Es gibt sie noch, die guten Nachrichten, und diese wurde in der vergangenen Woche jedenfalls von vielen als eine solche behandelt: Das sehr rechte, sehr laute und immer wieder sehr falsche Medium Nius schreibt sehr große Verluste. Dessen Dachgesellschaft Vius hat 2024 bei einer Bilanzsumme von rund 7 Millionen Euro fast 16,2 Millionen Euro Miese… Weiterlesen
Repräsentative Systeme führen langfristig immer in Korruption und einen Abbau von Demokratie, denn es sind die eigentlich in der Minderheit befindlichen Egoisten und Opportunisten die sich in die Spitzenpositionen ,arbeiten".
Meiner Meinung nach kann langfristig nur eine dauerhafte direkte Demokratie die Lösung sein, das Internet macht heute möglich was über Jahrhunderte undenkbar war.
Sehe ich eigentlich wie du, hab in der Vergangenheit aber schon hart Contra dafür bekommen. Meistens mit dem Hintergrund ,schau dir an wie dumm die Leute sind, die kannst du doch nicht entscheiden lassen!?!". Kann man so sehen… aber dann können wir uns die ganze Demokratie auch gleich schenken wenn man der Mehrheit nicht zutraut vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Ich fände es zumindest mal gut, wenn es Volksentscheide auch auf Bundesebene gäbe, und man generell die Hürden für Volksentscheide mal senkt. Das ist schon ziemlich lächerlich, wie unmöglich die eigentlich selbst da sind, wo sie möglich sind.
Aber ständig “belästigt” werden, möchte ich auch nicht. Um Demokratie partizipativer und resilienter gegen Machtkauf zu machen, sollte man erstmal die Korruption strafbarer machen. Sind wir schon lächerlich hinten dran in D.
Und ich glaube tatsächlich, dass Bürgerräte eine knorke Idee sind. Diese Verfahren sollte man institutionalisieren und deren Ergebnisse irgendwie bindend gestalten. Da kommen echt immer gute und versöhnende Ergebnisse rum. Und die sind auch wieder deutlich weniger anfällig für Einflüsterungen als Volksabstimmungen, weil sie halt komplexere Ergebnisse als Ja/Nein oder mehrere vordefinierte Optionen bieten. Und sich die gelosten Bürgys halt länger und intesinver mit dem Thema auseinandersetzen.
Aber ständig “belästigt” werden, möchte ich auch nicht
Verständlich; und ich glaube, auch hier liegt ein Problem, das nochmal auf andere Weise mit Wirtschaft gekoppelt ist. Mehr partizipative Demokratie wird auch einen Mehraufwand bedeuten, um den man sich kümmern muss. Viele Menschen, die ganztags arbeiten und nebenbei vielleicht noch Famililienbetreuung haben, sind dann auch einfach zu erschöpft, um dann noch Energie in Demokratiebildung zu stecken. Man kann Demokratie schon zur Bürgerpflicht machen, aber dann muss die auch zu den anderen Pflichten passen. In einer Gesellschaft, wo sich der Wert des Menschen praktisch ausschließlich über seine Arbeit definiert, wird das nicht passieren.
Aber ständig “belästigt” werden, möchte ich auch nicht.
Die Idee wäre das ganze auf freiwilliger Basis zu halten. Jeder KANN bei jeder Entscheidung mit abstimmen, muss es aber nicht. Meine Hoffnung wäre, dass sich auf diese Weise selbst die Leute selektieren die eine Meinung und/oder Ahnung zu dem Thema haben und dementsprechend motiviert sind sich zu informieren und eine gute Entscheidung zu treffen.
Um Demokratie partizipativer und resilienter gegen Machtkauf zu machen, sollte man erstmal die Korruption strafbarer machen.
An sich ja, nur glaube ich das in repräsentativen Systemen die Leute mit Geld nach und nach immer eine Möglichkeit finden werden sich die Macht zu kaufen. Selbst wenn man mit einem sehr restriktiven Korruptionsbekämpfungssytem startet wird das im Lauf der Jahrzehnte immer weiter ausgehöhlt und irgendwann wirkungslos. Siehe die Entwicklung zum Thema ,Lobbyismus" in der gesamten demokratischen Welt oder auch die Entwicklung der USA mit Citizens United als Sargnagel der amerikanischen Republik.
Und ich glaube tatsächlich, dass Bürgerräte eine knorke Idee sind. Diese Verfahren sollte man institutionalisieren und deren Ergebnisse irgendwie bindend gestalten. Da kommen echt immer gute und versöhnende Ergebnisse rum. Und die sind auch wieder deutlich weniger anfällig für Einflüsterungen als Volksabstimmungen, weil sie halt komplexere Ergebnisse als Ja/Nein oder mehrere vordefinierte Optionen bieten. Und sich die gelosten Bürgys halt länger und intesinver mit dem Thema auseinandersetzen.
