• GardenGeek
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    1 day ago

    Die Gehälter von Azubis sind inzwischen höher als in Banken und Versicherungen.

    Dafür hat die Branche aber, anders als noch vor ein paar Jahren, keine Nachwuchsprobleme mehr.

    Es stellt sich also heraus: Wenn man gute Löhne zahlt findet man auch in Deutschland noch Leute die solche Jobs machen.

    (Davon mal ab: Die Produktivität des einzelnen Arbeitnehmers ist in den letzten 50 Jahren extrem stark gestiegen. Heißt eigentlich ist das Kapital (als Produkt der gesteigerten Produktivität) durchaus da, auch um die Pflege zu finanzieren. Nur ist das halt weder als Lohn bei den Arbeitnehmern noch im Staatssäckel gelandet.

    Hier mal nur die Entwicklung für DE 2000 bis 2010 weil ich auf die schnelle nichts besseres gefunden habe:

    https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-loehne-bleiben-weit-hinter-gewinnen-zurueck-6631.htm

    )

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      1 day ago

      Das Problem ist leider: Die AN bezahlen die Lohnsteigerungen über die Sozialversicherungsbeiträge.

      Und ja: Diese Nummer „Arbeit lohnt sich nicht mehr“ wegen dem hohen Abgaben ist einer der grössten Faktoren gegen die etablierten Parteienlandschaft und Pro AfD.

      Es stellt sich also heraus: Wenn man gute Löhne zahlt findet man auch in Deutschland noch Leute die solche Jobs machen.

      Leider nur halb richtig. Ich hatte das Pech letztes Jahr im Krankenhaus zu liegen. Die Mehrheit der MA bei den einfachen Tätigkeiten (also nicht Arzt oder Ärztin) waren Migranten. Das war extrem auffallend. Nicht unbedingt schlecht, weil Philippiner ein herzlicher Menschenschlag sind/ Mentalität haben. Daneben aus dem arabischen Raum.

      Den demographischen Wandel kann man Strukturproblem nicht innerhalb der Struktur über Lohnerhöhung oder bessere Abreitsbedingungen lösen. Das geht mMn nur durch gesteuerte Arbeitszuwanderung.