• Senseless@feddit.org
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    2
    ·
    4 days ago

    Wieso schaffen wir nicht gleich alle Sozialleistungen ab und die Zahlungen fließen direkt aufs CDU-Parteikonto? Dann haben wir uns lästige Umwege gespart. Vielleicht sollte mal jemand eine Guillotine vor dem Bundestag aufstellen. Nur so als Erinnerung, dass es immer noch Volksvertreter sein sollen.

    • MaxMalRichtig@discuss.tchncs.de
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      3 days ago

      Bin kein Fan von Gewaltphantasien. Schon rein aus den Gründen dass wir den Admins & Instanzbesitzern das Leben unnötig schwer machen. Können wir das also einfach lassen?

      Mmn würde es sowieso reichen, wenn wir den Typen einfach hochkant aus dem Kanzleramt befördern. Und das ließe sich auch mit demokratischen Mitteln erreichen.

      • da_cow (she/her)@feddit.org
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        3 days ago

        Der Vorteil der Guiolltine ist, dass diese allen Politiker*innen sehr deutlich in Erinnerung rufen würde, dass Demokratie wortwörtlich “Herrschaft des Volkes” heißt und dass dies nichts ist worüber man sich hinweg setzt.

      • RQG@lemmy.world
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        3 days ago

        Wenn die nicht militanten Mittel ignoriert werden, also demonstrieren, Meinung äußern, an Abgeordnete wenden etc.

        Dann bleibt irgendwann nur noch weitere Eskalation.

        Die Politik daran zu erinnern ist meiner Ansicht keine Gewaltfantasie. Im Gegenteil. Es ist die Warnung in der Hoffnung, dass es eben nicht so weit kommt.

    • GardenGeek
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      4 days ago

      Die Aktion ist im Land des preußischen ,Untertan" leider nicht besonders glaubwürdig. Revolutionen bei denen der Obrigkeit was weggenommen wird liegt den Deutschen scheinbar nicht im Blut. /s

    • Aniki@feddit.org
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      4 days ago

      Das denk ich mir in letzter Zeit immer wieder. Ich bin kein Fan von politischer Gewalt aber den Merz den müsste man **** und das wäre Notwehr weil der unser Leben nicht schützt. Bezüglich Abbau von Sozialsystemen.

    • plyth@feddit.org
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      4 days ago

      Vielleicht sollte mal jemand eine Guillotine vor dem Bundestag aufstellen. Nur so als Erinnerung, dass es immer noch Volksvertreter sein sollen.

      Der Bundestag hat auch schon einen Platz dafür beschlossen:

      https://www.bundestag.de/besuche/architektur/reichstag/20180706-beschluss-795080

      „Aha“-Graben bedeutet, ein von der Hausseite unsichtbarer Graben mit dem Anwesen begrenzender Funktion, der im Gegensatz zu Mauer oder Zaun für den Blick in die Ferne unsichtbar ist und damit die Grenze zwischen Garten und umgebende Landschaft als dessen Fortführung erscheinen lässt.

  • gusgalarnyk@lemmy.world
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    4 days ago

    Merz and the CDU (and the FDP and AFD) would rather bankrupt the country, destroy our retirement, remove our healthcare, and ruin the future of this country than tax the rich and solve wealth inequality.

  • SapphireSphinx@feddit.org
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    4 days ago

    Merz: Gesetzliche Rente wird künftig nur noch „Basisabsicherung“ sein – SPD weist Vorstoß noch zurück

    FTFY

  • einfach_orangensaft@sh.itjust.works
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    4 days ago

    Ich frage mich ja ob die Flugzeugmechaniker die Merz seinen Privatflieger warten gesetzlich versichert sind…an seiner stelle würde ich nach “reformen” dieser art mal lieber bodenständig bleiben.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      4 days ago

      Im Gegensatz zu Politikern, wenn sie mit voller Absicht und zum eigenen Vorteil bei der Ausübung ihres Berufs unzähligen Menschen Schaden zufügen, machen sich die Mechaniker allerdings schon strafbar, wenn sie in Ausübung ihres Berufs auch nur ausversehen einer einzelnen Person Schaden zufügen.

