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  • GardenGeektoich_iel@feddit.orgich🐘⩜iel
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    7 天前

    Fand den Kommentar des Nutzers Hudute auf taz.de bemerkenswert:

    ,Entschuldigung, aber das ist leider wirklich ein bewusst ignoranter Kommentar. Mit einem Artikel aus einem diskursorientiertem Fachformat, das sich nicht an eine breite Öffentlichkeit wendete (zu diesem Zeitpunkt reine Beilage in einer Wochenzeitung) und von deren dort geäußerten Ansichten sich die Herausgeberin im Impressum explizit distanziert die Ausrichtung der gesamten Behörde abzulesen, ist wirklich nicht überzeugend und kann höchstens einen bestehenden Bias bestätigen. Eine fundierte Kritik an der Auswahl der Autor*innen und Ausrichtung der Artikel könnte möglich sein, aber ich verurteile die taz ja auch nicht aufgrund eines schlechten Kommentars."


  • GardenGeektoPeople Twitter@sh.itjust.worksCall em out
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    8 天前

    Shame was from the beginning of man kind one of the most powerful tools of the community/ society to hedge in antisocial behaviors.

    This being said there first needs to be sentient consensus on what is anti social behavior shared within the affected community… and that’s what we’re apparently lacking currently. Robbing millions of americans of the means to life peaceful and fullfilling lives and raping kids seems to acceptable to at least a third of the population.


  • Sondern es sollte einen Prozess geben wo aktiv und transparent die Denkweise und Argumente analysiert werden, auf die Ursachen Gegenvorschläge entwickelt werden und man dann mit diesen Gegenvorschlägen wieder auf die AfD Wähler zugeht und fragt ob die Analyse stimmt und ob der Gegenvorschlag ok ist.

    Und ich glaube genau hier liegt die Fehlannahme in deiner Argumentation.

    Grundsätzlich verstehe ich was du meinst. Meine Beobachtung ist jetzt leider folgende:

    Du kannst mit einem ,Mitläufer" einen Abend und zahlreiche Biere lang über seine Sorgen reden. Du kannst ihm zuhören, ihr könnt euch einander darüber annähern wer unsere Gesellschaft grade zerstört… am Ende kommt ihr vielleicht sogar auf den Konsens, das Solidarität keine Einbahnstraße ist und das sowohl der Sozialhilfeempfänger, der nocht arbeiten will als auch der Milliardär der keine Steuern zahlt gesamtgesellschaftlich ein Problem sind, vielleicht werdet ihr euch sogar einig wer uns mehr Geld kostet.

    Dann geht ihr beide nach Hause, er zieht sich die nächsten emotional aufgelandenen TikToks rein… und das ganze Gespräch war für die Katz.

    Es mag sein, dass die Mehrheit der AfD Wähler nicht aus Überzeugung handelt. Aber das Problem ist, dass die AfD Führung und insgesamt die rechte dank Kapitalismus mit einer enormen PR- und Propagandamschine ausgestattet ist, das wird mit KI auch aktuell noch schlimmer.

    Hinzu kommt, das ein solch prodkutives Gespräch wie du es oben beschreibst, voraussetzt, das man überhaupt einen Kompromiss zur Lösung seiner Probleme akzeptiert. Genau daran mangelt ist in der nachgeplapperten AfD-Linie mMn auch schon. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: ,1000000% CO2 Steuer" ist die Forderung die durchgesetzt werden MUSS, alles andere ist links-grün-versifft. Ein Kompromiss auf 10 % Co2-Steuer ist schon Verrat am Bürger. Anders gesagt: Mit einem gefestigten ideologischen Weltbild (das im Falle von Klimawandelleugnung, EU-Austritt etc. auch einfach sachlich falsch ist) das Kompromisse als Lösung nicht akzeptiert kannst man schwer Kompromisse finden. Zumal die ,AfD-Führung" den Torpfosten verschiebt sobald man auf sie zugeht, da die Leute ja empört bleiben müssen damit das ganze Konstrukt funktioniert.

