- cross-posted to:
- fediverse@feddit.org
- cross-posted to:
- fediverse@feddit.org
Hallo, kürzlich hat lemmy.dbzer0.com eine Abstimmung über die Trennung von feddit.org durchgeführt und es scheint, dass sie als Ergebnis der Abstimmung beschlossen haben, eine diffamierende Zensur zu verhängen. Wie auf dem Bild zu sehen ist. Dies ist inakzeptabel, da Feddit nicht zionistisch ist und keinerlei Zionismus fördert. Dies ist eindeutig eine Verleumdung.
Ich habe mit DeepL übersetzt, da ich kein Deutsch spreche.
Hello, recently lemmy.dbzer0.com held a vote post about defederation from feddit.org and it seems they decided to make a defamatory censure as a result of the voting. As visible in the image. This is unacceptable since Feddit is not Zionist and does not promote Zionism of any kind. This is clearly defamation.
Da die Diskussionen hier ausarten, wird die Kommentarspalte geschlossen.
Anscheinend hat jemand nur ein Konto gemacht um hier über Israel/Palestina zu streiten. Ist jetzt gebannt. Wir brauchen keine Leute die Öl ins Feuer gießen. Wenn man ein Problem mit Feddit hat, sollte man nicht extra hier her kommen um Streit zu suchen.
Wir sollten diesem Thema so wenig Aufmerksamkeit wie möglich geben, finde ich. Den gleichen Quatsch hatten wir vor neun Monaten schon einmal, wo jemand mit dem Moderationsstil nicht einverstanden war und ein riesiges Fass aufgemacht hat.
Die Abstimmung auf db0 war bereits sehr voreingenommen. Dass man dort beispielweise unsere Moderation dafür kritisiert hat, einen Kommentar wie “your country is still full to the brim of nazis like you” gelöscht und den User gebannt zu haben, ist echt absurd (und wurde in dem selbigen Faden sogar von vielen aus der eigenen Community kritisiert). Für mich ist das eine ganz normale und vernünftige Moderation, da niemand auf solche Wutbeiträge Lust hat.
Wir brauchen hier keine User, die in Kommentarspalten ragebaiten und Diskussionen aus dem Ruder laufen lassen. Auf lemmy.world gibt es auch ein Announcement dazu und dort hatte ich den damaligen Beitrag des Moderationsteams verlinkt - als Reaktion darauf wurden unter anderem unsere geltenden Gesetze mit denen des Dritten Reichs verglichen und irgendein Quatsch über die Nürnberger Prozesse gefaselt. Manche db0-User meinen sogar, wir sollten am besten die ganze Instanz zumachen anstatt uns an Gesetze zu halten. Der eine verwirrte Typ, der in seiner Fake-Signatur ständig eine brennende Deutschlandflagge postet, ist dann letztendlich die Kirsche auf der Sahnetorte.
Ich glaube, viele dort drüben haben einfach richtig Lust darauf, alle deutschen User pauschal als Nazis zu brandmarken und eine Hexenjagd auf uns zu starten. An einem sachlichen Austausch ist man nicht interessiert, es ist ja auch viel einfacher sich zwischen Schwarz und Weiß zu entscheiden.
Wahrscheinlich wird discuss.tchncs.de als nächstes deföderiert, weil ich es gewagt habe, die Entscheidung des Feddit-Moderationsteams zu supporten und es generell eine gute Idee finde, sich an die Regeln des Landes zu halten, in dem man eine Instanz betreibt. Aber was weiß ich schon, bin ja nur ein Nazi der die Linkspartei wählt. 🤣
bin ja nur ein Nazi der die Linkspartei wählt
Ein klassischer Nationalsozialist halt.
.
Der obige Text kann Spuren von Ironie, Senf, und Schalenfrüchten enthalten.
Lecker Senf
Kann mir ganz gut vorstellen dass das den moderationsaufwand auch etwas reduziert hier.
Ich möchte echt kein Feddit-Mod sein, wenn man sich da ständig mit so einem Müll rumschlagen muss. Props ans Moderationsteam!
Wir sollten diesem Thema so wenig Aufmerksamkeit wie möglich geben, finde ich.
LOL. Das machen wir doch schon seit fast 100 Jahren. Die 30er kommen. Zieh dich warm an.
Deutschland wird dafür ja nun durchaus nachvollziehbar kritisiert.
