Wenige Tage zuvor wurde die Regenbogenbank gegenüber des Baums zerstört
TL;DR Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD wurden zum Gedenken ein Baum gepflanzt und eine Parkbank aufgestellt, mittlerweile wurden beide zerstört.
Wenige Tage zuvor wurde die Regenbogenbank gegenüber des Baums zerstört
TL;DR Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD wurden zum Gedenken ein Baum gepflanzt und eine Parkbank aufgestellt, mittlerweile wurden beide zerstört.
Die Aussage verstehe ich nicht.
Doch. China behauptet kommunistisch zu sein, in Wahrheit bereichern sich die Partei- und Wirtschaftsbonzen auf Kosten der Bevölkerung. Xis Korruptionskampf ist ein Instrument mit dem Abweichler auf Linie gebracht werden: Korrupt sind alle, in dem Moment in dem sich jemand gegen die Staatführung stellt wird er für Korrpution angeklagt und verurteilt. China ist nicht das versprochene Arbeiterparadies sondern ein imperialistischer Staat mit kapitalisitischer Wirtschaft der sich den Anstrich des Sozialismus gibt.
Entweder China ist schwach und abhängig oder aber stark und unabhängig, entscheide dich.
Die KP könnte die Lebensbedingungen der Chinesen massiv verbessern, allein das hat keine Priorität. Stattdessen werden auf kosten der Bevölkerung regionale und lokale Machtinteressen verfolgt sowie Gewinne für die obersten x Prozent erwirtschaftet. Die Schere zwischen arm und reich (ein Ding das es in einem sozialistischen Staat per Definiton eigentlich nicht geben sollte) geht auch hier immer weiter auseinander.
Bis jetzt hat China vornehmlich westliche Technologie kopiert und verbessert. Eigentständige chinesische Entwicklungen die dem westen überlegen sind, lassen weiter auf sich warten. Das Problem ist, das ein System in dem Autoritäten aufgrund kultureller Prägung (Konfuzianismus) und aktueller politischer Lage (authoritäre Herrschaft von Xi und der KP) nicht zu hinterfragen sind sich schwer damit tun neue Dinge zu entwickeln da genau das eine der Vorraussetzungen für Neuerungen ist.
Wird es auch, weil der Bürger dank des aktullen System zur Unmündigkeit erzogen wurde. Da aber jede Entscheidung neu abgestimmt wird, kann ein Lernprozess einsetzen der dafür sorgt, dass verlässliche Quellen (und meintewegen Repräsentanten) identifiziert und echt Kompentenzen erworben werden.
Die Einführung direkter Demokratie wird erstmal zu schlechten Entscheidungen führen… allerdings tut das das aktuelle System auch, anders als bei direkter Demokratie ohne Perspektive zur Besserung sondern eher im Gegenteil.
Wie du sagst: Wir werden Manipulation nie verhindern können. Aber wir können die Wähler motivieren sich selbst verlässliche Quellen zu suchen (wenn ich merke, dass ich aufgrund der Bild zum dritten mal eine schlechte Entscheidung getroffen habe suche ich mir vermutlich eine neue Zeitung).
Thema Stimmenkauf:
Da es kein Moratorium für getroffene Entscheidungen gibt ergibt sich bei einzelnen Themen ein Kreislauf an dessen Ende der Manipulierer soviel Geld für Stimmen ausgeben muss, dass er die Gesellschat letztlich dafür bezahlt seinen Mist mit zu machen. Im Zweifelsfall steigen die Kosten für den Stimmenkauf mit jeder neuen Abstimmung zum gleichen Thema weiter an bis es irgendwann unrentabel wird.
Das wird, auch in dem Konzept was du mir geschickt hast, durch die jederzeit kündbare Mandatierung behoben: In einem System das auf Liquid Democracy basiert wäre Trump nach den ersten unpopulären Entscheidungen direkt abgewählt worden weil ihm eine Mehrheit das Mandat entzogen hätte. Die aktuellen Probleme mit den Repräsentanten resuliteren hauptsächlich aus festen Amtszeiten in denen diese tun und lassen können was ihnen beliebt.
Wenn der Staat Verhalten unterdrücken muss erzeugt das Mauern, die selber auf Ablehnung stossen. Besser ist, wenn Menschen sich frei fühlen und anders gelenkt werden. Das geht aber nicht, wenn man basisdemokratisch fair ist. Wenn die Menschen in der DDR geblieben wären hätte es keine Mauer geben müssen und die DDR wäre anders wahrgenommen worden.
Wenn man es mit der UDSSR vergleicht haben sie aber nur so ihre Unabhängigkeit gegenüber dem Westen erlangen können.
Zuerst einmal muss China sicherstellen, dass es nicht einen Regimechange bekommt und aufgeteilt wird. Libyen ist da ein abschreckendes Beispiel.
Die Partei behält ja die Macht. Zumindest theoretisch können sie alles jederzeit gleich verteilen.
China ist auf der Grenze. Irgendwann in den nächsten 10 Jahren werden sie so stark sein, dass der Westen einen Krieg nicht mehr gewinnen kann. Desswegen die Vorbereitungen für 2030 oder früher, damit der Westen den Krieg führen kann.
Die Elite ist clever genug, nicht bei alten Strategien stehenzubleiben.
Schön wäre es natürlich, wenn durch direkte Demokratie die Probleme direkt gelöst sind.