise kommt den Herstellern sogar noch zu Gute, dadurch können sie dieses Spiel jetzt noch lange weitertreiben und teilweise sogar zurückrudern - siehe das Macbook Neo mit 8GB RAM (welches technisch mit 16GB laufen kann, jemand hat testweise größere Chips reingelötet und die wurden akzeptiert). Und die Leute feiern Apple sogar noch dafür.

    Ich bin mir nichtmal sicher, ob wir wirklich Hardware in Europa bauen müssen. Die Chinesen bauen mittlerweile echt gute Produkte, mit denen ich sehr zufrieden bin. Softwareseitig müssen wir jedoch endlich unabhängig werden und uns aus den Krallen von Microsoft, Google, Adobe & Co. befreien. Besonders Microsoft glänzt mit absolut ranziger Software voller Bugs - und große Unternehmen bezahlen trotzdem bereitwillig ihre Abogebühren für diese Software. Ich bin froh, dass es jetzt immer mehr Bestrebungen in Richtung LibreOffice, Nextcloud & Co. gibt.










  • Ich bin da zwiegespalten - wenn man für jeden Prozess in einer Gesellschaft ein analoges Pendant bereithält, nur weil manche Menschen sich der Digitalisierung verweigern, schafft man sich unnötigen Aufwand und hält u.U. auch den Fortschritt auf.

    Auf der anderen Seite finde ich es aber auch wichtig, dass solche Sachen wie Bargeld immer noch physisch existieren und nicht nur digital auf dem Konto einer Bank liegen sollten.

    Meine Mum ist ein gutes Beispiel: Sie füllt immer noch die klassischen Überweisungsträger aus, um Dinge zu bezahlen, die sie in einem Katalog bestellt hat. Mit diesen Überweisungsträgern geht sie dann immer zum Bankschalter und der Mitarbeiter dort tippt die Sachen dann in einen Computer ein (bzw. scannt die Träger und wird ggf. manuell aktiv wenn die Sauklaue wieder zu stark war).

    Sie verwehrt sich da den sehr einfach zu bedienenden Terminals, die es in jedem Bankgebäude gibt und auch dem Onlinebanking - und das kann ich nicht nachvollziehen. Diese analoge Methode könnte zu Gunsten der Effizienz abgeschafft werden, es gibt ja eine entsprechende Alternative ohne Smartphone.

    Grundsätzlich ist das Problem auch nicht das Smartphone als solches, sondern dass wir gezwungen werden die Datenkraken von US-Anbietern in unserer Tasche zu haben, die uns mit dark patterns und AI konstant auf den Sack gehen. So ein Telefon will ich auch nicht ständig dabei haben. In einer besseren Welt hätten wir alle Linux-Telefone mit den entsprechenden Apps und das würde mir auch weniger Bauchschmerzen bereiten. Doch alles noch mit Papier, Fax und Telefon zu machen weil Oma Erna keinen Bock auf Technik hat? Auf gar keinen Fall. Hier muss sich ein Mittelweg finden lassen und dieser Mittelweg kann nicht bedeuten, dass sich ein Großteil der Gesellschaft zu Gunsten weniger auf veraltete Prozesse einlassen muss.