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/nahaufnahme/2025
https://360info.org/western-reporting-of-israel-reflects-a-deep-rooted-bias/
klar, aljazeera…das kommt direkt von den mullahs und geht direkt gegen die deutsche gemütlichkeit, aber ich bin schon der meinzung, dass dbzero richtig gehandelt hat. z.b. kantige Subs auf feddit.org sind defintiv faschistisch und die Vereinsmeierei hier ist ja nur die Vorstufe von einer Diktatur sobald auch nur 10€ in der Kaffekasse sind.
Den gleichen Quatsch hatten wir vor neun Monaten schon einmal
oh noes…wie kommsts? wie kommts, dass man Nazis immer wieder sagt, dass sie Nazis sind? kann doch nicht sein. man will doch auch mal stolz auf irgendwas sein für das man nichts macht. Ich bin User von “hier”. Du bist?
Aber was weiß ich schon, bin ja nur ein Nazi der die Linkspartei wählt.
Extremist?
Du wurdest mehrfach von Leuten darum gebeten, Beispiele zu zeigen. Wenn du das nicht kannst, bitte ich darum die Unwahrheiten in deinem Kommentar zu löschen. Und wenn du dich über so viele Faschos auf Feddit beschwerst (ich zweifele dass wir überhaupt Faschos haben, da sie schnell gebannt werden), dann warum bist du noch hier?
ich zweifele dass wir überhaupt Faschos haben, da sie schnell gebannt werden
Eher wird Twitter zu einem toleranten Netzwerk, als dass sich eine nennenswerte Anzahl Faschos hier hin verirren.
Die allermeisten sind entweder sehr schnell gebannt oder nach ca einer Woche, wo die bei jedem Kommentar den die machen Kontra bekommen die Diskussionen leid und verziehen sich dann.
So, jetzt gehst du erstmal zum nächsten Fenster und stellst das 10 Minuten auf Kipp.
Kipp bringt nüscht, ganz aufmachen sorgt für gescheiten Luftaustausch
kantige Subs auf feddit.org sind defintiv faschistisch
[…]
wie kommts, dass man Nazis immer wieder sagt, dass sie Nazis sind↑ das passiert, wenn du deinen Skyrim-Charakter auf -100 Intelligence gelevelt hast
Wahrscheinlich niedriger, wenn wir ehrlich sind.
Ich hab mich mit dem Thema hier nicht wirklich beschäftigt da ich meistens hier scrolle um Memes zu sehen.
Kannst du eventuell ein paar Beispiele verlinken?
dbzer0 ist eine faschistische Instanz, die sich als linke Instanz ausgibt. So viele der dortigen Mitglieder sind Faschisten und Faschismus-Apologeten. Dies muss beachtet werden, da sie von anderen Fediverse-Nutzern und Instanzen gut behandelt werden. Es besteht die Gefahr, dass Menschen ihren widerwärtigen Lügen Glauben schenken.
Du regst dich gerade über db0 auf, weil diese haltlose Anschuldigungen machen, bzw mit unpassenden Begriffen um sich werfen. Dann fang bitte nicht selbst damit an. Dort vertritt keiner ultranationalistische Standpunkte, die eine Einordnung als “faschistisch” rechtfertigen würden. Nenn sie Idioten, Spinner oder Antisemiten, aber Faschisten passt gar nicht.
Ich glaube, dass db0 Antisemitismus gemäß der IHRA-Definition von Antisemitismus gefördert hat. Wenn dem so ist, würde dies den Vergleich in Verbindung mit den gewalttätigen Drohungen, die sie zulassen und sogar von ihren Mitgliedern verteidigen (siehe den Abstimmungsbeitrag), noch passender machen.
Ich bezweifel ja auch nicht, dass db0 voll mit Antisemitismus ist, aber Antisemitismus=/=Faschismus. Antisemitismus war oft Teil von Faschistischen Systemen, aber kann auch unabhängig davon existieren. Weiterhin sehe ich eher im aktuellen Israel faschistische Tendenzen. Antisemitisch sind die deshalb wohl kaum.
Wat, Faschisten? Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Habe ich da auch noch nicht gesehen. Hast du da Beispiele?
Schauen Sie sich nur die Beispiele an, die sie in diesem Thread verwendet haben. Die Leute, die sie zugunsten der Defederation verteidigten, äußerten sich abfällig über das Aufstellen von Menschen an der Wand oder anderen extremistischen Unsinn. Viele Menschen dort sind auch Pro-Hamas.
Menschen an der Wand oder anderen extremistischen Unsinn
Das ist nichts was nur im Faschismus passiert ist. Ebenso ist nicht jeder Extremismus faschistisch. Da gäb es noch 1000 andere Formen des rechtsextremismus (zb reichsbürger), linksextremisten und religiöse Fanatiker
Macht die Förderung von Antisemitismus in Verbindung mit gewalttätigen Ideologien sie nicht „faschistisch genug“ für Sie?
