Die Metrik der Arbeitsproduktivität wie sie gemeinhin verstanden wird ist ohnehin absurd. Da wird eine Arbeit produktiver, wenn ihr Produkt teurer wird. (Mineralölkonzerne leisten also jetzt so viel mehr als vor 6 Monaten, weil der Kraftstoff teurer ist. Logisch!) Jeder vernünftig denkende Mensch – also keine Ökonomen – würde annehmen, dass es genau umgekehrt ist: Je billiger ein Produkt, desto produktiver die Arbeit. Und diese Verbilligung hat ja tatsächlich stattgefunden und passiert auch im Schnitt über alle Produkte weiterhin.
Um die reale Arbeitsproduktivität (nicht die Fiktion der Ökonomen) zu steigern, gäbe es ganz einfache Maßnahmen, z.B.:
- Eine Finanztransaktionssteuer in richtiger Höhe würde viele unnötige Finanzgeschäfte unrentabel machen und damit den in seiner Gesamtheit unproduktiven Finanzsektor entschlacken. Die Inflation wäre niedriger und alle hätten mehr Vermögen.
- Verbot von Werbung. In manchen Städten gilt das schon für gewisse Außenflächen. Das spart den Betrieben unnötige Ausgaben und den Verbrauchern viel Zeit, die produktiver eingesetzt werden kann als mit Konsum von Werbung. Das Verbot wäre hier ein Produktivitätstreiber. Ansonsten sind Verbote auch Innovationstreiber. Die Einfachheit, Gerechtigkeit und Wirkmächtigkeit von Verboten werden generell unterschätzt.
- Abbau/Rückbau von informationellen Monopolrechten (Patente, Copyright, …). Monopole sind Preistreiber und verhindern Innovation. Gerade für eine schnelle Transformation der Wirtschaft (Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft, Degrowth) braucht es eine weite und rasche Verbreitung von Innovation, nicht deren Hortung.
Klares ja: wir haben eine Bürofläche in unserem eigenen Gebäude, die aufgrund home-office leer stand, in eine “Arbeitsfläche” umgewandelt. Da das eine Flächenänderung war mussten wir bei der Gemeinde einen Bauantrag stellen.
Wir haben also ein Architekturbüro beauftragt einen Bauantrag zu erstellen. Der wurde beim Bauamt vorgestellt, die nichts dagegen hatten und das durchgewunken haben. Erst dann durften wir auf der Fläche arbeiten.
Das ganze hat also einen Haufen Geld und Zeit gekostet nur um die Bürokratie zu befriedigen.
Die Zahlen sprechen für sich: Während die Arbeitsproduktivität in den 1980er- und 1990er-Jahren noch um rund zwei Prozent jährlich zunahm, ist sie in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nur noch um 0,3 Prozent jährlich gewachsen. Also kaum. Gemeint ist die Wirtschaftsleistung, die jeder Erwerbstätige im Durchschnitt erbringen kann. Woran liegt es, dass die Produktivität in Deutschland stetig zurückgeht?
Ich war letztens doch etwas überrascht, als ich mir das mit der Arbeitsproduktivität mal angeschaut habe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsproduktivität
Dieser Wert ist also wirklich nur Bruttoinlandsprodukt durch insgesamt geleistete Arbeitsstunden. Das erklärt auch, warum er seit sechs Jahren so wenig steigt. War da etwas? Etwa mit Corona und zerrissenen Lieferketten, die dann erst mühsam wieder gepflickt werden mussten, mit viel Arbeitsaufwand und wenig BIP-Auswirkungen mit explodierenden Energiekosten, wo man dann im laufenden Betrieb wild herumdonglieren musste. Oder mit völlig abstrusen Dingen, die ein US-Präsident im Zollwesen produziert. Das sind natürlich alles total unproduktive Dinge.
Aber dieses Framing im Artikel ist extremistisch. Im Endeffekt kloppen dort Millionen Arbeitnehmer richtig ran, damit der Laden trotz all dem, was da draußen passiert, irgendwie noch läuft. In einer besseren Welt, ohne all diese Probleme, wäre es sicherlich möglich, dass sie diese Energien in eine wirkliche Steigerung des Bruttoinlandsproduktes stecken könnten. Allerdings haben wir diese Welt nicht. Jetzt hier irgendwelche Arbeitnehmer zu beschimpfen, dass sie unproduktiv sind, ist schlimm.
Diese merkwürdige Sicht springt einen aus diesem Zitat auch wunderbar an:
“Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der staatliche Sektor neben der IT der Sektor ist, wo die Beschäftigung am stärksten wächst. Denken Sie an die vielen Menschen, die Berichtspflichten nachkommen im Auftrag von irgendwelchen Gesetzen, die Nachhaltigkeitsberichte schreiben. Hinzu kommen Beauftragte für dies und das.”
