Also du meinst wenn früher 7 Leute 5€ verdient haben und 40 Jahre später nur 6€ verdienen, sie deshalb auch weniger Geld (1€) in die Rentenkasse einzahlen.
Würden diese 7 Leute 10€ in 40 Jahren verdienen, könnten sie mehr in die Rentenkasse einzahlen (2€) und das System ist stabil.
Okay.
Und wie klappt das mit 7 Leute zahlen in die Rentenkasse ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 7€.
Und in 40 Jahren zahlen 4 Leute ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 8€.
So ungefähr?
Also die Arbeitnehmer haben in diesem hypothetischen Beispiel ihren Lohn in 40 Jahren verdoppelt und die Renten sind fast gleich geblieben.
Oder sollten die Renten auch entsprechend steigen und dann von 3,50€ auf 7€ steigen? Dann könnte man in 40 Jahren nur einen Rentner finanzieren über die Umlage.
Ich kann die Rechnung gerade nicht nachvollziehen, aber sie hat wenig Einfluss auf die Frage, was die Verteilung Gewinnausschüttung vs. Gehaltserhöhung für einen Einfluss auf das Rentensystem hat.
Wenn ein Gewinn von 10k€ als Gehalt gezahlt wird, gehen davon 1860€ an die Rentenversicherung. Wenn der als Gewinnausschüttung an Anteilseigner geht, gehen davon 0€ an die Rentenversicherung.
Die Aussage von trollercoaster bezieht sich also darauf, dass die Reichen auf einen Teil ihres Einkommens keine RV-Beiträge abführen, weil es nicht aus Gehalt, sondern aus Dividenden stammt. Dadurch geht der Zuwachs an Wirtschaftsleistung nicht einher mit einem Zuwachs an Rentenleistungen, sondern nur mit Privatvermögen - vor allem für die, die schon mehrnhaben.
Die vereinfachte Rechnung zeigt dir, dass nicht die Höhe der Einzahlungen unser Problem ist, sondern das extrem gestiegene Verhältnis Einzahler vs. Bezieher.
1980 kamen auf 1 Rentner 3,5 Einzahlende.
2020 kamen auf 1 Rentner 2 Einzahlende.
D.h. selbst wenn du in den 40 Jahren die Einzahlungen verdoppelst, zB. durch höhere Löhne, selbst dann bleiben die Rentenauszahlungen gleichhoch wie vor 40 Jahren. Das wäre durch Inflation quasi eine Rentenkürzung.
Auf Kapitaleinkommen nicht nur die 25% Pauschbetrag und die 1,375% Solibetrag, sondern auch Rentenbeitrag? Ist das irgendwie zu Ende gedacht worden oder nur eine wilde Idee?
Werden dann auch Rentenpunkte gesammelt durch die Aktienbesteuerung? Wie sieht das mit Aktien in Firmenbesitz aus (Stichwort Spardosen Gmbh)? Was ist bei ausländischen Aktien und Depots im Ausland? Sind Aktiengewinne auch in der Rentenbeitragsbemessungsgrenze enthalten?
Ob das die Geundproblemstik behebt (Einzahler-Bezieher-Ratio) wage ich zu bezweifeln. Wenn sehr vermögende Leute auf Aktien Rentenbeiträge zahlen, erwerben die auch sehr hohe Rentenansprüche - nur so am Rande.
Ich glaube eine allgemeine Besteuerung von Aktien wäre da besser und der Staat finanziert deutlich mehr der Rente als bisher.
Wie ich unsere Politik allerdings bisher kennengelernt habe, wird es sicher ein Brainfuck werden: Wir sollen alle Aktien kaufen, um besser privat vorzusorgen (Renten-Etf) und an anderer Stelle wird dann genau dieser Spareffekt getötet durch eine zusätzliche Besteuerung. Es lebe das Kastensystem in Europa. Möge kein Arbeitnehmer jemals Vermögen aufbauen dürfen.