    • Tarogar@feddit.org
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      4 days ago

      Nein. Der Beitrag für dich wird noch weiter steigen. Du wirst nur niemals noch was davon raus bekommen. Ich sehe es schon kommen das die Rente einseitig abgeschafft wird aber die Beitragszahlungen trotzdem noch geleistet werden müssen um den aktuellen Bestand an Rentnern zu versorgen. Und danach wird das geld irgendeiner Form von Korruption zum Opfer fallen.

    • Gollum@feddit.orgOP
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      4 days ago

      Wird er nicht und ich kann es dir versprechen das gilt auch nur für zukünftige Rentner. Jetzige Rentner werden weiterhin mehr Rente erhalten.

    • GardenGeek
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      4 days ago

      Schritt 1: Rente ist nur noch ‘Basis’… was auch immer das heißen mag.

      Schritt 2: Die meisten haben privat vorgesorgt und beschweren sich, dass sie für die ‘Basis’ zahlen müssen obwohl ihre private Vorsorge doch viel besser ist.

      Schritt 3: ,Staatliche Rente kostet nur Geld und bringt nichts" -> staatliche Rente wird eingestampft, Renter ohne privater Vosorge landen in der Grundsicherung

      Schritt 4: Nächster Finanzcrash vernichtet einen Großteil des Anlagevermögens der privaten Vorsorge. ‘Rettung’ von Bankern die siche verzockt haben ist jetzt alternativlos. (Das Merz bei Blackrock war/ist kann nru reiner Zufall sein).

      • Ardor von Heersburg@discuss.tchncs.de
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        2 days ago

        Am häufigsten findet man wo als W-Adverb mit örtlicher (lokaler) Bedeutung. Man kann es statt einer Kombination aus lokaler Präposition und Relativpronomen verwenden […]

        Es geschieht jedoch häufig, dass die lokale Bedeutung von wo „metaphorisiert wird und Grundstrukturen für viele andere Inhaltsbereiche abgibt“. Somit kann mit wo nicht nur auf Orte, sondern auch auf Zeiten oder Sachverhalte verwiesen werden.

        https://grammis.ids-mannheim.de/fragen/129

  • Pommes_für_dein_Balg@feddit.org
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    7
    ·
    4 days ago

    Eine echte Absicherung durch die gesetzliche Rente wäre ja schon ein Fortschritt, selbst wenn sie nur die Basis eines menschenwürdigen Lebens sichert.

  • DrunkenPirate@feddit.org
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    4 days ago

    Das wundert mich. Ist seit Jahrzehnten bekannt, dass der demografische Wandel mit dem großen Anteil an Rentnern, die Rentenabsicherung belastet und Rente nicht den bisherigen Lebensstandard bei ca 80% des Lohnes decken wird. Wurde und wird immer noch gerne ignoriert. Mir draengen sich Paralellen zum Kilmawandel auf.

    Und dazu hatte die Rente nur einmal den Lebensstandard im Alter alleine getragen! Nur die Nachkriegsgeneration kam in diesen Genuss. Meine Oma war im Altenheim UND konnte sogar noch Geld sparen. Das haelt die Bommergeneration leider fuer gegeben. Dabei ermoeglichte sie durch ihre schiere Anzahl nur diesen Rentenluxus.

    Aber von der Boomer-SPD erwarte ich nichts anderes als “Besitzstandswahrung fuer Rentner”

    • Aniki@feddit.org
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      4 days ago

      demographischer Wandel am Arsch, wir werden Arbeitslose durch Automatisierung bekommen, der Arbeitskräftemangel ist nicht das Problem. Wir brauchen gute Steuersysteme und dann geht das ;-)

      • DrunkenPirate@feddit.org
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        4 days ago

        Du meinst so, wie wir durch Digitalisierung lautet Arbeitslose bekommen haben?

        Oder die ganzen Arbeitslosen durch die Computer in den 80iger und 90igern?