Natürlich ist der vielgescholtene “Leiterbeauftragte” hier unproduktiv. Wenn alle Arbeitnehmer wieder regelmäßig von den ungewarteten Leitern fallen, dann ist das megagut für das BIP. Rettungskräfte kosten. Bestattungen sind teuer. Leute reisen zur Beerdigung an. Anwälte verdienen super an den Klagen. Vielleicht gibt es vorher sogar noch einen kostspieligen Krankenhausaufenthalt, so schön mit Hubschrauber und Intensivstation! So ein Arbeitnehmer, der von der Leiter im Betrieb fällt, dürfte locker 100.000€ für das BIP erwirtschaften und wenn dieser fiese Leiterbeauftragte das verhindert, dann ist das unproduktiv!
Die wirklich unproduktiven Jobs sind übrigens die Rentiers, die einfach nur Dividenden abgreifen oder irgendwelche Mietzahnungen und einfach gar nichts machen.
Während die Arbeitsproduktivität in den 1980er- und 1990er-Jahren noch um rund zwei Prozent jährlich zunahm, ist sie in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nur noch um 0,3 Prozent jährlich gewachsen. Also kaum. Gemeint ist die Wirtschaftsleistung, die jeder Erwerbstätige im Durchschnitt erbringen kann. Woran liegt es, dass die Produktivität in Deutschland stetig zurückgeht?
Aaaaaaaaaah! Hass! Hass! Blanker Hass! Verdammter KI Pampe verbreitender Lohnschreiberling! Die Produktivität geht nicht zurück, das Wachstum der Produktivität geht zurück, aber sie wächst nach wie vor! Steht zwei Sätze vorher im eigenen Text, aber ist anscheinend noch immer zu kompliziert!
Während die Arbeitsproduktivität in den 1980er- und 1990er-Jahren noch um rund zwei Prozent jährlich zunahm, ist sie in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nur noch um 0,3 Prozent jährlich gewachsen. Also kaum. Gemeint ist die Wirtschaftsleistung, die jeder Erwerbstätige im Durchschnitt erbringen kann. Woran liegt es, dass die Produktivität in Deutschland stetig zurückgeht?
Bin ich gerade blöd, oder ergibt der Absatz tatsächlich keinen Sinn?
Die Berechnungsgrundlage ist geistig frittiert: Das ist ja BIP zu Arbeitsstunden. Das BIP unterliegt aber auch der Inflation und die lag über 0,3%. Rein theoretisch hast du also dann weniger “Wert” erwirtschaftet, weil alles teurer geworden ist. Ist bei so externen Preisschocks wie dem Ukrainekrieg halt eine dumme KPI
Das BIP unterliegt aber auch der Inflation und die lag über 0,3%.
Hier gibt es das real / nominal. https://www.destatis.de/EN/Themes/Economy/Short-Term-Indicators/National-Accounts/vgr110.html#241948
Ist es nicht genau andersrum? Wenn ich heute 10 Zahnbürsten in der Stunde produziere und für 1€ pro Stück verkaufe habe ich 10€ fürs BIP erarbeitet. Wenn ich morgen die gleichen 10 Zahnbürsten für 2€ verkaufe, ist das BIP auf 20€ gestiegen und meine Produktivität hat sich verdoppelt obwohl ich weiterhin das gleiche produziere.
Ändert natürlich nix an Deinem letzten Satz.
Wenn du sie morgen für 1,10€ verkaufst, rundum Preise aber dank Inflation um 15% gestiegen, liegt dein neuer Preis 5 Ct unter den Inflationsbereinigten 1,15€
Ah verstehe, danke!
Dämlich, auf Nachhaltigkeit rumzuhacken. Ich finde es schön, wenn nicht alles verdreckt ist, nur weil ein Unternehmen finanzielle Kosten sparen wollte. Man sollte sich lieber dafür einsetzen entsprechende Regeln weltweit geltend zu machen anstatt ständig über zu viel (deutsche) Bürokratie zu jammern. Gleiches gilt auch für Arbeitnehmerrechte. Dann hätte auch kein Land mehr einen Standortvorteil nur weil man dort auf Mensch und Umwelt scheißt.
Was ich momentan alleine nur für irgendwelchen Papierkram an Zeit aufwenden muss, das ist echt nicht mehr schön.
Verpackungsverordnung, Holzverordnung, Exportvorschriften, REACH, ROHS usw.
Es wird immer mehr Papierkram, der im Endeffekt nur Zeit/Arbeit kostet, aber keinen Gewinn bringt.
