• Zacryon@feddit.org
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    6 hours ago

    Ah, also Cum Ex endlich auflösen, abstrafen, genauso wie Maskenspahn, wohlhabende zur Verantwortung ziehen, Subventionen in unnachhaltige Industrien wie Fleischwirtschaft oder Fossile Energien einstellen, um nachhaltigen Anbau und Nahrungsproduktion zu fördern? Guter Plan!

    Was? Ein auf freiwilliger Basis aufbauender “Deutschlandkorb”. Hmh… Zettel Papier – Dies ist wertlos Michmich einfügen.

  • Shyze3D@feddit.nl
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    1 day ago

    Artikel zu Wünschen von Politikern sind ziemlich wertlos… die allermeisten Wünsche versanden sowieso aus diversen Gründen.

  • feldwespe@feddit.org
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    Deutsch
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    1 day ago

    Die SPD will mit einem Aktionsplan auf die gestiegenen Lebensmittelpreise gefallenen Umfragewerte reagieren

    Zitat aus der Zeit vor zwei Wochen:

    Der SPD drohen im Superwahljahr 2026 schlimme Verluste, die Spitze gilt als angezählt. Eine Lösung könnte sein, den Reformmotor anzuwerfen.

    Warum sonst sollten sie uns das Blaue vom Himmel* versprechen?

    *Mit dieser Formulierung ist ausdrücklich nicht Willy Brandt gemeint, er hat damals tatsächlich was in Bewegung gesetzt in Sachen Immissionsschutz. Heutzutage ist unser Himmel an der Ruhr wie von ihm gefordert wieder blau (auch wenn da aktuell das Tief Gunda alles verdunkelt).

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      Deutsch
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      9 hours ago

      Der blaue Himmel im Ruhrgebit ist aber auch dem geschuldet, dass man zur Profitmaximierung die Industrie dort eingestampft und nach China verlegt hat, weil dort die Produktion billiger ist.

      Es ist auch schon sehr privilegiert, sich bei all den Verdiensten von Willy Brandt nur an den Immissionsschutz zu erinnern. Er (und sein Nachfolger Helmut Schmidt) sind nämlich für praktisch Alles verantwortlich, was es an Gesetzen zum Schutz von Arbeitern vor Ausbeutung so gibt, obwohl die Nachfolgeregierungen (Inklusive Rot-Grün und Ampel) da schon Viel davon wieder eingestampft haben.

  • varnia@lemmy.blahaj.zone
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    1 day ago

    Nicht das die SPD von so vielen Lebensmitteln noch Bauchschmerzen bekommt oder das ganze am Ende doch zu komplex ist?

  • HansGruber@sh.itjust.works
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    1 day ago

    Joa ihr seid an der Regierung. Kann hier nur den Friedrich zitieren:

    Ich bin mit dem, was wir bis jetzt geschafft haben, nicht zufrieden. Das muss mehr werden.

    • Friedrich Merz
  • FreeBeard@slrpnk.net
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    1 day ago

    Sinkende Preise sind Gift für eine Volkswirtschaft. Das einzige was hilft sind steigende Löhne bei Stagnation für die Reichen und Kapitalerträge. Eigentlich ein SPD Heimspiel aber das weiß die Partei wohl selbst nicht mehr.

    Wer hat uns verraten?

    • killingspark@feddit.org
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      1 day ago

      Solange die Preise genau einmal sinken und es sich nicht um Investitionen sondern Verbrauchsgegenstände geht ist der Effekt für die Wirtschaft nicht wirklich riesig. Niemand denkt sich “ich halte mein Geld zusammen, damit ich in zwei Jahren mehr Brot kaufen kann”.

      Ich wäre aber voll dabei mal eine Preis-Lohn-Spirale zu starten und gleichzeitig eine Lohnsteigerungsbremse ab dem 80% Einkommens-Perzentil einzuführen.

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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    1 day ago

    Witzig, genau dazu ist mir gestern dies hier eingefallen. Natürlich haben wir jetzt noch keine dramatische Situation, und die Realität ist natürlich immer ein wenig komplexer, aber letztlich ist die einfachste Erklärung die: Weltweit sinkendes Angebot, gleich bleibende Nachfrage, steigende Preise.

  • gandalf_der_12te@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    Die Preise für Lebensmittel steigen MMN nicht sondern die Inflation lässt es so aussehen.

    Die Produktionsmethoden für Lebensmittel haben sich seit 1970 (in der westlichen Welt) kaum verändert. Es macht also keinen Sinn, dass diese teurer werden. Stattdessen sollte man davon ausgehen, dass deren “reale Kosten” (Materialeinsatz, Arbeitskosten) konstant geblieben sind. Daran sollte man die Inflation bemessen.

    Dagegen sind bei allen High-Tech Produkten die Produktionsmethoden seit den 1970ern deutlich effizienter geworden sodass diese “real” in den Kosten gesunken sind. Wenn du nun alle Produkte (Lebensmittel + High-Tech) in einen Korb wirfst um daraus die Inflation zu errechnen, dann ist der Wert niedriger als der für nur die Lebensmittel alleine. Daher sieht es so aus, dass “Lebensmittelpreise über der Inflation steigen”. Dabei ist die Inflation einfach zu niedrig bemessen MMN.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      1 day ago

      Die Produktionsmethoden für Lebensmittel haben sich seit 1970 (in der westlichen Welt) kaum verändert.

      Da unterschätzt du die Lebensmittelindustrie aber deutlich. Was die an Automatisierung auffahren kann, ist nämlich enorm beeindruckend und definitiv nicht auf dem Level der 70er

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          20 hours ago

          Sind sie ja auch - es gibt ja diese Daten, wie lange man z.B. für 1kg Fleisch oder 1kg Zucker arbeiten muss. Und wenn du dir die anschaust, dann haben Leute früher deutlich, deutlich länger dafür arbeiten müssen.

            • JensSpahnpasta@feddit.org
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              27 minutes ago

              Wir reden hier halt über verschiedene Dinge - Lebensmittel können auf lange Sicht hin günstiger geworden sein, aber es gab halt trotzdem die letzten Jahre eine starke Preiserhöhung. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Lebensmittelindustrie weiterhin auf dem Niveau der 70er Jahre produziert wie von dir behauptet.