No. Fascism has multiple definitions and multiple defining characteristics. One of the more popular scholarly definition comes from Umberto Eco, who marks several characteristics:
- “The cult of tradition”, characterized by cultural syncretism, even at the risk of internal contradiction. When all truth has already been revealed by tradition, no new learning can occur, only further interpretation and refinement.
- “The rejection of modernism”, which views the rationalistic development of Western culture since the Enlightenment as a descent into depravity. Eco distinguishes this from a rejection of superficial technological advancement, as many fascist regimes cite their industrial potency as proof of the vitality of their system.
- “The cult of action for action’s sake”, which dictates that action is of value in itself and should be taken without intellectual reflection. This, says Eco, is connected with anti-intellectualism and irrationalism, and often manifests in attacks on modern culture and science.
- “Disagreement is treason” – fascism devalues intellectual discourse and critical reasoning as barriers to action, as well as out of fear that such analysis will expose the contradictions embodied in a syncretistic faith.
- “Fear of difference”, which fascism seeks to exploit and exacerbate, often in the form of racism or an appeal against foreigners and immigrants.
- “Appeal to a frustrated middle class”, fearing economic pressure from the demands and aspirations of lower social groups.
- “Obsession with a plot” and the hyping-up of an enemy threat. This often combines an appeal to xenophobia with a fear of disloyalty and sabotage from marginalized groups living within the society (such as the German elite’s “fear” of the 1930s Jewish populace’s businesses and well-doings; see also antisemitism). Eco also cites Pat Robertson’s book The New World Order as a prominent example of a plot obsession.
- Fascist societies rhetorically cast their enemies as “at the same time too strong and too weak”. On the one hand, fascists play up the power of certain disfavored elites to encourage in their followers a sense of grievance and humiliation. On the other hand, fascist leaders point to the decadence of those elites as proof of their ultimate feebleness in the face of an overwhelming popular will.
- “Pacifism is trafficking with the enemy” because “life is permanent warfare” – there must always be an enemy to fight. Both fascist Germany under Hitler and Italy under Mussolini worked first to organize and clean up their respective countries and then build the war machines that they later intended to and did use, despite Germany being under restrictions of the Versailles treaty to not build a military force. This principle leads to a fundamental contradiction within fascism: the incompatibility of ultimate triumph with perpetual war.
- “Contempt for the weak”, which is uncomfortably married to a chauvinistic popular elitism, in which every member of society is superior to outsiders by virtue of belonging to the in-group. Eco sees in these attitudes the root of a deep tension in the fundamentally hierarchical structure of fascist polities, as they encourage leaders to despise their underlings, up to the ultimate leader, who holds the whole country in contempt for having allowed him to overtake it by force.
- “Everybody is educated to become a hero”, which leads to the embrace of a cult of death. As Eco observes, “[t]he Ur-Fascist hero is impatient to die. In his impatience, he more frequently sends other people to death.”
- “Machismo”, which sublimates the difficult work of permanent war and heroism into the sexual sphere. Fascists thus hold “both disdain for women and intolerance and condemnation of nonstandard sexual habits, from chastity to homosexuality”.
- “Selective populism” – the people, conceived monolithically, have a common will, distinct from and superior to the viewpoint of any individual. As no mass of people can ever be truly unanimous, the leader holds himself out as the interpreter of the popular will (though truly he alone dictates it). Fascists use this concept to delegitimize democratic institutions they accuse of “no longer represent[ing] the voice of the people”.
- “Newspeak” – fascism employs and promotes an impoverished vocabulary to limit critical reasoning.
db0 might fulfill a criterium or two of these (especially the “disagreememt is treason” part, but not even close enough to constitute them as actual fascists.
Others like Robert Griffin stress the importance some form of ultranationalism and point at racial exclusiveness (Ian Kershaw). More recently, John R. McNeill formulated a list including a leader cult and strong hierarchy, fetishisation of youth and masculinity and a "lost golden era syndrome. I personally would highlight the construction of a scapegoat, one or more marginalized minorites that are blamed (and persecuted) for basically everthing that is supposedly going wrong in society.
Now, many of these characteristics can be found in non-fascist movements, and many movements can show fascistoid traits without being fascists. And the distinction is very important. If we lose the distinction we run the risk of trivialisation of fascism, which would make it easier for fascists to deny being fascists and rise to power again. We see that, when actual fascists deflect the accusation with “In your eyes, everyone is a fascist nowadays!”
