Erstens haben auch Öffis Motoren und zweitens sollten wir denke ich so realistisch sein, dass wir - egal wie sehr wir den Ausbaus der Öffis forcieren - noch Jahrzehnte eine Koexistenz mit dem Individualverkehr haben werden. Es gibt einfach viel zu viele abgelegene Gegenden und Sonderfälle (Rettungskräfte, Transport, Mobilitätseinschränkungen etc.) als dass man da einfach nur einen Schalter umzulegen bräuchte.
Ich hoffe, dass der Übergang so früh wie möglich kommt, glaube aber gleichzeitig nicht, dass es ökologisch und gesellschaftlich Sinn ergibt, deshalb die Elektromobilität zu blockieren.
Keine Frage, es gibt aber leider auch viele Strecken in Deutschland, auf denen nicht zu jeder Tageszeit 100 Menschen von A nach B möchten.
Fahr mal mit Öffis von Waldfischbach-Burgalben nach Sensweiler. Beides im selben Bundesland, circa eine Autostunde entfernt. Mit Öffis dauert das aktuell 10,5 Stunden, mit Fahrrad 7, zu Fuß 18. Das ist einfach eine extrem untypische Verbindung, die nicht viele Menschen brauchen. Wenn du jetzt aber in dem einen Ort wohnst und im anderen Familie hast, wird ÖPNV in den nächsten Jahren noch keine valide und wirtschaftliche Option sein. Wenn du dann noch etwas transportieren oder eine Mobilitätseinschränkung hast, gleich gar nicht.
Vielleicht falls es mal autonome Zubringertaxis oder flächendeckend funktionierende Carsharing-Konzepte gibt. Bis dahin sehe aber Elektromobilität als deutlichen Fortschritt gegenüber dem Status Quo, wenn auch vielleicht noch nicht die perfekte Endausbaustufe.
Ich bin absolut pro ÖPNV, aber auch pro Elektromobilität.
Wenn es wirklich nur die Leute auf dem Dorf wären, gäbe es das Problem nicht.
Ich finde es sinnfrei, die immer als Argument gegen die Verkehrswende vorzubringen.
Von mir aus sollen sie weiter mit dem Auto fahren, oder mit dem Traktor.
Lasst uns erstmal die anderen 80% umstellen.
Ich habe nirgendwo gegen die Verkehrswende argumentiert. Ich habe nur deinem “Fick Autos” widersprochen, das im Kontext dieses Threads (Verbrenneraus wackelt) klingt wie “Scheiß auf Elektromobilität”. Was wie gesagt auch deshalb falsch ist, da auch der ÖPNV noch längst nicht vollständig elektrifiziert ist.
Erstens haben auch Öffis Motoren und zweitens sollten wir denke ich so realistisch sein, dass wir - egal wie sehr wir den Ausbaus der Öffis forcieren - noch Jahrzehnte eine Koexistenz mit dem Individualverkehr haben werden. Es gibt einfach viel zu viele abgelegene Gegenden und Sonderfälle (Rettungskräfte, Transport, Mobilitätseinschränkungen etc.) als dass man da einfach nur einen Schalter umzulegen bräuchte.
Ich hoffe, dass der Übergang so früh wie möglich kommt, glaube aber gleichzeitig nicht, dass es ökologisch und gesellschaftlich Sinn ergibt, deshalb die Elektromobilität zu blockieren.
Meine Gegend hatte bis 2000 noch eine beliebte und belebte bahnanbindung. Dann wurde die geschlossen um mit der Bahn geld zu sparen
Es macht doch einen Unterschied ob 100 Menschen im Zug/Tram fahren oder 100 Menschen alle in ihren eigenen Autos
Keine Frage, es gibt aber leider auch viele Strecken in Deutschland, auf denen nicht zu jeder Tageszeit 100 Menschen von A nach B möchten.
Fahr mal mit Öffis von Waldfischbach-Burgalben nach Sensweiler. Beides im selben Bundesland, circa eine Autostunde entfernt. Mit Öffis dauert das aktuell 10,5 Stunden, mit Fahrrad 7, zu Fuß 18. Das ist einfach eine extrem untypische Verbindung, die nicht viele Menschen brauchen. Wenn du jetzt aber in dem einen Ort wohnst und im anderen Familie hast, wird ÖPNV in den nächsten Jahren noch keine valide und wirtschaftliche Option sein. Wenn du dann noch etwas transportieren oder eine Mobilitätseinschränkung hast, gleich gar nicht.
Vielleicht falls es mal autonome Zubringertaxis oder flächendeckend funktionierende Carsharing-Konzepte gibt. Bis dahin sehe aber Elektromobilität als deutlichen Fortschritt gegenüber dem Status Quo, wenn auch vielleicht noch nicht die perfekte Endausbaustufe.
Ich bin absolut pro ÖPNV, aber auch pro Elektromobilität.
Wenn es wirklich nur die Leute auf dem Dorf wären, gäbe es das Problem nicht.
Ich finde es sinnfrei, die immer als Argument gegen die Verkehrswende vorzubringen.
Von mir aus sollen sie weiter mit dem Auto fahren, oder mit dem Traktor.
Lasst uns erstmal die anderen 80% umstellen.
Ich habe nirgendwo gegen die Verkehrswende argumentiert. Ich habe nur deinem “Fick Autos” widersprochen, das im Kontext dieses Threads (Verbrenneraus wackelt) klingt wie “Scheiß auf Elektromobilität”. Was wie gesagt auch deshalb falsch ist, da auch der ÖPNV noch längst nicht vollständig elektrifiziert ist.
Wir brauchen Öffis und Elektromobilität.