Klingt gut, muss zugeben das hatte ich so genau noch garnicht auf dem Schirm, danke dafür!
Repräsentative Systeme führen langfristig immer in Korruption und einen Abbau von Demokratie, denn es sind die eigentlich in der Minderheit befindlichen Egoisten und Opportunisten die sich in die Spitzenpositionen ,arbeiten".
Meiner Meinung nach kann langfristig nur eine dauerhafte direkte Demokratie die Lösung sein, das Internet macht heute möglich was über Jahrhunderte undenkbar war.
Her mit den Downvotes.
?
Ich bin mir jetzt nicht sicher ob das so der krasseste Take ist, um ehrlich zu sein. Ist halt eine andere ‘Geschmacksrichtung’ von Demokratie.
Ich mag die weniger weil ich Sorge habe vor reaktionären und populistischen Elementen. Aber es ist halt immer noch eine Demokratie.
Sehe ich eigentlich wie du, hab in der Vergangenheit aber schon hart Contra dafür bekommen. Meistens mit dem Hintergrund ,schau dir an wie dumm die Leute sind, die kannst du doch nicht entscheiden lassen!?!". Kann man so sehen… aber dann können wir uns die ganze Demokratie auch gleich schenken wenn man der Mehrheit nicht zutraut vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Zudem ist es jetzt auch nicht so als würde unsere repräsentative Demokratie nicht auch fragwürdige Entscheidungen treffen.
Ich fände es zumindest mal gut, wenn es Volksentscheide auch auf Bundesebene gäbe, und man generell die Hürden für Volksentscheide mal senkt. Das ist schon ziemlich lächerlich, wie unmöglich die eigentlich selbst da sind, wo sie möglich sind.
Aber ständig “belästigt” werden, möchte ich auch nicht. Um Demokratie partizipativer und resilienter gegen Machtkauf zu machen, sollte man erstmal die Korruption strafbarer machen. Sind wir schon lächerlich hinten dran in D.
Und ich glaube tatsächlich, dass Bürgerräte eine knorke Idee sind. Diese Verfahren sollte man institutionalisieren und deren Ergebnisse irgendwie bindend gestalten. Da kommen echt immer gute und versöhnende Ergebnisse rum. Und die sind auch wieder deutlich weniger anfällig für Einflüsterungen als Volksabstimmungen, weil sie halt komplexere Ergebnisse als Ja/Nein oder mehrere vordefinierte Optionen bieten. Und sich die gelosten Bürgys halt länger und intesinver mit dem Thema auseinandersetzen.
Verständlich; und ich glaube, auch hier liegt ein Problem, das nochmal auf andere Weise mit Wirtschaft gekoppelt ist. Mehr partizipative Demokratie wird auch einen Mehraufwand bedeuten, um den man sich kümmern muss. Viele Menschen, die ganztags arbeiten und nebenbei vielleicht noch Famililienbetreuung haben, sind dann auch einfach zu erschöpft, um dann noch Energie in Demokratiebildung zu stecken. Man kann Demokratie schon zur Bürgerpflicht machen, aber dann muss die auch zu den anderen Pflichten passen. In einer Gesellschaft, wo sich der Wert des Menschen praktisch ausschließlich über seine Arbeit definiert, wird das nicht passieren.
Die Idee wäre das ganze auf freiwilliger Basis zu halten. Jeder KANN bei jeder Entscheidung mit abstimmen, muss es aber nicht. Meine Hoffnung wäre, dass sich auf diese Weise selbst die Leute selektieren die eine Meinung und/oder Ahnung zu dem Thema haben und dementsprechend motiviert sind sich zu informieren und eine gute Entscheidung zu treffen.
An sich ja, nur glaube ich das in repräsentativen Systemen die Leute mit Geld nach und nach immer eine Möglichkeit finden werden sich die Macht zu kaufen. Selbst wenn man mit einem sehr restriktiven Korruptionsbekämpfungssytem startet wird das im Lauf der Jahrzehnte immer weiter ausgehöhlt und irgendwann wirkungslos. Siehe die Entwicklung zum Thema ,Lobbyismus" in der gesamten demokratischen Welt oder auch die Entwicklung der USA mit Citizens United als Sargnagel der amerikanischen Republik.
Klingt gut, muss zugeben das hatte ich so genau noch garnicht auf dem Schirm, danke dafür!