        • Aniki@feddit.org
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          2 days ago

          Ja, ich glaube an das Hirtenstabmodell. Ich würde das hier gerne erklären, aber habe gerade nicht die Zeit dazu. Ein andermal dann ;-)

    • Melchior@feddit.org
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      4 days ago

      Die gesetzliche Rente ist im Median bei 1180€/Monat und der Medianlohn bei 3645€/Monat. Das Problem mit dem Verhältnis von Einzahler zu Empfängern wurde auch schon vor Jahren erkannt und auch schon zum Teil behoben. Das hatte noch Schröder mit den Hartz Reformen getan.

      Allerdings muss man halt auch sagen, dass man im Alter wo man Rente bekommt auch sehr viel öfter stirbt. Das wächst sich also aus.

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          3 days ago

          Zum Einen der “Boomer”-Blödsinn, zum Anderen das damit verbundene Märchen, dass wegen der demographischen Entwicklung die Rente nicht mehr finazierbar wäre. Das einzige Problem ist, das Reiche, die seit Jahrzehnten immer reicher werden, überhaupt nicht einbezahlen.

          Wir hatten seit der Einführung des aktuellen Rentensystems praktisch ununterbrochen “Wirtschaftswachstum”, also jedes Jahr mehr Geld in der Volkswirtschaft, als im Vorjahr. Die Produktivität ist massiv gestiegen. Aber die Entlohnung für die Leute, die die Produktivität erwirtschaften, und damit der Beitrag zur Rentenversicherung, ist nicht in gleichem Maß mitgewachsen, weil ein immer größerer Anteil des erwirtschaftleten Geldes an leistungslose Kapitaleigner ausgezahlt wurde.

            • luciferofastora@feddit.org
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              3 days ago

              …dass die Knappheit der Rentenkasse daher kommt, dass viel von dem erwirtschafteten Geld eben nicht in die Rentenkasse fließt? Unser Rentensystem is untrennbar mit dem Lohnsystem verknüpft. Wenn das Lohnsystem Leute über den Tisch zieht, zieht es die gesetzlichen Renten gleich mit.

              • DrunkenPirate@feddit.org
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                1 day ago

                Also du meinst wenn früher 7 Leute 5€ verdient haben und 40 Jahre später nur 6€ verdienen, sie deshalb auch weniger Geld (1€) in die Rentenkasse einzahlen.

                Würden diese 7 Leute 10€ in 40 Jahren verdienen, könnten sie mehr in die Rentenkasse einzahlen (2€) und das System ist stabil.

                Okay.

                Und wie klappt das mit 7 Leute zahlen in die Rentenkasse ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 7€.

                Und in 40 Jahren zahlen 4 Leute ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 8€.

                So ungefähr? Also die Arbeitnehmer haben in diesem hypothetischen Beispiel ihren Lohn in 40 Jahren verdoppelt und die Renten sind fast gleich geblieben.

                Oder sollten die Renten auch entsprechend steigen und dann von 3,50€ auf 7€ steigen? Dann könnte man in 40 Jahren nur einen Rentner finanzieren über die Umlage.

                Das Verhältnis Rentner zu Einzahler gibt es hier https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/altersrentner-beitragszahler.html

                • luciferofastora@feddit.org
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                  22 hours ago

                  Ich kann die Rechnung gerade nicht nachvollziehen, aber sie hat wenig Einfluss auf die Frage, was die Verteilung Gewinnausschüttung vs. Gehaltserhöhung für einen Einfluss auf das Rentensystem hat.

                  Wenn ein Gewinn von 10k€ als Gehalt gezahlt wird, gehen davon 1860€ an die Rentenversicherung. Wenn der als Gewinnausschüttung an Anteilseigner geht, gehen davon 0€ an die Rentenversicherung.

                  Die Aussage von trollercoaster bezieht sich also darauf, dass die Reichen auf einen Teil ihres Einkommens keine RV-Beiträge abführen, weil es nicht aus Gehalt, sondern aus Dividenden stammt. Dadurch geht der Zuwachs an Wirtschaftsleistung nicht einher mit einem Zuwachs an Rentenleistungen, sondern nur mit Privatvermögen - vor allem für die, die schon mehrnhaben.

