• GardenGeek
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    18 hours ago

    Aber ständig “belästigt” werden, möchte ich auch nicht.

    Die Idee wäre das ganze auf freiwilliger Basis zu halten. Jeder KANN bei jeder Entscheidung mit abstimmen, muss es aber nicht. Meine Hoffnung wäre, dass sich auf diese Weise selbst die Leute selektieren die eine Meinung und/oder Ahnung zu dem Thema haben und dementsprechend motiviert sind sich zu informieren und eine gute Entscheidung zu treffen.

    Um Demokratie partizipativer und resilienter gegen Machtkauf zu machen, sollte man erstmal die Korruption strafbarer machen.

    An sich ja, nur glaube ich das in repräsentativen Systemen die Leute mit Geld nach und nach immer eine Möglichkeit finden werden sich die Macht zu kaufen. Selbst wenn man mit einem sehr restriktiven Korruptionsbekämpfungssytem startet wird das im Lauf der Jahrzehnte immer weiter ausgehöhlt und irgendwann wirkungslos. Siehe die Entwicklung zum Thema ,Lobbyismus" in der gesamten demokratischen Welt oder auch die Entwicklung der USA mit Citizens United als Sargnagel der amerikanischen Republik.

    Und ich glaube tatsächlich, dass Bürgerräte eine knorke Idee sind. Diese Verfahren sollte man institutionalisieren und deren Ergebnisse irgendwie bindend gestalten. Da kommen echt immer gute und versöhnende Ergebnisse rum. Und die sind auch wieder deutlich weniger anfällig für Einflüsterungen als Volksabstimmungen, weil sie halt komplexere Ergebnisse als Ja/Nein oder mehrere vordefinierte Optionen bieten. Und sich die gelosten Bürgys halt länger und intesinver mit dem Thema auseinandersetzen.

    Klingt gut, muss zugeben das hatte ich so genau noch garnicht auf dem Schirm, danke dafür!