Innerhalb kurzer Zeit haben Zehntausende die Grenze nach Ceuta überwunden. Einige Menschen starben. Auch in die zweite spanische Exklave Melilla gelangten Migranten.
Du musst die Küstenlinie gar nicht komplett überwachen, denn zum einen ist nicht jeder Punkt hiervon für ein anlanden geeignet, zum anderen musst du einfach nur jeden der keine gültigen Papiere hat und irgendwie in der Öffentlichkeit auftaucht internieren. Ich meine, es hat schon einen Grund warum man uns seit Ewigkeiten an immer mehr Überwachung gewöhnt…
Wirf dann noch ein paar versenkte Flüchtlingsboote drauf und Europa wird plötzlich sehr unattraktiv als Fluchtziel…
In dem Szenario, dass ich an die Wand gemalt habe, sind die Flüchtlinge keine Hungerleider in einem Schlauchbott mit Schwimmflügeln mehr sondern tatsächlich bewaffnet.
Massenüberwachung ist teuer, in jeglicher Hinsicht. Den Wohlstand den man dann vor ,denen" rettet gibt man dann für Militär und Überwachung aus… und man landet vermutlich in einer neofeudalten Diktatur, der feuchte Traum von Zuckerberg, Musk und Co.
Nenn mich naiv, aber ich glaube wir haben die Fähigkeit die 3-4 Hauptrouten zwischen den Meerengen zu kontrollieren, Boote zu finden und zurückzuweisen. Ist ja nicht so, dass die Leute an der dänischen Nordseeküste ankommen.
Hängt davon ab ob sie jemand gezielt als politisches Druckmittel einsetzen will. Die russische Schattenflotte operiert schließlich auch weitgehend ungestört weltweit.
/edit: Wird mMn in jedem Fall dauerhaft deutlich teurer sein als Fluchtursachen zu bekämpfen.
An der russischen Schattenflotte sieht man aber auch, dass man was dagegen unternehmen kann, wenn man will. Es wurden schon einige beschlagnahmt und die Ukraine hat bereits ein paar Dutzend angegriffen.
edit: Wird mMn in jedem Fall dauerhaft deutlich teurer sein als Fluchtursachen zu bekämpfen.
Wie kommst du darauf? Das frontex Budget beträgt über 1 Milliarde, das EU Budget für Entwicklungshilfe über 10 Milliarden pro Jahr.
Wie kommst du darauf? Das frontex Budget beträgt über 1 Milliarde, das EU Budget für Entwicklungshilfe über 10 Milliarden pro Jahr.
Die Aufstellung passt nicht ganz. Sowohl Entwicklungshilfe als auch Grenzschutz werden auch von den einzelnen Mitgliedern selbst gezahlt, daher macht es nur bedingt Sinn die beiden EU-Budgets miteinander zu vergleichen.
Weil die Entwicklungshilfe kräftig zusammen gestrichen wird wenn es nach den rechts-konservativen gehen soll… bei gleichzeitgem Ausbau des Grenzschutz.
Zudem reden wir von einem Szenario in dem es a) sehr wahrscheinlich noch mehr Flüchtlinge gibt als heute b) andere Staaten diese aktiv zu uns schicken.
Ich bezweifle dass die nationalen Budgets aller europäischen Länder mehr für Grenzschutz ausgeben als für Entwicklungshilfe, zumal der Großteil der Grenzen überhaupt nicht bewacht wird.
Zudem reden wir von einem Szenario in dem es a) sehr wahrscheinlich noch mehr Flüchtlinge gibt als heute b) andere Staaten diese aktiv zu uns schicken.
Meiner Meinung nach sind das beides Gründe, um mehr in den Grenzschutz zu investieren.
Die 117.000 km Küstenlinie wird man auch überwachen müssen. Oder können Migranten ähnlich einem Vampir kein Wasser überqueren?
Russland sieht aktuell eher nach einer Entwicklung in Richtung failed state aus… wie damals in den 90ern.
Mal ganz ohne Moral gedacht:
Du musst die Küstenlinie gar nicht komplett überwachen, denn zum einen ist nicht jeder Punkt hiervon für ein anlanden geeignet, zum anderen musst du einfach nur jeden der keine gültigen Papiere hat und irgendwie in der Öffentlichkeit auftaucht internieren. Ich meine, es hat schon einen Grund warum man uns seit Ewigkeiten an immer mehr Überwachung gewöhnt…
Wirf dann noch ein paar versenkte Flüchtlingsboote drauf und Europa wird plötzlich sehr unattraktiv als Fluchtziel…
In dem Szenario, dass ich an die Wand gemalt habe, sind die Flüchtlinge keine Hungerleider in einem Schlauchbott mit Schwimmflügeln mehr sondern tatsächlich bewaffnet.
Massenüberwachung ist teuer, in jeglicher Hinsicht. Den Wohlstand den man dann vor ,denen" rettet gibt man dann für Militär und Überwachung aus… und man landet vermutlich in einer neofeudalten Diktatur, der feuchte Traum von Zuckerberg, Musk und Co.
Nenn mich naiv, aber ich glaube wir haben die Fähigkeit die 3-4 Hauptrouten zwischen den Meerengen zu kontrollieren, Boote zu finden und zurückzuweisen. Ist ja nicht so, dass die Leute an der dänischen Nordseeküste ankommen.
Hängt davon ab ob sie jemand gezielt als politisches Druckmittel einsetzen will. Die russische Schattenflotte operiert schließlich auch weitgehend ungestört weltweit.
/edit: Wird mMn in jedem Fall dauerhaft deutlich teurer sein als Fluchtursachen zu bekämpfen.
An der russischen Schattenflotte sieht man aber auch, dass man was dagegen unternehmen kann, wenn man will. Es wurden schon einige beschlagnahmt und die Ukraine hat bereits ein paar Dutzend angegriffen.
Wie kommst du darauf? Das frontex Budget beträgt über 1 Milliarde, das EU Budget für Entwicklungshilfe über 10 Milliarden pro Jahr.
https://en.wikipedia.org/wiki/Frontex
https://enlargement.ec.europa.eu/funding-technical-assistance/neighbourhood-development-and-international-cooperation-instrument-global-europe-ndici-global-europe_en
Die Aufstellung passt nicht ganz. Sowohl Entwicklungshilfe als auch Grenzschutz werden auch von den einzelnen Mitgliedern selbst gezahlt, daher macht es nur bedingt Sinn die beiden EU-Budgets miteinander zu vergleichen.
Weil die Entwicklungshilfe kräftig zusammen gestrichen wird wenn es nach den rechts-konservativen gehen soll… bei gleichzeitgem Ausbau des Grenzschutz.
https://www.wiwo.de/politik/europa/eu-gemeinschaftsbudget-merz-fuer-kuerzung-des-eu-haushalts-um-mehrere-100-milliarden/100243475.html
…rat mal wo er die einsparen will.
Zudem reden wir von einem Szenario in dem es a) sehr wahrscheinlich noch mehr Flüchtlinge gibt als heute b) andere Staaten diese aktiv zu uns schicken.
Ich bezweifle dass die nationalen Budgets aller europäischen Länder mehr für Grenzschutz ausgeben als für Entwicklungshilfe, zumal der Großteil der Grenzen überhaupt nicht bewacht wird.
Meiner Meinung nach sind das beides Gründe, um mehr in den Grenzschutz zu investieren.