Also du meinst wenn früher 7 Leute 5€ verdient haben und 40 Jahre später nur 6€ verdienen, sie deshalb auch weniger Geld (1€) in die Rentenkasse einzahlen.
Würden diese 7 Leute 10€ in 40 Jahren verdienen, könnten sie mehr in die Rentenkasse einzahlen (2€) und das System ist stabil.
Okay.
Und wie klappt das mit 7 Leute zahlen in die Rentenkasse ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 7€.
Und in 40 Jahren zahlen 4 Leute ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 8€.
So ungefähr? Also die Arbeitnehmer haben in diesem hypothetischen Beispiel ihren Lohn in 40 Jahren verdoppelt und die Renten sind fast gleich geblieben.
Oder sollten die Renten auch entsprechend steigen und dann von 3,50€ auf 7€ steigen? Dann könnte man in 40 Jahren nur einen Rentner finanzieren über die Umlage.
Das Verhältnis Rentner zu Einzahler gibt es hier https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/altersrentner-beitragszahler.html
Ich kann die Rechnung gerade nicht nachvollziehen, aber sie hat wenig Einfluss auf die Frage, was die Verteilung Gewinnausschüttung vs. Gehaltserhöhung für einen Einfluss auf das Rentensystem hat.
Wenn ein Gewinn von 10k€ als Gehalt gezahlt wird, gehen davon 1860€ an die Rentenversicherung. Wenn der als Gewinnausschüttung an Anteilseigner geht, gehen davon 0€ an die Rentenversicherung.
Die Aussage von trollercoaster bezieht sich also darauf, dass die Reichen auf einen Teil ihres Einkommens keine RV-Beiträge abführen, weil es nicht aus Gehalt, sondern aus Dividenden stammt. Dadurch geht der Zuwachs an Wirtschaftsleistung nicht einher mit einem Zuwachs an Rentenleistungen, sondern nur mit Privatvermögen - vor allem für die, die schon mehrnhaben.
Die vereinfachte Rechnung zeigt dir, dass nicht die Höhe der Einzahlungen unser Problem ist, sondern das extrem gestiegene Verhältnis Einzahler vs. Bezieher.
1980 kamen auf 1 Rentner 3,5 Einzahlende.
2020 kamen auf 1 Rentner 2 Einzahlende.
D.h. selbst wenn du in den 40 Jahren die Einzahlungen verdoppelst, zB. durch höhere Löhne, selbst dann bleiben die Rentenauszahlungen gleichhoch wie vor 40 Jahren. Das wäre durch Inflation quasi eine Rentenkürzung.
Auf Kapitaleinkommen nicht nur die 25% Pauschbetrag und die 1,375% Solibetrag, sondern auch Rentenbeitrag? Ist das irgendwie zu Ende gedacht worden oder nur eine wilde Idee?
Werden dann auch Rentenpunkte gesammelt durch die Aktienbesteuerung? Wie sieht das mit Aktien in Firmenbesitz aus (Stichwort Spardosen Gmbh)? Was ist bei ausländischen Aktien und Depots im Ausland? Sind Aktiengewinne auch in der Rentenbeitragsbemessungsgrenze enthalten?
Ob das die Geundproblemstik behebt (Einzahler-Bezieher-Ratio) wage ich zu bezweifeln. Wenn sehr vermögende Leute auf Aktien Rentenbeiträge zahlen, erwerben die auch sehr hohe Rentenansprüche - nur so am Rande.
Ich glaube eine allgemeine Besteuerung von Aktien wäre da besser und der Staat finanziert deutlich mehr der Rente als bisher.
Wie ich unsere Politik allerdings bisher kennengelernt habe, wird es sicher ein Brainfuck werden: Wir sollen alle Aktien kaufen, um besser privat vorzusorgen (Renten-Etf) und an anderer Stelle wird dann genau dieser Spareffekt getötet durch eine zusätzliche Besteuerung. Es lebe das Kastensystem in Europa. Möge kein Arbeitnehmer jemals Vermögen aufbauen dürfen.