  • Felix@feddit.org
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    4 days ago

    Finde ich grundsätzlich ok. Wenn wir aber von Generationenvertrag auf private Rente umstellen, muss jeder, der heute in den nächsten 10 Jahren in Rente geht, sichergestellt sein, dass er die volle Rente bekommt. Für die Generation 60+ ist es unrealistisch, sich nochmal ein neues Berufsfeld zu suchen oder sein Gehalt derart aufzubessern, dass es für die Kosten von staatlicher und privater Rente reicht.

    Für die Generation 40+ gilt: Das wussten wir schon vor 20 Jahren. Da hätte man vorsorgen müssen.

    Aber: Weniger staatliche Leistung muss auch heißen, dass die Steuern und Abgaben sinken müssen. Denn jeder braucht die Möglichkeit, Geld fürs Alter zurücklegen zu können. Andernfalls schadet Herr Merz dem Wirtschaftsstandort Deutschland. (Er schadet auch Menschen, aber das ist eine Sprache, die er nicht versteht)

      • Felix@feddit.org
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        4 days ago

        dachdem du “Privat vorgesorgt hast” so etwa 5 sekunden bevor du in rente gehen möchtest:

        Korrekt wäre es natürlich: “… und es ist weg. Dann gehe ich halt erst an mein Tagesgeld ran und warte, bis der Dow nicht nur postfaktisch bei über 50.000 Punkten liegt.”

        Natürlich kann man ETF-Sparpläne als Wette ansehen, wenn man will und mehrere 100 Jahre Börse ignoriert. Ich vertraue hier auf die Gier der Wohlhabenden, im Schnitt inflationsbereinigt mit Rendite anzulegen. Die Wette, dass der Durchschnittsdeutsche in den nächsten 40 Jahren mindestens 2,3 Kinder zeugt, halte ich für riskanter.

        • einfach_orangensaft@sh.itjust.works
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          4 days ago

          Die Wette, dass der Durchschnittsdeutsche in den nächsten 40 Jahren mindestens 2,3 Kinder zeugt, halte ich für riskanter.

          Da unterschlägst du migration und effizienz Zugewin aus Automatisierung. Es ist jetzt schon absolut bullshit das “Bevölkerungs Wachstum” notwendig ist um das system zu erhalten, und der grund darin liegt einfach daran das der effizienz Zugewin nicht bei den Arbeitern landed, sondern als mehr gewin in den Taschen der “Arbeitgeber” welche zum teil dazu gezwungen werden diesen Übergewin abzuführen um die Aktionäre (leute wie dich) zufriden zu stellen. Und komm mir jetzt nicht mit “naja dann funktioniert das system doch wenn einfach alle Aktien haben”.

          Deine “Private Vorsorge” ist Lohndiebstahl am einfachen Arbeiter, und vermultich aus profit aus kriegen, förderung von Fossiler Rohstoffausbeutung, und möglicherweise diversen anderen moralisch zweifelhaften profit strömen.

          • Felix@feddit.org
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            4 days ago

            Da unterschlägst du migration und effizienz Zugewin aus Automatisierung.

            Bei unserer Abschiebe- statt Willkommenskultur glaube ich nicht an Rentenvorteile durch Migration. Die Menschen kommen hierher, versuchen sich zu integrieren, gründen Familien. Die Kinder gehen hier zur Schule – wir investieren viel als Gesellschaft. Und dann werden sie abgeschoben. Finde den Fehler.

            Den Vorteil aus Automation sehe ich nicht. Wenn wir weniger Menschen haben, konsumieren wir weniger. Dann verdienen Arbeitnehmer weniger. Export ist auch nicht die Lösung, weil wir dann auf Kosten Dritter leben (unser Überschuss ist deren Defizit) und der Traum vom globalen Handel dank eines Hampelmanns in Washington gerade zerplatzt.