So please be cautious with such terms.Unter Islamisten ist der Antisemitismus auch sehr weit verbreitet und gewalttätig sind sie auch. Und einige linke haben auch Antisemitische Ideen oder Verschwörungstheorien aufgegriffen. Ich würde db0 eher zu letzteren zählen, als zu rechtsextremen
Lol, was für Schneeflocken. “Hilfe, ich werde unterdrückt, weil andere meine Aufrufe zu Gewalt löschen”!
Ja, dbzer0 ist voller Verlierer.
Ich weiß nicht, ob die Beleidigungen etwas zur Diskussion beitragen…
Es ist glaube ich besser so, dass die radikalisierten Teile des Fediverse sich freiwillig dazu entschieden haben, hier nicht mehr mitzureden. Es war leider schon seit langem nicht mehr möglich, mit diesem Teil des Fediverse überhaupt eine Diskussion zu führen. Nicht nur über das Thema Nahost, sondern generell: Im englischen Lemmy werden ja Mitglieder unserer Instanz pauschal von dbzer0 oder lemmy.ml usern attackiert, weil sie ja angeblich von einer “pro genocide” Instanz posten. Was natürlich totaler Unfug ist, aber mit radikalisierten Menschen kann man auch nicht mehr sprechen. Die Diskussion zum Bann bei dbzer0 zeigt das wunderbar - da ist einfach eine viel zu große Aggessivität und ich finde vor allem schon die Sprache dort total faszinierend. Dieses lautstarke alles als “zionist” betiteln sehe ich ernsthaft nur hier auf Lemmy.
Von daher ist es glaube ich ok, wenn die uns deföderieren.
BTW: Weiß jemand, wie das jetzt technisch funktioniert? Sehen dbzer0 user jetzt keine Beiträge und Kommentare von feddit.org usern auf lemmy.world mehr, wenn sie über ihre eigene Instanz darauf zugreifen?
Weiß jemand, wie das jetzt technisch funktioniert? Sehen dbzer0 user jetzt keine Beiträge und Kommentare von feddit.org usern auf lemmy.world mehr, wenn sie über ihre eigene Instanz darauf zugreifen?
Genau, von der deföderierten Instanz werden überhaupt keine Inhalte mehr angezeigt.
Im englischen Lemmy werden ja Mitglieder unserer Instanz pauschal von dbzer0 oder lemmy.ml usern attackiert, weil sie ja angeblich von einer “pro genocide” Instanz posten.
Habe ich noch nie gesehen, wo musste man denn posten, damit man sowas sieht?
Unter einem der Meta-Threads die sich mit dem Thema befassen. Im “normalen” Fediverse passiert so etwas eigentlich nicht.
Dbzer0 ist eine anarchistische Instanz. Sie lehnen Autoritäten ab. Und das funktioniert wunderbar so lange man unter sich ist. Jetzt kommen sie mit einen System in Kontakt, das ein bisschen anders denkt als sie und die Lösung ist eine Zensur.
Die Autorität von Feddit wird abgelehnt, durchgesetzt von der Autorität von dbzer0. Ergo begrüßt man auf dbzer0 Autorität aber eben nur wenn die Autorität die eigene Meinung überhöht.
Anarchismus ist das nicht. Damit zeigt die Instanz ironischerweise die größte Schwäche ihrer Ideologie auf.
PS: Ich bin kein Feind des Anarchismus, man sieht hier aber gut welche Fallstricke es in anarchistischen Systemen gibt.
Ich behaupte diese Abstimmung war alles andere als anarchistisch. Nicht, weil ich mich mit Anarchismus auskenne, aber weil für mich viele Prinzipien, die differenzierte Meinung und Urteilsbildung ermöglichen, ignoriert wurden.
Soweit ich mich erinnern kann:
- Bestand der Post nur aus Anschuldigungen. Wenn überhaupt Belege vorhanden waren, waren diese nur vereinzelt, was nicht für eine Anschuldigung von systematischem Bias ausreicht.
- Entsprechend wurden direkt Forderungen im Post an feddit.org gestellt, die, bei Nichteinhaltung, mit vorgeschlagenen Konsequenzen (Deföderierug, Sperren von Communities etc.) geandet werden soll.
- Wurde keine Möglichkeit vor Erstellen des Posts gegeben, auf die Anschuldigungen zu reagieren. Stattdessen wurden Antworten in die Kommentarleiste verdrängt, die sich garantiert nicht jeder durchliest. Auch die Tatsache, dass Upvotes/Downvotes zur Sortierung beitragen sorgt dafür, dass frühe Reaktionen stärker für die finale Meinung beitragen, als spätere.
