Ein Spendenlauf an der Schule, Online-Aufrufe mit Fotos und sogar ein Kredit, den jemand für angeblich lebensrettende Medikamente aufnahm: Eine 42-Jährige hat vor Gericht eingeräumt, mit der erfundenen Krebserkrankung ihres Sohnes mehr als 350.000 Euro erschlichen zu haben.
Die Frau hat ziemlich offensichtlich ihre eigenen finanziellen Interessen über das Recht ihres Sohnes auf ein normales Umfeld, Bildung etc. gestellt. Das spricht meiner Meinung nach nicht dafür, dass sie ihrer Verantwortung ihm gegenüber gerecht wird. Auch perspektivisch stellt sich mit die Frage wie ihre Taten die Beziehung der beiden nachhaltig nrgativ beeinflusst haben und werden, denn die Aufarbeitung ist ja noch lange nicht abgeschlossen. Unabhängig von einer Strafe für sie stellt sich mir daher die Frage wie geeignet sie als Sorgeberechtige ist, rein mit Blick auf das wohl des Kindes.
In Deutschland muss ziemlich viel passieren, bevor einer Mutter das Sorgerecht abgesprochen wird. Da würde ich jetzt nicht darauf setzen. Edit: Das Familiengericht wurde schon eingeschaltet.
Ich glaube da verstehe ich dich nicht ganz.
Die Frau hat ziemlich offensichtlich ihre eigenen finanziellen Interessen über das Recht ihres Sohnes auf ein normales Umfeld, Bildung etc. gestellt. Das spricht meiner Meinung nach nicht dafür, dass sie ihrer Verantwortung ihm gegenüber gerecht wird. Auch perspektivisch stellt sich mit die Frage wie ihre Taten die Beziehung der beiden nachhaltig nrgativ beeinflusst haben und werden, denn die Aufarbeitung ist ja noch lange nicht abgeschlossen. Unabhängig von einer Strafe für sie stellt sich mir daher die Frage wie geeignet sie als Sorgeberechtige ist, rein mit Blick auf das wohl des Kindes.
In Deutschland muss ziemlich viel passieren, bevor einer Mutter das Sorgerecht abgesprochen wird. Da würde ich jetzt nicht darauf setzen.
Edit: Das Familiengericht wurde schon eingeschaltet.