Ich weiß ja nicht. Gerade wenn man in die Vergangenheit schaut, merkt man, dass die entsprechenden Verordnungen wie REACH absolut einen Sinn machen. Es macht total Sinn, dass die Industrie nicht durch die Gegend rennen kann und überall irgendwelche Ewigkeitschemikalien, die giftig sind und die man nie wieder aus dem Trinkwasser bekommt (oder wenn nur mit Millionen Euro Kosten) in die Umgebung kippt.
Hier in der Umgebung hat zum Beispiel eine Wäscherei großflächig das Trinkwasser verseucht. Im Ergebnis steht, dass diverse Anwohner ihre Gärten nicht mehr mit Brunnenwasser bewässern müssen und teuer an die Trinkwasserversorgung angeschlossen werden mussten. Dazu kommen dann noch zigtausende Euro an Kosten, um das zu monitoren und natürlich die entsprechende Vergiftung der Umgebung. Der Betreiber dieser Wäscherei hätte sich natürlich auch furchtbar über eine Verordnung aufgeregt, die ihm verbietet, Sachen ins Grundwasser zu kippen.
Ja, das kann alles sein… Fakt ist aber, es verursacht eine Menge Mehrarbeit, die halt nicht “produktiv” ist…
Wenn der Gewinn auf Kosten der Sicherheit und Nachhaltigkeit geht und entsprechend bessere Sicherheitsvorkehrungen und Nachhaltigkeitsvorschriften den (finanziellen) Gewinn schmälern, sollten wir über die Prioritäten nachdenken. Fairerweise müsste ein Artikel über reduzierten Gewinn dann also auch erwähnen, welchen Preis wir für den vormals höheren (finanziellen) Gewinn wirklich gezahlt haben, der sich eben nicht so leicht in Geldsummen beziffern lässt. Menschenleben, Gesundheit, Umwelt sind auch ein Gewinn.
Gut, vielleicht könnte/sollte man den Papierkram bündeln, um redundante Datenerfassung zu minimieren. Manche Vorschriften könnten bestimmt mittlerweile überarbeitet und besser dokumentiert werden. Viel könnte man sicher auch mit moderner Technik optimieren.
Aber RoHS als “nur Zeit/Arbeit [die] keinen Gewinn bringt” zu betrachten klappt nur, wenn man Leben als wertlos betrachet.
Ich meinte damit, dass diese Dinge Zeit kosten und Arbeit verursachen, die dem Betrieb keinen Gewinn bringen. Das so was sinnvoll ist, darüber müssen wir nicht reden.
Ich stimme dir ja grundsätzlich zu, aber es liest sich so, als würden Sicherheits- oder Nachhaltigkeitsvorschriften deiner Meinung nach grundsätzlich zu einer besseren Sicherheit oder Nachhaltigkeit führen. Das Thema finde ich schwierig. Die Prüfung erfolgt ja in der Regel über Dokumentations- und Nachweispflichten, also der Staat stellt keine Aufsichtsperson ans Fließband, die zu jeder Zeit live die Prozesse überwacht. Stattdessen wird die Dokumentation in Stichproben plausibilisiert und mit Werten aus anderen Quellen gegengeprüft. Etwas zu dokumentieren erzeugt viel Aufwand, und eine Sache nachweisen zu können ist oft schwieriger als die Sache selbst. Das erzeugt also erst Mal mega Aufwand und bringt keinen Gegenwert. Man muss da schon jede einzelne Pflicht bewerten, ob sie über alle Unternehmen hinweg einen positiven Effekt hat, der den Preis wert ist.
Konstruiertes Beispiel, weil der Text irgendwie so lang geworden ist: ich finde es gut, dass Fabriken keine Säure in die Flüsse spülen dürfen. Aber wenn das von 100 Fabriken nur eine getan hat, bevor es verboten wurde, haben 99 Fabriken jetzt aufwendige Nachweispflichten, die keinen Mehrwert bringen und deren Produktion teurer macht. Und was ist, wenn es mega aufwendig ist, nicht Säure in Flüsse zu spülen? Dann wandern die Fabriken vielleicht ins Ausland ab. In Summe wird dann aber nicht weniger Säure in Flüsse gespült. Schwieriges Thema
aber es liest sich so, als würden Sicherheits- oder Nachhaltigkeitsvorschriften deiner Meinung nach grundsätzlich zu einer besseren Sicherheit oder Nachhaltigkeit führen.
Da hast du Recht. Nicht alle Vorschriften erreichen ihr Ziel, und nicht immer ist das Ziel überhaupt gewinnbringend.