Kurz: Es las sich wie eine Rede vom Staatsanwalt, auf die das Gericht der öffentlichen Meinung ohne richtige Gegenüberstellung urteilen sollte. Es tendierte also viel mehr zum Schauprozess statt zur gemeinschaftlichen Entscheidung.
Es hatte also viel mehr mit stumpfen Populismus (sprich ein paar wenige treffen die Entscheidung und vermarkten sie an die Gemeinschaft) zu tun anstatt mit echtem Anarchismus (sprich die Gemeinschaft diskutiert gemeinsam und erarbeitet sich so einen Konsens).
Es hatte also viel mehr mit stumpfen Populismus (sprich ein paar wenige treffen die Entscheidung und vermarkten sie an die Gemeinschaft) zu tun anstatt mit echtem Anarchismus
Das hat man auch sehr gut daran erkannt, dass zwei sehr aktive User dort die Diskussion in eine bestimmte Richtung gelenkt haben (von denen einer eine brennende Deutschlandflagge in seiner Signatur hat, was natürlich überhaupt kein Vorurteil gegenüber Menschen einer bestimmten Nationalität oder gewissen Instanzen transportiert /s). Es ist nicht überraschend, dass die Abstimmung so ausgegangen ist.
Ganz zu schweigen davon, dass diejenigen, die die Abstimmung kritisierten, oft ignoriert oder sogar mundtot gemacht wurden (Kommentare gelöscht, aus der Community ausgeschlossen). Sie wollten kein Feedback. Sie wollten den Anschein erwecken, dass es eine faire Abstimmung gab, aber sie wollten es trotzdem durchziehen.
PS: Ich bin kein Feind des Anarchismus, man sieht hier aber gut welche Fallstricke es in anarchistischen Systemen gibt
Als Freund*in des Anarchismus scheinst du mir nur ein geringes Verständnis weit verbreiter anarchistischer Prinzipien wie freie Assoziation oder einer sinnigen Verwendung des Wortes Autorität zu haben. Für deutschsprachige Perspektiven auf das und ggf auch Fragen kann ich bspw !anarchismus@feddit.org empfehlen.
Danke, dass du so respektvoll geblieben bist. Auch diese Tugend hat dbzer0 verloren. Ich schaue es mir gerne an.
Danke für den Hinweis auf die Community. Ich würde mich gerne in das Thema ein bisschen einlesen, eben weil ich zugegebenermaßen keine Ahnung habe. Da ich mit den Inhalten dort spontan nciht viel anfangen kann hab ich dazu eine Frage: Gibt es ,das eine" anarchistische Selbstverständnis (ggf. irgndwo nachlesbar?)… oder gibt es erwartbar, wie bei anderen Aspekten auch, eine Vielzahl von Strömungen deren gemeinsamer Nenner ,nur" die Ablehnung von Autorität ist?
Gibt es ,das eine" anarchistische Selbstverständnis (ggf. irgndwo nachlesbar?)… oder gibt es erwartbar, wie bei anderen Aspekten auch, eine Vielzahl von Strömungen deren gemeinsamer Nenner ,nur" die Ablehnung von Autorität ist?
Tatsächlich wäre es in meinen Augen sehr vermessen zu behaupten das “beste” anarchistische Selbstverständnis zu formulieren, aber ich hab einfach mal zusammenhangslos bisschen was gesammelt:
-
Wenn du Zeit und Interesse an einer Doku hast, kann ich diese hier empfehlen. Besonders gut ist die historische Herausarbeitung heute gängiger anarchistischer Prinzipien.
-
Für mich persönlich drückt dieser eher kurzweilige Text hier Anarchismus am besten aus.
-
Ich glaube das hier könnte ein relativ greifbares Beispiel eines Selbstverständnisses sein. Das ist ein Kollektiv aus Dresden, dass einen Veranstaltungsraum/Cafe/Bibliothek betreibt und mal aufgeschrieben hat was deren anarchistisches Selbstverständnis für diese Tätigkeit bedeutet.
Danke, genau sowas hab ich gesucht!
-
Mir kommt das ehrlich gesagt alles andere als anarchistische vor.
Es ist eine Lemmy-Instanz mit Admins und Regeln. Genau das Gegenteil von Anarchie.
Anarchismus ist eine dumme Ideologie, an die nur rebellische Teenager und peinliche Menschen wirklich glauben. Letztendlich funktioniert sie nicht, weil man Regeln und Ordnung braucht, damit eine Gesellschaft oder in diesem Fall soziale Medien funktionieren können. Wenn sie das herausfinden, reagieren sie darauf, indem sie ihre eigenen Regeln aufstellen, um sich gegen die Regeln anderer zu wehren. Das ist extrem peinlich und definitiv nicht nachhaltig.