            Es ist jetzt schon absolut bullshit das “Bevölkerungs Wachstum” notwendig ist um das system zu erhalten, und der grund darin liegt einfach daran das der effizienz Zugewin nicht bei den Arbeitern landed, sondern als mehr gewin in den Taschen der “Arbeitgeber”

            Es ist kein Bevölkerungswachstum notwendig. Dann muss aber jeder aus seinem Gehalt effektiv einen Rentner finanzieren. D.h. nach Abzug von Steuern muss grob 50% deines Gehalts für die Rente draufgehen.

            Deine “Private Vorsorge” ist Lohndiebstahl am einfachen Arbeiter

            Der auch vorsorgen könnte. Können sollte.

            Wenn es darum geht, dass jeder faire Löhne verdient, damit er eben auch was auf die hohe Kante legen kann, bin ich dafür (Wobei ich glaube, dass es nicht nur ein Einnahmenproblem ist.). Aber dass wir ein kaputes System aus dem Kaiserreich beibehalten, nur damit Papa Staat Händchen halten kann und man sich um nichts selbst kümmern muss – dann bin ich dagegen.

            • einfach_orangensaft@sh.itjust.works
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              4 days ago

              Den Vorteil aus Automation sehe ich nicht.

              Merkt man.

              Der auch vorsorgen könnte. Können sollte.

              “Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht.”

              dass jeder faire Löhne verdient

              Wird nicht passieren solange der übergewin der Unternehmen in die Yachten der Aktien oder deine “vorsorge” fließt.

              Mentalität wie deine ist der grund für das abkacken dieses systems, sie erzeugt den profit druck der dafür sorgt das die löhne unten bleiben und nicht proportional zur effizienz steigen.

              • Felix@feddit.org
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                4 days ago

                Den Vorteil aus Automation sehe ich nicht.

                Merkt man.

                Kläre mich bitte auf. Wie profitieren wir bei der Rententhematik von Automatisierung?

                Automatisierung bedeutet erst einmal Jobverlust. Normalerweise schafft es gleichzeitig neue Jobs, so dass du hinterher denselben Arbeitsaufwand für dasselbe Geld hast. Du profitierst finanziell nicht davon, dass ein Waschbrett nun viel günstiger ist als Anno 1926 – du willst jetzt eine Waschmaschine.

                • einfach_orangensaft@sh.itjust.works
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                  3 days ago

                  Du profitierst finanziell nicht davon

                  Dein boss tut es aber und das ist genau der punkt wo der entstehende übergewin dann abgeführt werden muss um eine staatliche rente zu finanzieren.

            • kossa@feddit.org
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              3 days ago

              Aber es ist ja egal, ob Vadder Staat mir 50% wegnimmt, um davon Renten zu bezahlen, oder ob ich 50% zur Seite legen muss, um später OK davonzukommen.

              Dann kommen die Ottos, die ihre 50% in NFTs anlegen und im Alter in der Grundsicherung hängen.

              “Ja, aber beim Anlegen Zins und Zinseszins, das Vermögen wächst ja.”

              Ja, OK, wenn der Staat aber Kapitalerträge vernünftig besteuern würde, dann hätte er ja auch Erträge vom Zins und Zinseszins ¯\_(ツ)_/¯

              So oder so ist die Crux ja: egal auf welche Weise ich das Einkommen verkleinere (privat sparen oder umverteilen) fehlt das ja beim Konsum. Und dann sieht es auch für das notwendige Wachstum düster aus.

              • Felix@feddit.org
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                3 days ago

                Dieser Trick wird dein Leben verändern: Zinseszins. Du musst keine 50% zur Seite legen. 10-15% reichen vollkommen aus, wenn du früh anfängst, um deinen Lebensstandard im Alter zu sichern und noch etwas zu vererben.

                Problem ist, dass die Menschen, die sich mit ihren Finanzen dringend beschäftigen müssen, davon keine Ahnung haben. Religion wird in der Schule gelehrt, aber Finanzen nicht. Das ist Absicht - nach dem Willen der CDU soll der Aufstieg aus der Arbeiter-Kaste erschwert werden. Dagegen muss man was machen.

                Man ist 20, gerade fertig mit der Lehre und bekommt richtig Geld - und verprasst es. Damit setzt man aber eine Basis für einen Lifestyle, auf den man später schwer verzichten kann. Wenn Du aber von vorne herein immer 15% weglegst, greift diese Lifestyle-Inflation nicht. Es tut nicht weh.