Ich richte mich mit meinem Kommentar eher gegen die Rhetorik der Deregulation, die oft nur auf finanziellen Preis hinweist und den immateriellen Gewinn unterschlägt. Zu behaupten, dass sie kollektiv nichts erreichen würden, ist reduktiv.
Die speziellen Beispiele REACH und RoHS sind definitiv wichtig hinsichtlich ihrer Ziele, und ich wüsste nicht, dass sie diese Ziele vollumfänglich verfehlen würden.
Das erzeugt also erst Mal mega Aufwand und bringt keinen Gegenwert.
Zumindest keinen, der sich direkt beziffern lässt. Genau das ist ja mein Argument: Wenn Leben und Umwelt geschont werden, ist das ein Gegenwert. Die streng kommerzielle Betrachtung, dass Sicherheitsvorschriften nur Geld kosten, unterschlägt halt die sozialen Kosten unsicherer Praktiken.
Man muss da schon jede einzelne Pflicht bewerten, ob sie über alle Unternehmen hinweg einen positiven Effekt hat, der den Preis wert ist.
Da würde ich gerne hinterfragen, wie der Effekt und Preis vewertet werden. Wenn eine Sicherheitsvorschrift z.B. 5 Leben im Jahr retten, dafür aber Mehraufwand in höhe von 50 Millionen Euro fordern würde, wäre das deiner Meinung nach den Preis wert?
Das schwierige ist natürlich, objektiv festzustellen, dass die Abwesenheit der Vorschrift zu Unfällen geführt hätte. Manches lässt sich an Statistiken schätzen, aber irgendwo müssen wir immer priorisieren, ob uns konkretes Geld wichtiger als potenzielle Risiken ist.
Aber wenn das von 100 Fabriken nur eine getan hat, bevor es verboten wurde, haben 99 Fabriken jetzt aufwendige Nachweispflichten, die keinen Mehrwert bringen und deren Produktion teurer macht.
Das ist leider ein häufiges Phänomen in Punkto Vertrauen: Solange wir einander vertrauen können, dass wir alle die Umwelt ernstnehmen und keine Säuren in die Flüsse pumpen, ist es für uns alle einfacher.
Sobald eine Fabrik dieses Vertrauen verletzt, ruiniert sie das potenziell für alle. Dann müssen wir kontrollieren, was allen mehr Kosten verursacht, inklusive der ursprünglichen Sünder die damit also langfristig nichts gewonnen und sich nur selbst in den Fuß geschossen haben (und allen anderen gleich mit). Aber kurzfristig haben sie halt gehofft, so lange wie möglich damit davonzukommen und Geld zu sparen.
Wenn wir hier argumentieren, dass es unfair wäre, den anderen diese Nachweispflicht aufzuhalsen, ist die Frage, ab wann das fair ist. Woher sollen wir wissen, ob sie nicht auch aus Wettbewerbsdruck heraus anfangen Säure in den Fluss zu pumpen, wenn wir das nicht kontrollieren?
Und was ist, wenn es mega aufwendig ist, nicht Säure in Flüsse zu spülen?
Umso größer ist der Druck für die Fabriken, das doch zu tun, und entsprechend ist es auch wichtiger, sicherzustellen, dass das nicht geschieht, und gegebenenfalls die Strafen deutlich schmerzhafter als die Einsparungen zu machen.
Wie viel Schaden ist “akzeptabel”, um den Fabriken Aufwand zu sparen?
(RoHS z.B. beantwortet diese Frage mit Schwellwerten, unterhalb derer das weitere Bereinigen der Materialien sowie das Überprüfen nicht mehr praktikabel ist. Das ist also ein Zugeständnis an die Grenzen des Möglichen.)
Dann wandern die Fabriken vielleicht ins Ausland ab.
Dass sie Unrecht woanders begehen könnten ist kein gutes Argument, hier Unrecht zuzulassen.
Es gibt aber auch zwei finanzpolitische Mittel, solchen Praktiken entegenzuwirken und Inland-Industrie zu stärken: Subventionen und Steuern / Zölle.
Klar, das funktioniert nur bei Sachen, die wir auch hier produzieren können. Wenn die Betreiber obiger Fabriken ihre Produktion ins Ausland auslagern, dabei dann hiesiges Personal entlassen und Produktionsgelände verkaufen, haben wir zumindest Land und Arbeitskräfte mit relevanter Erfahrung. Die Maschinen werden die Firmen wohl mitnehmen, also bräuchten eventuelle Gründer Starthilfe, um neue zu besorgen und Arbeiter zu bezahlen bis sie anfangen, Umsatz zu machen.
Sobald die Produktion anläuft und ein inländisches Angebot besteht, können Importe mit Zöllen belegt werden, um den inländischen Produkten einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, der die Mehrkosten durch verantwortliche Entsorgung von Säuren ausgleicht, und mit den Zöllen wiederum die Subventionen wieder reinzuholen.