Ich frage mich, wie lange es wohl dauern wird, bis sie sich wieder abspalten.
Letztendlich funktioniert sie nicht, weil man Regeln und Ordnung braucht, damit eine Gesellschaft oder in diesem Fall soziale Medien funktionieren können.
“Im Anarchismus gibt es keine Regeln” ist Quatsch. Bitte bitte bilde dich, bevor du sowas von dir gibst. Danke.
Removed by mod
Es ist nicht hilfreich, wenn du dein Unwissen einfach nochmal wiederholtst. Schade.
Removed by mod
You mix up Anarchy with Anomie.
They are the same…
No. Abso-fucking-lutely not.
Das Einzige, was hier peinlich ist, ist das Anarchismusverständnis in diesem Thread. Hauptsache, mit irgendwelchen Begriffen um sich werfen und dabei über die eigene Argumentation stolpern.
Ich hab relativ früh alle englischen Schlagworte zu dem Thema in meine Filterliste eingepflegt. Das Fediverse ist bei dem Thema leider komplett vergiftet. Was man da zu Teil lesen muss nimmt mich einfach emotional zu sehr mit. Aber ich bin sehr froh drum, dass Feddit.org diesbezüglich ziemlich stabil unterwegs ist.
Es ist eigentlich nichtmal so ein fürcherlich komplexes Thema wenn man da nicht mit der selben Attitüde ran geht wie die eigene Präferenz für ein Team eines Sports. Man kann Führungsriegen, Parteien, Staatsapparate, deren Wähler und Handlungen komplett ablehnen und anprangern. Aber aus irgendeinem Grund ist man dann trotzdem in dem Fall ein Zionist. Okay, dann halt nicht. Es ist nicht mein Kampf. In unserer Welt läuft so viel falsch, dass ich mich nicht auf alles konzentrieren kann. Für diesen Konflikt brenne ich persönlich sowieso nicht. Keine Lust mich mit deren unterkomplexen Blödsinn zu beschäftigen.
mein Kampf
Wortwörtlich Hitler.
Scheise, erwischt.
dbzer0 geht in letzter Zeit echt steil den Bach runter. Eigentlich schade.
Mich hat das ehrlich gesagt ganz schön überrascht. Hab davon nichts mitbekommen und dann diese absurde Abstimmung gesehen.
Es war eine Woche lang auf der Startseite von dbzer0 angepinnt und war voller Streitigkeiten und wenig überzeugender Stimmen, die wahrscheinlich größtenteils von Zweitaccounts stammten. Sie können sich glücklich schätzen, dass Sie das nicht miterleben mussten.
Ja, das ist wirklich schade. Ich mochte diesen Ort früher sehr.
Der „Diskussion“ dort zu folgen war schon sehr anstrengend.
Ich hatte den Eindruck, dass Sie von einigen genutzt wurde, um mal richtig Dampf abzulassen.
Die angeführten Communities habe ich nie so wie dargestellt wahrgenommen und mich auch insgesamt gewundert warum genau die ausgewählt wurden. Dass in den meisten Posts nicht zwischen Nutzern, Moderatoren und Betreibern getrennt wurde fand ich auch schwach. Es wirkt mir, als würde sich einige eine gemütliche echo chamber bauen wollen.
Ja, es schien fast so, als ginge es nur um eine persönliche Vendetta. Letztendlich zensieren sie einfach alles, was ihnen nicht gefällt und sie nervt. Dbzer0 wird definitiv zu einer Echokammer werden, wenn es das nicht schon ist (ich glaube, das ist es bereits).
Ich hatte den Eindruck, dass Sie von einigen genutzt wurde, um mal richtig Dampf abzulassen.
Absolut, es wurde sehr emotional argumentiert und alle Deutschen grundsätzlich pauschalisiert. Eine Diskussionskultur wie man sie auch so auf Facebook unter AfD-Beiträgen findet (“die Ausländer”). Im selbsternannten Kampf gegen den Faschismus wenden sie die Methoden des selbigen an, ohne es zu bemerken.
Ich habe ein neues Konto erstellt, weil mein ursprüngliches Konto bei dbzer0 ist und sie feddit.org defederiert haben. Daher würde mein Kommentar hier nicht ankommen.
es ist mir ehrlich gesagt egal. sollen sie machen
Es ist mir egal, dass sie sich von Feddit trennen, aber es stört mich, dass sie Feddit-Nutzer auf Fediseer verleumden, was dazu führen könnte, dass andere Instanzen Feddit aufgrund der falschen Zensur blockieren.
