Seit 20 Jahren absehbar und dank 5 Jahresplänen sogar schriftlich festgehalten. Reaktion der deutschen Industrie: Weiter wie bisher.
Geht es absehbar schief braucht man drigend Subventionen und ,die GrÜÜÜNnen!!11!" sind an der vermeintlichen Deindustrialisierung schuld, nicht etwa die Kurzsichtigkeit von CDU und Vorständen.
Es war spätestens da absehbar, das China nicht nur Markt ist, auf dem man nur in Form von Joint-Ventures aktiv sein darf, sondern auch aktiv darauf hinarbeitet die eigenen Produkte zu kopieren, weiter zu entwickeln und das Marktsegment zu übernehmen.
Es wäre sinnvoll gewesen mehr Geld in Innovation und Disversifikation weg vom chinesischen Markt zu stecken… insbesondere ersteres hat man ja, grade im Hinblick auf EVs, nicht nur verpennt sondern aktiv zu bremsen versucht. ,Immer weiter so" ist zwar kurzfristig gut für die Quartalszahlen und Dividenden, aber langfristig hat man halt irgendwann nichts neues mehr anzubieten.
EVs hätten 2010 halt auch einfach nichts gebracht, wo der großteil der Welt noch Strom aus fossiler Energie bezogen hat. Das ist nur wieder Verbrennermotor, nur indirekt. Und zusätzlich hatten wir damals noch nicht die Batterietechnik dafür.
Es geht nicht darum was es klimapolitisch ,gebracht" hätte sondern darum was für die Autoindustrie gut gewesen wäre. Der Trend zum EV war aufgrund der Klimaziele damals absolut vorhersehbar.
Es gab damals schon Elektromobilität und E-Autos, ergo auch brauchbare Batterien.
Und ja genau, WIR hatten die fortgeschrittene Batterietechnologie von heute nicht. Hätten WIR damals aber in die vorhersehbare Innovation investiert und nicht den Kopf in den Sand gesteckt würde die Welt vielleicht heute bei uns die Batterien kaufen und WIR würden das Geschäft machen, nicht China. Genau das war ja der Kern meines Arguments.
Seit 20 Jahren absehbar und dank 5 Jahresplänen sogar schriftlich festgehalten. Reaktion der deutschen Industrie: Weiter wie bisher.
Geht es absehbar schief braucht man drigend Subventionen und ,die GrÜÜÜNnen!!11!" sind an der vermeintlichen Deindustrialisierung schuld, nicht etwa die Kurzsichtigkeit von CDU und Vorständen.
Was wäre denn dein Plan gewesen, wenn du 2001 Chef von Volkswagen oder Siemens gewesen wärst?
2001 ist nicht die Frage.
2010 schon eher.
Es war spätestens da absehbar, das China nicht nur Markt ist, auf dem man nur in Form von Joint-Ventures aktiv sein darf, sondern auch aktiv darauf hinarbeitet die eigenen Produkte zu kopieren, weiter zu entwickeln und das Marktsegment zu übernehmen.
Es wäre sinnvoll gewesen mehr Geld in Innovation und Disversifikation weg vom chinesischen Markt zu stecken… insbesondere ersteres hat man ja, grade im Hinblick auf EVs, nicht nur verpennt sondern aktiv zu bremsen versucht. ,Immer weiter so" ist zwar kurzfristig gut für die Quartalszahlen und Dividenden, aber langfristig hat man halt irgendwann nichts neues mehr anzubieten.
EVs hätten 2010 halt auch einfach nichts gebracht, wo der großteil der Welt noch Strom aus fossiler Energie bezogen hat. Das ist nur wieder Verbrennermotor, nur indirekt. Und zusätzlich hatten wir damals noch nicht die Batterietechnik dafür.
Zwei Gedanken dazu:
Große Kraftwerke sind sehr viel effizienter in der Umwandlung von Wärme in brauchbare Energie. Das sogar so stark, dass ein E-Auto was nur mit Kohlestrom betrieben wird weniger Emissionen verursacht als ein Verbrenner.