Jo richtig. Aber die anwendungsfälle sind halt nicht wie du schreibst die langfristige Speicherung. Dafür sind Akkus oder sowas wie speicherkraftwerke (also Wasser den Berg hoch pumpen) die bessere Lösung.
Das ist hauptsächlich schwierig, weil jedes Mal, wenn ein geeigneter Standort gefunden wurde, dann sämtliche Bedenkenträger gehört werden, statt notwendige Infrastruktur zu bauen.
Die Landschaft spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, denn passende Topographie gibt es durchaus genug.
In den letzten paar Jahrzehnten wurde in Deutschland eine niedrige zweistellige Anzahl von geplanten Pumpspeicherkraftwerken nicht gebaut, weil die Einwände von Bedenkenträgern wichtiger waren, als Infrastruktur zur Energieversorgung.
Pumpspeicher verstehe ich. Aber gibt es denn irgendwo die Bestrebung, Akkus als Saisonspeicher zu nutzen? Ich hätte jetzt gedacht, dass diese auch auf absehbare Zeit noch viel zu teuer sein werden, um sie nur mit einem Zyklus pro Jahr zu betreiben.
Es gibt da zwei große Entwicklungen in diese Richtung:
Zum einen einfach „alte“ Akkus aus Fahrzeugen. Für stationäre Speicher sind die nach dem fahrzeugleben noch immer super geeignet und natürlich dadurch sehr günstig. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die in genügend Maße verfügbar sind. Die müssen dann nichtmal neu produziert werden.
Das andere sind Natrium-Salz Batterien. Die kommen grade in die serienreife und werden in den nächsten Jahren rapide günstiger werden. Für pkw sind sie eher so Medium geeignet wegen der „niedrigen“ energiedichte, aber für stationäre Anwendungen super.
Aber wirklich als Saisonspeicher? Also im Sommer laden im Winter entladen? Selbst zu einem Zehntel der Kosten aktueller Akkus kann ich mir das irgendwie kaum vorstellen. Wenn ich - ähnlich wie aktuell die Gasspeicher - Energie im großen Stil für den Winter vorhalten möchte, brauche ich riesige Speicher, die ich im Sommer mit Überschüssen laden kann. Diese Überschüsse darf ich dann nicht schon im Herbst verbrauchen, wenn ich sie absehbar nicht wieder vor dem Winter aufladen kann. Ich habe also nur 1 x aufladen und 1 x entladen pro Jahr.
Wenn wir von einem Preis von nur 20 € pro kWh Speicherkapazität ausgehen und einer Akkulebensdauer von 20€ wäre das dann bei 20 Zyklen 1€ Kosten pro kWh, die ich auf diesem Weg vom Sommer in den Winter verschieben will. Eine kWh würde also um diesen Euro teurer werden, was mehr als 1000% Aufschlag auf den Börsenstrompreis wäre. Alleine nur für die Materialkosten des Akkus. Ohne dass den jemand anschließt, wartet, Trassen baut, in Stand hält usw. Und nur unter der Annahme, dass ich irgendwo Akkus für 20€ pro kWh bekomme. Wovon wir aktuell noch ziemlich weit entfernt bin.
Jo richtig. Aber die anwendungsfälle sind halt nicht wie du schreibst die langfristige Speicherung. Dafür sind Akkus oder sowas wie speicherkraftwerke (also Wasser den Berg hoch pumpen) die bessere Lösung.
Das ist in Deutschland übrigens schwierig wegen der flachen Landschaft. Aber in anderen Ländern geht das sehr gut.
Zum Glück ist das transportieren von Strom kein technisches Problem.
Das ist hauptsächlich schwierig, weil jedes Mal, wenn ein geeigneter Standort gefunden wurde, dann sämtliche Bedenkenträger gehört werden, statt notwendige Infrastruktur zu bauen.
Die Landschaft spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, denn passende Topographie gibt es durchaus genug.
In den letzten paar Jahrzehnten wurde in Deutschland eine niedrige zweistellige Anzahl von geplanten Pumpspeicherkraftwerken nicht gebaut, weil die Einwände von Bedenkenträgern wichtiger waren, als Infrastruktur zur Energieversorgung.
Pumpspeicher verstehe ich. Aber gibt es denn irgendwo die Bestrebung, Akkus als Saisonspeicher zu nutzen? Ich hätte jetzt gedacht, dass diese auch auf absehbare Zeit noch viel zu teuer sein werden, um sie nur mit einem Zyklus pro Jahr zu betreiben.
Es gibt da zwei große Entwicklungen in diese Richtung:
Zum einen einfach „alte“ Akkus aus Fahrzeugen. Für stationäre Speicher sind die nach dem fahrzeugleben noch immer super geeignet und natürlich dadurch sehr günstig. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die in genügend Maße verfügbar sind. Die müssen dann nichtmal neu produziert werden.
Das andere sind Natrium-Salz Batterien. Die kommen grade in die serienreife und werden in den nächsten Jahren rapide günstiger werden. Für pkw sind sie eher so Medium geeignet wegen der „niedrigen“ energiedichte, aber für stationäre Anwendungen super.
Aber wirklich als Saisonspeicher? Also im Sommer laden im Winter entladen? Selbst zu einem Zehntel der Kosten aktueller Akkus kann ich mir das irgendwie kaum vorstellen. Wenn ich - ähnlich wie aktuell die Gasspeicher - Energie im großen Stil für den Winter vorhalten möchte, brauche ich riesige Speicher, die ich im Sommer mit Überschüssen laden kann. Diese Überschüsse darf ich dann nicht schon im Herbst verbrauchen, wenn ich sie absehbar nicht wieder vor dem Winter aufladen kann. Ich habe also nur 1 x aufladen und 1 x entladen pro Jahr.
Wenn wir von einem Preis von nur 20 € pro kWh Speicherkapazität ausgehen und einer Akkulebensdauer von 20€ wäre das dann bei 20 Zyklen 1€ Kosten pro kWh, die ich auf diesem Weg vom Sommer in den Winter verschieben will. Eine kWh würde also um diesen Euro teurer werden, was mehr als 1000% Aufschlag auf den Börsenstrompreis wäre. Alleine nur für die Materialkosten des Akkus. Ohne dass den jemand anschließt, wartet, Trassen baut, in Stand hält usw. Und nur unter der Annahme, dass ich irgendwo Akkus für 20€ pro kWh bekomme. Wovon wir aktuell noch ziemlich weit entfernt bin.