Wenn das passiert ist das Experiment Fediverse sowieso zum scheitern verurteilt. Ich häng emotional nicht wirklich an dem ganzen, daher ist es mir auch egal wenn sich db0 ihre Echokammer aufbauen wollen
Ich hoffe, dass es nicht scheitert. Dezentrale soziale Netzwerke sind wichtig. Es ist traurig, dass einige reaktionäre Trolle es für alle ruinieren können.
Wenn das System funktioniert dann passiert nichts, und wir haben ab sofort Ruhe vor den Idioten auf db0. Wenn db0 so viel Kontrolle ausübt dass durch einen Eintrag auf einer Website uns das ganze Fediverse blockiert dann funktioniert das System nicht. So oder so gibt es nichts was wir tun können, daher, egal.
Ich habe diesen Beitrag in der Hoffnung verfasst, die Aufmerksamkeit der Administratoren von Feddit zu erregen, damit sie hoffentlich eine Gegendarstellung veröffentlichen, aus der hervorgeht, dass es sich um Verleumdung handelt, sowie eine Gegenanzeige von censure, aus der hervorgeht, dass dbzer0 nicht glaubwürdig ist.
Man darf träumen, aber ich glaube du missverstehst den Deutschen
Feddit hat es schon einmal geschafft, sie können es wieder schaffen.
Damn the discussion over there was vile, and always riled up wit hostile Draconic Neo who seems to have a hate boner against us and those who disagreed with the vote.
But in the end its their loss.
I have a feeling that this asshole started the whole thing. He probably complained about Feddit and got them to start this poll. I don’t feel sorry for dbzer0, though. They want to be an echo chamber, and an echo chamber is what they should remain.
乁( •_• )ㄏ
@Panda4X4@feddit.org @Sprudelwasser@feddit.org Wenn Sie Zugang zu Fediseer haben, wäre es vielleicht gut, eine Gegendarstellung zu verfassen, da sie uns diffamieren.
Dies ist inakzeptabel, da Feddit nicht zionistisch ist und keinerlei Zionismus fördert.
Das ist halt eine Lüge, Zionismus in Form von Unterstützung / Anerkennung Israels Existenzrecht ist vergleichsweise verbreitet unter den Usern und zumindest von Teilen der Administration auch persönlich befürwortet. Ich glaube im deutschsprachigen Raum ist eine solche Position so Mainstream, dass es sich gar nicht wie eine richtige Position anfühlt sondern eher unter sowas wie “alle denken so”, " anders gar nicht denkbar" oder “gesunder Menschenverstand” eingeordnet wird. Zumindest ging es mir früher (bis vor einigen Jahren) so.
Auch habe ich mehrmals unterschwellige oder sogar offene Unterstützung für die Zerstörung und Gewalt in Gaza durch israelische Streitkräfte erlebt, aber natürlich auch ordentlich Widerspruch dazu. Für mich ist das halt Teil des deutschen Diskurses und immer eine Chance, Menschen mit denen ich diskutiere oder die mitlesen von meiner Perspektive, die ich als antirassistisch, antikolonial und in der Schlussfolgerung antizionistisch bezeichnen würde, zu überzeugen.
Ich bin bisschen enttäuscht, dass dieser super unreflektierte Post hier so hochgevotet und unterstützt wird. Zionismus existiert halt einfach und ist besonders im deutschsprachigen Raum eine sehr verbreitete Positon, Feddit ist davon nunmal keine Ausnahme.
Ich habe das Gefühl, dass es zwischen den Usern überhaupt keinerlei verbindliche Definition von “Zionismus” gibt und dass man daher fleißig aneinander vorbei redet. Das wird ja teilweise hart antisemitisch im Sinne von “Die Juden” benutzt. Oder alles pro-israelische ist “zionistisch”. Oder jede Stimme, die die Hamas kritisiert, ist “zionistisch”. Der Begriff ist komplett tot, weil die Leute völlig unterschiedliche Dinge damit verbinden. Witzigerweise verlinkst du ja den Wiki-Artikel und wirfst hier dem anderne User eine Lüge vor, obwohl im von dir selbst verlinkten Wiki-Artikel zig verschiedene Defintionen etc. enthalten sind und du suchst dir nur eine aus.
Ja, ich denke das ist der Punkt. Es ist aber auch nicht nur ein Missverständnis, sondern eine ganz bewusste Unschärfe. So ist “Zionismus” ein Synonym für israelischen Ultranationalismus, wenn man begründen muss, warum er überhaupt ein Problem sein soll. Und im nächsten Moment ist schon das Bekenntnis zu einer Zwei-Staaten-Lösung Zionismus, um ein klares Bekenntnis für die Abschaffung Israels einfordern zu können.