So oder so kann es sein, dass das für Verbraucher nachher mehr kostet. Das bringt uns dann wieder zurück zur Frage, wie wir den Wert dieser verschiedenen Vorschriften jeweils bemessen.
Schwieriges Thema
Das schwierigste ist, dass wir überhaupt diskutieren müssen, wie viel Aufwand und vor allem wie viel Geld uns Leben, Gesundheit, Umwelt und Zukunft wert sind. Der Mechanismus, der solche Kontrollen notwendig macht, ist schlichtweg Gier. An dem Punkt, an dem bekannt wird, dass etwas schädlich ist, sollten alle aufhören, das zu verwenden. Könnte man sich darauf verlassen, dass die Info alleine ausreicht, Chefs und Arbeiter beim Gewissen zu packen, wäre der ganze Papierkram hinfällig.
Aber so lange es Leute gibt, die ihre Mitmenschen fahrlässig oder mutwillig vergiften oder gefährden, unsere Umwelt zerstören und die Zukunft verkaufen um sich kurzfristig zu bereichern müssen wir eben versuchen, dem einen Riegel vorzuschieben. Dass das mehr kostet ist nicht die Schuld des Staats (auch wenn, wie gesagt, einiges optimiert oder neu betrachtet werden muss).
Das ist die Schuld der Gierigen, die uns in diesen Kampf zwingen.
Ja ja ja jetzt wird wieder in die hände gespuckt…
Die Wirtschaft wächst nicht mehr so stark, wie sie müsste, um den Wohlstand zu halten.
Willkommen bei der Akkumulation des Kapitals. Wenn die Milliardäre nicht alles einsacken würden, dann müsste die Wirtschaft auch nicht wachsen, um den Wohlstand zu halten.
Schade, dass die Tagesschau diesen zentralen Punkt nicht einordnet.
Ausserdem hat der besprochene Bürokratieabbau nichts mit den drei Punkten am Anfang zu tun, die als Ursache für den geringen Produktivitätszuwach genannt werden.
Nach Doge und den Bürokratiekürzungen in den USA https://feddit.org/post/34482120 ist es unverschämt als Tagesschau die Argumentation für Bürokratiekürzungen einfach zu reproduzieren. Eine weitere fehlende Einordnung.
Schliesslich ordnet die Tagesschau auch nicht “Stiftung Familienunternehmen” ein. Der Geschichte nach geht es wohl darum, Erbschaft- oder Vermögensteuer mit der Lenkung der Debatte zu vermeiden. https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Familienunternehmen
Für mich sieht das so aus, als wenn die Tagesschau genutzt wird, um die Politik von Trump auch in Deutschland zu etablieren.
Die Medien der Herrschenden geben eben nur die Meinung der Herrschenden wieder. Diese wird so zur herrschenden Meinung. Alles könnte anders sein, wenn das Kapital mal kein Sprachrohr hätte.
Schliesslich ordnet die Tagesschau auch nicht “Stiftung Familienunternehmen” ein. Der Geschichte nach geht es wohl darum, Erbschaft- oder Vermögensteuer mit der Lenkung der Debatte zu vermeiden. https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Familienunternehmen
Genau diesen Punkt finde ich so erschreckend, dass es keinerlei Einordnung gibt und Sie 100% diese Aussagen übernehmen. Habe die Tagesschau auch direkt mal.angeschrieben, wegen diesem Artikel.
Natürlich schreien die nach Bürokratieabbau, wenn sie keinen Datenschutz mehr einhalten müssen, Lieferkettergesetz ausgesetzt wird und endlich wieder Sklaven und Kinder die Produkte herstellen können, ohne das jemand auf die Finger schaut. Hauptsache der Profit stimmt.
Was ist mit dem ganzen Wasserkopf im Management, demotivierte Mitarbeiter, doppelt besetze Stellen. Das die Tagesschau davon nichts aufgreift finde ich schlimm. Als würde die Wirtschaft wieder laufen, wenn es weniger Auflagen für die Unternehmen geben würde. Das einzige was sich ändert, ist dass ihre Taschen noch weiter füllen.
Die Tagesschau hat leider schon lange aufgehört Dinge einzuordnen und ist dazu übergangen nur stumpf Narrative „von oben“ wiederzugeben.
Mit der Studie “Es gibt einen Wachstumspfad für Deutschland” will die Stiftung Familienunternehmen die Potenziale, die im Land schlummern, aufzeigen. “Wir reden über gewaltige Steuererhöhungen, um die Ausgaben zu finanzieren. Dabei vernachlässigen wir die Möglichkeiten, die wir im Wachstum sehen.”