                • D_a_X@feddit.org
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                  22 hours ago

                  Jepp und dann wirst du irgendwann mal Arbeitslos und so ziemlich das Erste, was draufgeht sind deine wie auch immer angelegten Ersparnisse.
                  Am bittersten wird es, wenn du mit 58 oder 60 Arbeitslos wirst. Dann bis zu bis zum Rentenbeginn all deine Ersparnisse los. Das Einzige, was einigermaßen stabil ist, ist rechtzeitig in Immobilien zu investieren und auch in einer eigenen Immobilie zu wohnen. (Erben ist eine gute Idee - Augen auf bei der Partnerwahl /s)
                  Aber kauf mal als junge Familie eine Immobilie. Die Bank hilft dir nicht wirklich.
                  Ich war seinerzeit froh, wenn wir 3 oder 4 Nettomonatsgehälter auf der hohen Kante hatten. Mehr war aber auch nicht drin mit drei Kindern. Meine Frau hat auch in Teilzeit mitgearbeitet und es wurde trotzdem nicht mehr.

                • kossa@feddit.org
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                  3 days ago

                  Zinseszins

                  Siehe halt ungefähr die gesamte zweite Hälfte meines Kommentars. Schade, dass du ihn nur überflogen hast 😢.

    • Brokkoli@feddit.org
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      3 days ago

      Also was für ein ausgemachten Schwachsinn erzählst du hier bitte? Einen Generationenunterschied zu machen bedeutet beim derzeitigen System. Die jüngeren zählen mehr in die Rentenkasse ein, weil ja die älteren Generationen nicht mehr privat vorsorgen können und wir eben keine kapitalgedeckte Rente haben, sondern die derzeit ausgezahlten Renten, durch die derzeitigen Beitragszahler bezahlt werden. Und ja ich weiß auch, dass die Rente durch Steuergelder aufgebessert wird. Aber die zahlen ja auch wieder die gleichen die auch die Beiträge zahlen, bzw. Erwirtschaften den Profit der dann besteuert wird. Wo sollen den dann Beiträge und Steuern gesenkt werden? Die werden eher steigen, weil die zukünftigen Renten in der Rechnung irrelevant sind. Zusätzlich sollen die, die mehr Beiträge/Steuern für die Rente anderer berappen müssen, mehr vorsorgen, weil das System ihre Rente nicht mehr finanziert? Das ist sozial, ökonomisch und intellektuell ein Armutszeugnis.

    • Klingenrenner@feddit.org
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      4 days ago

      Für die Generation 40+ gilt: Das wussten wir schon vor 20 Jahren. Da hätte man vorsorgen müssen.

      Und die jüngeren (unter 60+) haben halt einfach eingezahlt, wissend, dass sie nichts raus bekommen werden aber auch nichts gegen die Einzahlung tun können?

      • Felix@feddit.org
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        4 days ago

        Und die jüngeren (unter 60+) haben halt einfach eingezahlt, wissend, dass sie nichts raus bekommen werden aber auch nichts gegen die Einzahlung tun können?

        Ja, ist 💩. Und ich würde jetzt auch gerne die Schuld auf die bösen, bösen Boomer schieben – aber es sind ja die Millenials (mich eingeschlossen), die den Generationenvertrag aufgekündigt haben, indem sie vergaßen, die nächste Generation an Rentenbeitragszahlern zu zeugen.

        • Brokkoli@feddit.org
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          3 days ago

          Allein semantisch totaler Blödsinn. Wenn die Boomer so fleißig Kinder gemacht hätten, waren nicht sie die Babyboomer, sondern die Generation danach.

          • Felix@feddit.org
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            3 days ago

            Ja. Boomer haben zu wenig Kinder bekommen. Dann haben die nachfolgenden Generationen es aber eben auch nicht besser gemacht. Trotzdem würde ich Boomer hier in Schutz nehmen: denen wurde in den 60ern/70ern nicht in der Schule erklärt, dass das Rentensystem kippt. Für meine Generation war das schon in den 90ern Thema von Politik-Unterricht.