    Ich hab auch an sich nichts dagegen mir kontroverse Meinungen anzuhören, aber wenn jemand von mir erwartet, das ich seine faktenfreie, emotional begründete Meinung als gleichwertig mit rationalen Argumenten akzeptiere habe damit ein Problem… nicht weil ich nicht empathisch verstehe wie die Meinung zustande kommt, sonder weil wir in der rationalen, objektiven Welt damit schlechte Ergebnisse einfahren und das Problem das ihn zu dieser Meinung bewogen hat nicht gelöst wird.



  • Ich verstehe grundsätzlich was du meinst und, ohne jetzt auf die Details die du genannt hast einzugehen, sehe ich folgendes Problem:

    Vieles von dem was du ansprichst sind Probleme die auf der wachsenden Ungleichheit in diesem Land basieren. Konzerne verlegen ihren europäischen Geschäftssitz nach Luxembourg (auch die viel gerühmten ,deutschen Familienunternehmen") und wer als Privatperson reich genug ist wandert in die Schweiz aus. Zusätzlich wurden Vermögens- und Spitzensteuersatz (für die die ttatsächlich blöd genug sind sie zahlen zu müssen) seit JAhrzehnten abgesenkt/ abgeschafft. Das schichtet die Kosten unserer Solidarsysteme immer weiter von oben nach unten um (an dieser Stelle bitte die Phrase ,höchste Steuern und Abgaben weltweit" einfügen). Der daraus resultierende Unmut wird nun, mittels der Sockenpuppe AfD, von den Zechprellern gegen das System gewandt. Die AfD fordert ja nicht ,faire Lastenverteilung" (also dein Argument ,wir sind uns einig, das Solidarsysteme gut sind") sondern propagiert ,Steuern sind Diebstahl". Das fügt sich gut ins ideoligische Gebäude des Faschismus ein: Man will keine Gegensätze nivelieren oder Gerechtigkeit herstellen, im Gegenteil: Gegensätze sollen verstärkt werden und die resultierende Wut und Energie in ,große nationale Projekte" (das letzte mal einen Weltkrieg für ,Lebensraum") fließen.

    Wir sind jetzt in einer Siutation in der 80 % der Parteien, allen voran die AfD, einen Teufel tun wird die Ungerechtigkeit in diesem Land zu bekämpfen. Im Gegenteil, versuche das zu tun werden, gerade von der AfD, als Angriffe auf die persönliche Freiheit geframed.

    Alls das ist bekannt, teilweise seit langem… und jetzt Frage ich: Wozu weiter reden?

    Die Probleme sind bekannt, die Mehrheit der Gesellschaft hat offendichtlich kein Interesse daran sie zu lösen oder, schlimmer noch, wählt aktiv Parteien die sie laut Wahlrprogramm noch weiter verschlimmern wollen. Es fehlt der politische Wille etwas an der Situation der AfD-Anhänger zu ändern, nicht an situativem Verständnis.



  • Of course, union-busting is completely unacceptable and is rightly condemned.

    My comment was more of a general warning against—despite all the justified criticism—allowing ourselves to be divided and discrediting Wikipedia as a project.

    If we look at how the right wing influences the world, this is exactly how it works: Instead of working from the outside to destroy an institution or movement, they use the media power they’ve bought up over time to deepen existing internal tensions and further polarize the situation.

    That’s very likely not the case with this blog, but I wouldn’t be surprised if actors from the far-right were to seize on this issue to discredit Wikipedia and Wikimedia as a whole. If the project were to end, it would ultimately do far more harm to us as a general public than the problematic handling of workers’ rights… especially in these times, when there are enough fascists for whom Wikipedia is a thorn in their side.



  • Ich denke da liegt das Grundproblem:

    Vernünftige Gegenangebote machen, die Probleme dieser Menschen lösen… das ginge nur mit einem Politiksystem was den neoliberalen Kapitalismus nicht als alternativlos begreift/darstellt. Wir haben, nur durch private Steuerhinterziehung und die Steuervermeidung der Konzerne, jedes Jahr ca. 250 Mrd Euro zu wenig in der Kasse… bei einem Haushalt von 450 Mrd. wäre da genug Geld drin um den Leuten eine Zukunftsperspektive zu bieten, Steuern für die ganzen braven Steuerzahler zu senken und den Hetzern die Anhänger zu nehmen. Alleine: Das will in der Poltik (bis auf vielleicht die Linke) niemand, am allerwenigsten die AfD die ja letztlich nur die größte Sockenpuppe gerade dieser Klientel ist.