Aha, Lobby will Subventionien und Steuererleichterungen.
Der Artikel liest sich wie: Die Stiftung Familienunternehmer heult über Bürokratie.
Bedeutet Arbeitsschutz, Datenschutz, Brandschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Dokumentation etc sind für die Millionenerben also Jobs die nichts bringen
Die Tagesschau müsste erstmal den Begriff von Wohlstand klären. Wohlstand ist hier aber der Profit und hier der von Lobbygruppen wie der Stiftung Familienunternehmen. Wer ist denn eigentlich die Stiftung Familienunternehmen?
Da sind 600 Firmen im Besitz von Privatpersonen Mitglied und die Einsatzfelder der Stiftung sind ganz tolle Dinge wie:
- Gegen die Erbschaftssteuer
- Verhinder der Wiedereinführung einer Vermögenssteuer
- Senkung der Unternehmenssteuer
- Abschaffung der Wegzugbesteuerung
etc…
Dazu ist die Gruppe intransparent und arbeitet bewusst dagegen das alle Mitglieder und Unterstützer transparent sichtbar sind. Aufgedeckt wurden kleine sympatische Familienunternehmen wie:
Würth, Bertelsmann, Deichmann, Rosmann und z.B. die Schwarz Gruppe. Letztere ist als solche oft nicht sehr bekannt, dahinter steht aber Lidl und Kaufland.
Das sind übrigens alles Firmen die uns in mehrerer Hinsicht auf der Tasche liegen. Zum einen was Steuergeschenke und Subventionen angeht und in Sachen Klima sind das mit die größten Dreckschleudern die wir in Deutschland haben.
Das die Tagesschau dazu kein Wort schreibt und da absolut nichts kritisch hinterfragt ist keine Schlampigkeit, sondern inzwischen schlichtweg einfach eine bewusste Arbeitsweise.
Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der staatliche Sektor neben der IT der Sektor ist, wo die Beschäftigung am stärksten wächst. Denken Sie an die vielen Menschen, die Berichtspflichten nachkommen im Auftrag von irgendwelchen Gesetzen, die Nachhaltigkeitsberichte schreiben. Hinzu kommen Beauftragte für dies und das.
Der staatliche Sektor ist also der Beweis dafür, dass zu viele Leute Berichtspflichten nachkommen, obwohl diese Berichtspflichten im privaten Sektor liegen?
Wir leisten uns zu viele “unproduktive” Jobs? Ein klares Ja kommt von Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank.
Da stellt sich natürlich die Frage, was denn ein Volkswirt “produziert” außer Berichten?
Das seien Jobs, die keine besonders große Produktivität mit sich brächten, und in diesen Bereichen seien in den letzten Jahren überproportional viele Jobs entstanden
Jetzt mal im Ernst, das stimmt sogar aber es sind nicht die Brandschutzbeauftragten sondern die Lieferando-Fahrer, die Gig-Economy, die zunehmend auch zu und rüber schwappt. Der Niedriglohnsektor, der mit der Agenda 2010 bewusst geschaffen wurde.
Die Leute arbeiten in diesen Jobs ja nicht, weil die so geil sind, sondern weil bessere Jobs zunehmend abgebaut oder ins Ausland verschoben wurden.Und wo wir schon dabei sind, will ich noch die gesamte Werbebranche als unproduktiv verteufeln.
Auch wenn es ein wenig platt ist, aber hinter jeder Dokumentationspflicht steht meistens auch irgendein Vorfall. In der Regel sind die Leute ja nicht aufgewacht und haben sich gedacht “joa, da stellen wir jetzt in jeder Firma 5 Leute hin die das machen aber es bringt nichts”. Klar kommt es vor das irgendwelche Regeln erlassen wurden und dann galopiert das weg, aber grundsätzlich gibt es ja doch irgendwo eine Grundlage dafür. So ganz unnötig ist so eine Brandschutzbeauftragte jetzt auch nicht, oder das wir dokumentieren wenn gefährliche Sachen durch die Gegend geschubst werden. Generell und überhaupt alles an individueller Produktivität messen zu wollen ist eine Krankheit. Es gibt genügend Jobs die einfach nur Infrastruktur hinstellen und warten die exakt 0 Euro verdienen weil sie nichts verkaufen. Mal davon abgesehen das es vielleicht besser für die geistige Gesundheit ist nicht alles auf 100% Leistungsfähigkeit zu optimieren. Bringt ja auch wenig wenn die Leute alle 3 Monate ausbrennen weil alles unmenschlich ist.