            Die Generation, die heute 40+ ist, hätte sich aktiv politisch einbringen müssen. Politisch Weichen stellen (oder weniger verhüten). Aber diese Generation war lange viel zu unpolitisch. Die Welt war ja Friede-Freude-Eierkuchen, und Globalisierung versprach uns goldene Zeiten.

            Und ja, dieser Mangel an Gestaltungswillen lag auch an den Boomern. Ich hätte in den frühen 2000ern auch als Lokalpolitiker nichts in der SPD bewegen können. Die Kiddies klebten Wahlplakate, die Bonzen saßen im Stadtrat.

            Da musste man schon eher an Macht interessiert sein und einen langen Atem beweisen: Klingbeil hatte lange gewartet, bis Steinmeier, Gabriel, der andere und Scholz weg waren. Spahn wartet sogar immer noch darauf, dass er einen Rentner vom Thron stoßen kann.

        • Klingenrenner@feddit.org
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          4 days ago

          Wenn ich mir Kinder leisten könnte… Zu Boomerzeiten hat das Gehalt vom Mann alleine für eine Familie ausgereicht, heute muss entweder ein Elternteil krass verdienen oder beide reguläre Jobs haben, damit man gut durch kommt.

          Abgesehen davon will ich meinen Nachwuchs nicht in diese Welt voller Krisen setzen.

          (Vielleicht hab ich auch das /s bei dir nicht rausgelesen)

          • DrunkenPirate@feddit.org
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            1 day ago

            Abgesehen davon will ich meinen Nachwuchs nicht in diese Welt voller Krisen setzen.

            Nenn mir einen Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte, in der es keine Krise gab.

            Wenn ich mir Kinder leisten könnte… Zu Boomerzeiten hat das Gehalt vom Mann alleine für eine Familie ausgereicht, heute muss entweder ein Elternteil krass verdienen oder beide reguläre Jobs haben, damit man gut durch kommt.

            In welchem Land kommt man gut durch ohne sich anzustrengen? Sag‘s mir bitte, ich will da hin.

            • Klingenrenner@feddit.org
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              18 hours ago

              Krisen gibt’s vermutlich immer, aber ich muss heute für mich entscheiden, Kinder ja oder nein? Hilft mir ja nichts zu sagen “ja im Jahr X gab’s auch Krisen und die Leute haben Kinder gemacht”. Davon wird die Lage meiner potentiellen Kinder ja nicht besser. Ich finde es gut, wenn jemand für sich sagen kann, das er Kinder will, ich kann es nicht.

              Das war das Land, in dem meine Großeltern lebten. Opa war arbeiten, Oma daheim und hat meine Mama aufgezogen.

              Heute? Gibt’s nicht mehr, wenn man nicht mit goldenem Löffel im Hintern auf die Welt kam.

              • DrunkenPirate@feddit.org
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                12 hours ago

                Heute leben wir in einer anderen Welt. Einer besseren, wenn du mich fragst.

                Klar hört sich das alles romantisch und einfach bei deinen Großeltern an. Aber hast du dich bzw deine Großeltern mal gefragt, ob deine Oma vielleicht sich was anderes für ihr Leben vorstellen konnte, als Kinder groß zu ziehen. Ich vermute du bist ein Mann, deshalb stellst du dir diese Frage gar nicht erst. Das Modell früher war: Eine Person ordnet sich der anderen unter und verzichtet auf berufliche und persönliche Erfüllung. Diesen Zeiten kann man nachtrauern. Vermutlich aber nur, wenn auf der Gewinnerseite (Mann) gewesen wäre.

                Ich kenne Familien, die das Modell Alleinversorger durchziehen. So, wie früher. Die können sich nicht viel leisten und haben auch keinen großen Konsumrausch. So, wie früher. Auf Konsum verzichten will aber keiner mehr heute. Alle wollen online shoppen, coffee to go und Ultrafast Fashion. Bei so einem Konsum-Lifestyle braucht man zwei Jobs, das ist sicher.