• renormalizer@feddit.org
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    27 days ago

    Wieviel davon sind Opportunitätskosten? Ich kann mir kaum vorstellen, dass 20 Minuten RTW Fahren 1000€ Sprit und Verschleiß kosten. Ich finde auch, dass die Krankenkassen für die Vor-Ort-Versorgung bezahlen sollten. Aber pauschal ein Viertel der Gesamtkosten auf den Patienten umzulegen, ist unfair, weil RTW und Sanitätys sowieso vorgehalten werden – und das sollte aus Steuern finanziert werden.

    • da_cow (she/her)@feddit.org
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      27 days ago

      Ich vermute das der Großteil der Kosten einfach dirch die Bereitstellung der Infrastruktur besteht. Also Bau einer Rettungswache, Anschaffung der Krankenwagen, bereitstellen der Leitstelle, Ausbildung und Bezahlung der Sanis und so weiter und so fort. Vor allem die Sanis werden da auch einiges an Kosten entstehen lassen, da ja 24/7 Personen verfügbar sein müssen und auch wenn nur wenige Bereitschaft haben, wird der Rest der Sanis ja auch bezahlt. Dadurch dass man ja ungefähr weiß, wie hoch die Bereitstellungskosten + Betriebskosten + Grenzkosten (Mehrkosten die nur für den letzten Sank der Bereitschaft hat oder den letzten Krankenwagen anfallen) sind und wie hoch die durchschnittliche Auslastung der vorhandenen Infrastruktur ist, kann man dann also grob ausrechnen wie viel so ein Krankenwageneinsatz kostet.

    • Don_alForno@feddit.org
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      27 days ago

      und das sollte aus Steuern finanziert werden.

      Nö, von den privaten Kliniken, denen die “Kundschaft” zugeführt wird, bitte.

      • FleetingTit@feddit.org
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        26 days ago

        Aber es geht doch jetzt genau um die Fälle, in denen keine Klinik Kundschaft bekommt. Wer zahlt dann?