Das gesagt, jedes Mal wenn ein Politiker sagt das man “dafür” noch ein Pilotprojekt braucht oder das man eine Kommission für xY fordert denke ich mir das das ein Ding ist wo jemand seine Freunde und Verwandten in einen Bullshitjob abstellen will.
Auch wenn es ein wenig platt ist, aber hinter jeder Dokumentationspflicht steht meistens auch irgendein Vorfall.
Die Dokumentationspflichten sind trotzdem für den Arsch, denn niemand kontrolliert, ob das Dokumentierte auch mit der Realität übereinstimmt. Papier ist geduldig. Das ist einfach nur Arbeitsbeschaffung für Bürokraten und groß angelegter Beschiss.
obwohl diese Berichtspflichten im privaten Sektor liegen?
Nein, die liegen auch im öffentlichen.
was denn ein Volkswirt “produziert” außer Berichten?
Von denen gibts aber wirklich nicht viele 😃
aber es sind nicht die Brandschutzbeauftragten sondern die Lieferando-Fahrer
Der Niedriglohnsektor
Solche sind sogar sehr produktiv.
will ich noch die gesamte Werbebranche als unproduktiv verteufeln.
Auch da liegst du falsch. Werbung ist nötig zum verkaufen, und erst wenn etwas verkauft ist, wird sein Wert realisiert.
Werbung ist nur nötig um Bullshit zu verkaufen, den keiner braucht. Ich hätte mir schließlich auch ohne Werbung mein Essen, den Esstisch und den Stuhl auf dem ich beim Essen sitze gekauft. Die Dinge die durch Werbung verkauft werden, haben keinen Wert sondern nur einen Preis, sonst bräuchte es keine Werbung um sie zu verkaufen.
Artikel redet wiedermal von Fachkräftemangel wärend junge Menschen immer weniger gescheite jobs kriegen können, kann aufs Altpapier.
Die Kirsche auf dem Scheißhaufen ist ja, dass die ganzen “unproduktiven Jobs” in deren Augen ja “unproduktiv” sind, weil sie schlecht bezahlt werden.
Wenn bspw. Pflegys gut bezahlt würden, dann hätten wir ja krasses Wachstum, wenn wir die Pflege ausbauen würden (bzw. eh müssen, weil mehr alte Menschen, diesdas). Aber ein koksender Bänker mit Riesengehalt wiegt halt in der Messgröße Geld sehr viele Pfleger mit Hungerlohn auf. Und das, obwohl besagter Bänker gesellschaftlich eher unproduktiv, schlimmstensfall sogar schädlich, ist.
In der Pflege verdient man inzwischen relativ gut.
Nach einer aktuellen Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung bekommen Auszubildende in der Pflege derzeit im ersten Jahr monatlich 1491 Euro bezahlt. Dahinter folgen die Versicherungsbranche mit 1455 Euro und die privaten Banken mit 1400 Euro.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienten vollzeitbeschäftigte Fachkräfte zuletzt im Mittel 4.228 Euro brutto im Monat. Das waren 1.612 Euro oder 61,6 Prozent mehr als ein Jahrzehnt zuvor.
verdient man inzwischen relativ gut.
4230 € sind halt nicht, was ich als “relativ gut” einordne. Vor allem nicht für diesen Knochenjob und die Wichtigkeit. Ich habe seit meinem Berufseinstieg mehr verdient, und meine Arbeit war nie so gesellschaftlich relevant, wie die eines Pflegers. Und weit entfernt davon so hart zu sein.
Und da ist halt die Krux: im gammeligen, mittleren Management des Konzerns, wo meine Frau arbeitet, bekommt man für’s Powerpoint erstellen zwischen 150k und 250k pro Jahr. Das sind halt 3-5 Pfleger.
Ja, deswegen hab ich auch “relativ gut” geschrieben. Für einen Ausbildungsberuf. Mit Managementstellen kannst Du das nicht wirklich vergleichen, weil die oft über Seilschaften vermittelt oder überhaupt erst erzeugt werden. Und bei einer 150k-Stelle hat man wahrscheinlich studiert, auch wenn man hinterher effektiv nichts macht.
Dass man automatisch mehr verdient, nur weil man studiert hat, ist natürlich auch ein Problem. Und es gibt noch viele andere. Ich sag überhaupt nicht, dass auf dem Arbeitsmarkt alles super ist. Ich sag nur, dass das mit dem Hungerlohn nicht mehr stimmt und Pflegeberufe die am besten bezahlten Ausbildungsberufe sind.
In meinem Kommentar ging es ja auch nicht primär um die Frage, ob eine Berufsgruppe jetzt tatsächlich Porsche fahren kann, oder nicht.
Es ging um das Rumgeheule wegen Produktivität, die ja so schlecht dasteht.
