Vielleicht sollten wir uns auf die alten Zeiten zurückbesinnen.
Aber es war nicht alles eitel Sonnenschein:
Ein Zivilprozess wegen „Aufreizung zum Klassenhass und Beleidigung des Andenkens Verstorbener“ endet mit einem Freispruch – wohl deshalb, weil alle drei Richter ebenfalls ehemalige NSDAP-Mitglieder waren, wie sich später herausstellt.
Wenn man das heute so wiederholen würde gegen AfD neonazis würde es großes Geschrei um “politische Gewalt” und “wir müssen friedliche Wege finden” geben.
Der Unterschied besteht darin, dass die AfD das Unrechtsregime erst noch herbeiführen muss, damals hatte das NS-Unrechtsregime (mit den Straftaten seiner Unterstützer) ja real existiert.
Naja, 1950 war das Nazi Regime ja schon besiegt. Die Story handelt also von einem Versuch wieder erneut Hetze gegen Minderheiten und Linke zu machen um daraus eine neue politische Mehrheit zu bilden. Also genau wie heute.
Naja, 1950 war das Nazi Regime ja schon besiegt.
Deshalb hab ich auch “hatte existiert” und nicht “hat existiert” geschrieben.
Die Story handelt also von einem Versuch wieder erneut Hetze gegen Minderheiten und Linke zu machen um daraus eine neue politische Mehrheit zu bilden.
Ist die Frage, ob nicht auch die Tatsache, dass derjenige kein politischer Neuling, sondern Alt-Nazi war, also jemand, der Teil des Regimes gewesen ist und sich erneut erdreistet hat, sein Maul aufzureißen, zu hetzen und zu verunglimpfen, bei Wehner für zusätzliche Motivation gesorgt hat schlagkräftige Gegenargumente auszuteilen.
Ik verstehe, ich hatte das “damals” als auf 1950 bezogen verstanden.
Ich weiß nich ob es das besser oder schlimmer macht, dass es ein alt Nazi war. Man könnte ja argumentieren, dass der halt noch vom Regime indoktriniert war. Bei den heutigen nazis is das aber nich mehr der Fall, sie sind selber dazu gekommen.
Die anderen haben ihre Lektion gelernt. “Freie Marktwirtschaft” ist gut genug.


