• GardenGeek
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    2 days ago

    Meine persönliche Meinung:

    Solche Taten müssen mit maximaler Härte bestraft werden. Zum einen kann das Strafmaß hier tatsächlich abschreckend wirken, da Täter*innen nicht aus emotionalen sondern aus rationalen Gründen handeln und vorher abwägen ob es ,sich lohnt". Zum anderen wird hier die Hilfsbereitschaft der Gemeinschaft schändlich ausgenutzt und der durch den Vertrauenverlust entstehende Schaden an der Solidarität, die die Grundvoraussetzung für unsere offenen, freien Gesellschaften ist, ist bedeutend größer als der unmittelbare, finanzielle. Wir können es uns mMn nicht leisten das soziales Verhalten ausgenutzt und damit indirekt bestraft wird.

    • Korne127@lemmy.world
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      20 hours ago

      Zum einen kann das Strafmaß hier tatsächlich abschreckend wirken, da Täter*innen nicht aus emotionalen sondern aus rationalen Gründen handeln und vorher abwägen ob es ,sich lohnt"

      Brüh was? Lies mal den Wikipedia-Artikel über Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom. Das Gegenteil ist der Fall.

      • GardenGeek
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        9 hours ago

        Ist das in dem Fall diagnostiziert worden… oder rätst du das grade?

        Dem Artikel habe ich nur entnommen, dass sie mit gefälschten Gesundheitszeugnissen Betrug begangen hat.

    • D_a_X@feddit.org
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      2 days ago

      Solche Taten müssen mit maximaler Härte bestraft werden.

      Du wirst damit den Sohn maximal bestrafen.

      Nein, ich will auch, dass die Frau bestraft wird, aber nicht ihr Kind.

      • GardenGeek
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        ·
        2 days ago

        Ich glaube da verstehe ich dich nicht ganz.

        Die Frau hat ziemlich offensichtlich ihre eigenen finanziellen Interessen über das Recht ihres Sohnes auf ein normales Umfeld, Bildung etc. gestellt. Das spricht meiner Meinung nach nicht dafür, dass sie ihrer Verantwortung ihm gegenüber gerecht wird. Auch perspektivisch stellt sich mit die Frage wie ihre Taten die Beziehung der beiden nachhaltig nrgativ beeinflusst haben und werden, denn die Aufarbeitung ist ja noch lange nicht abgeschlossen. Unabhängig von einer Strafe für sie stellt sich mir daher die Frage wie geeignet sie als Sorgeberechtige ist, rein mit Blick auf das wohl des Kindes.

        • D_a_X@feddit.org
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          2 days ago

          In Deutschland muss ziemlich viel passieren, bevor einer Mutter das Sorgerecht abgesprochen wird. Da würde ich jetzt nicht darauf setzen.
          Edit: Das Familiengericht wurde schon eingeschaltet.

      • You@feddit.orgOP
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        2 days ago

        Das Kind ist Anfang 2024 in Obhut des Jugendamtes genommen worden. Wo das Kind jetzt tatsächlich ist, wird nicht mitgeteilt. Aber das dient dem Schutz des Kindes und der hat Priorität. Es wurde vom Verteidiger erklärt, dass parallel noch ein familiengerichtliches Verfahren laufe. Das kann aber viel bedeuten.

        Ich hoffe hält einfach, dass der Vater kein Totalausfall ist und sich kümmern will. In der Hessenschau wird erwähnt, dass Ermittlungen gegen ihn mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurden. Er muss also irgendwie noch dagewesen sein.

    • RidderSport@feddit.org
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      2 days ago

      Auch wenn ich dir emotional Recht gebe. Bitte bedenke, dass “maximale Härte” hier 10 Jahre Haft nur für den Betrug bedeutet.

      • GardenGeek
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        1 day ago

        Ich bedenke, dass hier mehrere tausend hilfbereite Menschen (die ihrerseits vermutlich auch nichr reich waren) um Geld betrogen wurden, in mindestens einem Fall hat sich jemand dafür verschuldet und im Fall der Krebshilfe wurden die 100 000 Euro Kindern vorenthalten die wirklich Krebs haben/hatten. Die meisten Privatpersonen werden sich nach dieser Geschichte zweimal überlegen ob sie für eine gute Sache spenden und auch die Hilfsorganisationen werden vermutlich neue Hürden aufbauen um Missbrauch vor zu beugen… was dann letztlich tatsächlich betroffenen das Leben schwerer macht.

        Der Schaden den dieser ,nur" Betrug an der Gemeinschaft anrichtet ist meiner Meinung nach kaum zu überschätzen, unabhängig vom finanziellen Aspekt.

        Also ja, ich persönlich finde 10 Jahre gerechtfertigt. Es liegt aber nicht an mir das Strafmaß festzulegen, dafür haben wir in diesem Land Richter.