Und wenn wir jetzt Leuten, die wirklich was sinnvolles tun, einfach die Löhne verdoppeln würden, dann steigt dieser Parameter halt. Oder er steigt halt, wenn wir einen weiteren sinnlosen Job schaffen, der aber random hoch bezahlt wird. Mir ist aber lieber, wir steigern die Produktivität, indem wir sinnvolle Jobs bezahlen, und dann sind die Wirtschaftspriester auch glücklich.
OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?
Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.
Ja, das ist, wie jeder vernünftige Mensch Produktivität sehen würde.
Die hier zitierten Menschen berechnen aber die Produktivität als BIP/Arbeitsstunden.
Wenn wir also mehr Geld im Kreis schieben (BIP steigt), dann steigt die Produktivität. Wenn die Gehälter von Pflegekräften steigen, dann brauchen deren Arbeitgeber mehr Geld, dass muss also irgendwie dahin geschoben werden. Das BIP steigt.
Hm. Nagut, dann macht das natürlich Sinn. Danke für die Erklärung.
Ja. Das vornehmliche Problem in der Pflege ist nicht die Bezahlung, sondern die Arbeitsbedingungen.
Teils unmenschlicher Schichtdienst (24h-Schichten sind immer noch ein Ding), Überarbeitung, die Leute werden mit immer mehr Bürokratie zugeschissen, dass sie vor lauter Dokumentieren nicht mehr dazu kommen, ihre eigentliche Arbeit zu machen, dazu haben sie noch noch echte Verantwortung für Menschenleben und stehen damit permanent mit einem Bein im Knast.
Dass es natürlich trotzdem absurd ist, dass Leute, die effektiv nichts tun und keinerlei wirkliche Verantwortung haben, ein Vielfaches bekommen, nur weil sie einen tollen Titel haben, steht außer Frage.
4230 € sind halt nicht, was ich als “relativ gut” einordne.
Für einen Single sind das ~2.730 € netto, das ist ein kleines bisschen mehr als mein Gehalt als Programmierer bei 32h und 4-Tage-Woche. Der Abstand müsste viel größer sein - diese Zahl ist für mich eher wieder ein Beweis, dass wir gesamtgesellschaftlich viel zu wenig bekommen.
Edit: Mich würde tatsächlich mal interessieren, wieso ich dafür runtergevotet werde. 2.7k sind für mich nicht viel (und über 1.000€ gehen schon allein für die Miete drauf). Wenn ich Vollzeit arbeiten würde, wäre ich auf dem gleichen Niveau wie jemand der einen harten sozialen Beruf mit seinem Körper ausführt, während ich zu Hause nur in die Tastatur haue. In einer gerechten Welt sollten wir alle mehr Kohle bekommen, aber körperliche Berufe grundsätzlich mehr als Büroarbeiter. TAX THE RICH
Was spricht gegen das Wort Pflegekräfte?
https://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit_Jobs ist doch kein neues Konzept mehr und auch keines, das spezifisch für Deutschland oder ein anderes Land wäre
Der Artikel hat nur leider nichts mit denen zu tun
Wieso nicht?
Aus dem Artikel:
Die Frage sei nicht, ob jemand zu wenig arbeite, sondern ob er an der falschen Stelle das falsche Ergebnis produziere. “Insofern ist die Frage zu bejahen. Das liegt aber nicht an den Mitarbeitern, das liegt daran, dass sich die Mitarbeiter mit Dingen befassen, die völlig unnötig sind, und dazu gehört wieder Bürokratie.” (Hervorhebung von mir.)
Aus dem Wikipedia-Artikel:
Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben.
In dem Tagesschau-Artikel ist jetzt nicht explizit die Rede von schädlichen Jobs, aber das heißt ja nicht, dass die nicht trotzdem existieren.
Denken Sie an die vielen Menschen, die Berichtspflichten nachkommen im Auftrag von irgendwelchen Gesetzen, die Nachhaltigkeitsberichte schreiben. Hinzu kommen Beauftragte für dies und das.
Das ist was ich meine. Die Unternehmer schieben hier das “unnötige Jobs” Argument vor, um “unprofitable” Dinge wie Nachhaltigkeitsberichte nicht machen zu müssen. Das ist m.M.n aber weder sinnlos, noch unnötig noch schädlich, laut Wikipedia Definition also kein Bullshit Job.
(Steht nicht explizit dort, aber Datenschutz-, Arbeitsschutz- Beauftragte) usw sind vielleicht in deren Augen ebenfalls Bullshit, aber haben alle ihre Daseinsberechtigung).
kanzler auch unnötiger job inzwischen











