Ohne jede Berufserfahrung in der Finanzbranche gründet Leopold Aschenbrenner einen Hedgefonds. Investoren vertrauen ihm Milliarden an. Das Wunderkind erzielt atemberaubende Gewinne - mit einer riskanten Strategie, die schließlich nach hinten losgeht.
Nicht zwangsläufig. Die Bevölkerung kann ja ihre Bildung aufrecht erhalten und die Politiker wählen, die sich nicht bestechen lassen. Andererseits kann sie natürlich auch sicherstellen, dass die Planwirtschaft nicht alles auf eine Karte setzt.
Die Bevölkerung kann ja ihre Bildung aufrecht erhalten
Wie kann sie das denn langfristig, wenn das Bildungsystem von politischen Entscheidungen abhängig ist, die wiederum durch die Interessen des sich immer weiter akkumulierenden Kapitals beeinflusst wird und diese darauf gerichtet sind Bildung rein als Reproduktion kapitalistisch ausbeutbarer Arbeitermassen (und seien sie formell hochgebildet) zu verstehen?
In der Theorie, klar, aber ich fürchte die Realität zeigt doch, dass das mit den Wahlentscheidungen überwiegend nicht so clever ausfällt.
Äußerst zweischneidige Angelegenheit. In unserem aktuellen System hast du halt irgendwie die Wahl zwischen einem staatlichen Bildungssystem, abhängig von politischen Entscheidungen und einem privatwirtschaftlich organisiertem, abhängig von direkten Profitinteressen.
Bei der Auswahl ist es mir dann doch lieber, wenn die Kapitalinteressen zumindest noch den Umweg über die Politik gehen müssen, anstatt direkt am Steuer zu sitzen.
Genau dazu führt aber repräsentativer Kapitalismus zwangsläufig. Egal wie gut reguliert das System am Anfang war.
Nicht zwangsläufig. Die Bevölkerung kann ja ihre Bildung aufrecht erhalten und die Politiker wählen, die sich nicht bestechen lassen. Andererseits kann sie natürlich auch sicherstellen, dass die Planwirtschaft nicht alles auf eine Karte setzt.
Wie kann sie das denn langfristig, wenn das Bildungsystem von politischen Entscheidungen abhängig ist, die wiederum durch die Interessen des sich immer weiter akkumulierenden Kapitals beeinflusst wird und diese darauf gerichtet sind Bildung rein als Reproduktion kapitalistisch ausbeutbarer Arbeitermassen (und seien sie formell hochgebildet) zu verstehen?
In der Theorie, klar, aber ich fürchte die Realität zeigt doch, dass das mit den Wahlentscheidungen überwiegend nicht so clever ausfällt.
Das darf es dann nicht mehr sein. Als Bevölkerung muss man dann mal nachdenken, wie das geht.
Wichtiger wäre vielleicht erst mal zu klären, wie wir alle die fehlende Bildung aufholen können.
Äußerst zweischneidige Angelegenheit. In unserem aktuellen System hast du halt irgendwie die Wahl zwischen einem staatlichen Bildungssystem, abhängig von politischen Entscheidungen und einem privatwirtschaftlich organisiertem, abhängig von direkten Profitinteressen.
Bei der Auswahl ist es mir dann doch lieber, wenn die Kapitalinteressen zumindest noch den Umweg über die Politik gehen müssen, anstatt direkt am Steuer zu sitzen.