Das wäre schön. Die Raserei auf deutschen Autobahnen ist sehr anstrengend.
Da ist sofortige Abhilfe möglich. Nutze das Tempolimit von praxisnahen 100 und fahr hinter einem LKW. Wenn 120 akzeptabel sind, dann sind es auch 100.
In der allgegenwärtigen LKW-Kolonne fährst du aber 80. Das macht aus einer 4 Stunden Fahrt eine 6 Stunden Fahrt. Und die Autos die permanent mit 150+ links vorbeirauschen, pinnen dich da fest.
Bei jeder Geschwindigkeit dazwischen musst du dauernd die Spur und die Geschwindigkeit wechseln.
(Jedenfalls in BaWü)Auch in RLP, wo zwar fast immer elektronisch 130 ist, aber sich halt keiner dran hält (auf den Strecken auf denen ich öfters unterwegs bin)
120 statt 180 macht auch aus einer 4 Stunden Fahrt eine 6 Stunden Fahrt.
@plyth @mech ich kenne jetzt zum einen keine Strecke in DE wo du 4 Stunden 180 fahren kannst ohne gegen mind. eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu verstoßen und wo du grad in Mathe warm wirst kannst du jetzt noch kurz ausrechnen wie viel höher der spritverbrauch bei 180 im vergleich zu 120 ist und was dich das mehr kostet 😉
@steiner @plyth @mech die Frage ist nicht, was es den jeweiligen Autofahrenden an Spritgeld kostet. Die Frage bleibt, was kostet die Klimakrise die Allgemeinheit und wie viel CO2 lässt sich durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung einsparen. Wir leben alle nicht auf einer einsamen Insel, unsere Entscheidungen haben Auswirkungen auf unsere Mitmenschen. Weniger egoistischer Individualismus, mehr solidarischer Gemeinschaftssinn.
Mit 80 im Windschatten eines LKWs ist das Preisoptimum. Warum nicht die linke Spur für die frei halten, die Zeit sparen müssen? Die meisten Geschwindigkeitsbegrenzungen könnten weggenommen werden wenn man nicht über sie schon verdeckt das Tempolimit eingeführt hätte.
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Die Deutschen sind längst mit großer Mehrheit dafür
Hier Söder einfügen: das glaub ich nicht
So lange es eine Legislaturperiode dauert, um so ein Urteil rechtskräftig durch alle Instanzen zu klagen haben Politiker doch gar keinen Grund auf sowas einzugehen.
Prognose wie das laufen wird: Dieses Jahr wird als Gegenmaßnahmen das wieder nicht ausreichende Klimaschutzgesetz verabschiedet. Dagegen wird von der Opposition sofort geklagt.
Es vergeht 1 Jahr. Erstes Gericht sagt, natürlich reicht das nicht, bitte nachbessern. Aber halt. Erstmal in Berufung gehen, ob das auch wirklich so stimmt. Und schon wieder ein Jahr rum und nichts passiert. Gleiches Spiel noch 1 mal und ups, schon wieder Wahl.
Tja da können wir dann leider leider nichts mehr machen, dass muss die nächste Regierung regeln. Wie, die muss sich erstmal 1 Jahr einarbeiten, bevor sie überhaupt etwas nachbessert? Na gut, dann warten wir noch ein wenig…
Tim Glück gibt’s das Betteridge’s law of headlines.
Nein, kommt nicht. Gez.: Ideologie
In dem geleakten Entwurf des Klimaschutzprogramm scheint laut Spiegel-Bericht von Jonas Schaible von einem Tempolimit keine Rede zu sein. Die einzige “größere” Maßnahme im Verkehrssektor: Das Dienstwagenprivileg ausweiten auf noch teurere E-Autos. Die Bundesregierung macht einfach weiter wie bisher in erster Linie Politik für die Autoindustrie und die oberen Einkommensklassen.
Wenn die Leute das Gefühl haben, Klimamaßnahmen sind immer nur Verbote, wird es nicht funktionieren.
Gegenfrage: Was sollen sie denn sonst sein? Es geht ja gerade darum, dass weniger CO2 ausgestoßen wird. Das geht halt auf zwei Möglichkeiten: Zum einen eine Verhaltensänderung und zum anderen technischer Fortschritt. Blöd gesagt: Dass die Leute halt nicht in die DomRep fliegen, um am Strand zu liegen und dass sie dann halt irgendwie eine klimafreundlichere Heizung einbauen statt den Braunkohleofen. Eigentlich naheliegend.
Dann hast du aber halt einen haufen verzogener Kleinkinder, die auf die Barrikaden gehen, wenn sie aus Ostalgie nicht mehr mit Braunkohle heizen sollen, die darauf bestehen, dass es ein Grundrecht ist, 3x im Jahr zum Saufen nach Malle zu fliegen und den Verbrennermotor für UNESCO-Weltkulturerbe halten, weil Brumm Brumm. Die Solarzellen häßlich finden, Bürgerinitiativen gegen Windräder gründen und so weiter.
Gefüttert wird diese Armee von geistigen Kleinkindern von miesen Ölbaronen, Ölscheichs, dem russischen Diktator und Völkermörder, den Trump-Finanziers, von Leuten, die Journalisten in ihrer Botschaft ermorden lassen, die einfach weiter Öl & Gas verkaufen wollen. Die haben Medien gekauft, haben ihre Social Media-Netzwerke und verbreiten dort die wildesten Schauermärchen.
Wie willst du da das Ziel erreichen?
Grundsätzlich richtig, aber man kann es durch Anreize machen. Also etwa Förderungen.
Aber wie? Was wäre jetzt hier konkret beim Thema Tempolimit der Anreiz bzw. die Förderung? Oder wie willst du den CO2-Ausstoß im Verkehr senken durch Anreize?
Ich habe keine 5-Minuten-überlegen-perfekte-Lösung für das konkrete Problem. Wollte nur nochmal sagen, dass es tatsächlich mehr als nur Verbote gibt, was in deiner Antwort eher verneint wurde.
Wie viele Verbote gibts denn bis jetzt?