Ich bin zum Beispiel dafür, dass es einen Schutzraum für Jüdinnen und Juden weltweit gibt, die vor Antisemitismus flüchten müssen. Wie der aussieht und wo der ist, ist mir ehrlich gesagt egal, wichtig ist nur, dass es einen gibt. Das ist eine Lehre aus dem Holocaust aber auch aus einer viel größeren und längeren Geschichte des Antisemitismus.
Nach Vorstellung dieser Leute bin ich damit Zionist. Damit habe ich gar kein Problem, dann bin ich das halt. Aber wenn ich dann mit faschistoiden Rassisten die von einer Großisrael träumen gleichgesetzt werde, dann habe ich damit sehr wohl ein Problem.
Diese Unschärfe des Begriffs ist also ein bewusst eingesetztes Werkzeug.
Diese Unschärfe des Begriffs ist also ein bewusst eingesetztes Werkzeug.
Ganz richtig. Denn wenn man einerseits “Zionismus” nicht mehr nur auf die ultranationalistische Schiene bspw. einer Regierung Netanyahu beschränkt, sondern auch bereits auf die Existenz Israels an sich, dann nutzt man - ganz bewusst, meiner Meinung nach - die Verwerflichkeit der einen Sache, um die andere Sache in Misskredit bringen zu können. Da mache ich nicht mit.
Ich finde da zumindest keine klar abgetrennten Definitionen drinne, aber ich muss zugeben ich habe das auch nur zweimal überflogen.
Witzigerweise verlinkst du ja den Wiki-Artikel und wirfst hier dem anderne User eine Lüge vor, obwohl im von dir selbst verlinkten Wiki-Artikel zig verschiedene Defintionen etc. enthalten sind und du suchst dir nur eine aus.
Ja aber genau das ist doch die Verlogenheit die ich vorwerfe. Ich claime eben nicht, dass meine Definition die einzig wahre ist, aber behaupte, dass zumindest eine sehr verbreitete Definition/Art von Zionismus sehr wohl auf feddit existiert und auch aktiv verbreitet / verteidigt wird. Ich finde das irgendwiesehr verdreht von dir, die Reihenfolge ist doch so:
- OP sagt es gäbe keinen Zionismus auf feddit
- Ich widerspreche, verlinke Quelle die den Begriff ausführlicher beleuchtet und behaupte, dass Form “Israels Existenzrecht bejahen” von Zionismus sehr wohl auf feddit verbreitet ist
Israels Existenzrecht bejahen
Ich hab das so explizit nirgends diskutiert gesehen, aber ich glaube auch, dass das irgendwo eine Gesetzesfrage ist. Dass bei der deutschen Politik und Gesetzgebung einiges schief hängt ist glaub keine ungewöhnliche Ansicht hier.
Israel-feindliche Sprüche stehenzulassen wäre zwar ordentlich meinungsfrei, könnte unter deutscher "Recht"sprechung aber als Hassrede gelten. Man könnte natürlich Schultern zucken und hoffen, dass es nie vor Gericht geht, aber irgendwie will ich das Freiwilligen nicht zumuten, sich für meine Meinungen zu rechtfertigen. Und die ganze Instanz mit all der anderen fruchtbaren Diskussion in engstirnigem “Alles oder nichts” aufs Spiel setzen fände ich auch schade.
Sprich: Ich habe nie jemanden explizit das Existenzrecht Israels verteidigen sehen (kann natürlich gut sein, dass ich das nur übersehen hab), aber wenn gegenteilige Kommentare gelöscht werden würde ich das eher als “Sag das woanders” verstehen statt als tatsächlichen Widerspruch.
Kommt halt davon wie oft im Diskurs jeglicher Zionismus mit Großisrael gleichgesetzt wird. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen “Israel hat ein Recht darauf in seinen international anerkannten Grenzen zu existieren” und “Israel hat ein Recht darauf ganz Palästina zu annektieren”. Streng genommen natürlich beides Zionismus, aber wenn praktisch immer nur die letztere Definition verwendet wird, dann fällt die erste irgendwann aus dem “normalen”, umgangssprachlichen Gebrauch.
Gut, dass du es so herausarbeitest. Ich habe das Gefühl viele hier denken lemmy.dbzer0.com beschuldigt hier alle der letzteren Definition / Gebrauchsform (“Israel hat ein Recht darauf ganz Palästina zu annektieren”). Gleichzeitig halte ich auch erste Definition für kritisierbar wenn sie aktiv als meinung vertreten wird.
Aber wenn feddit.org wegen der ersteren Definition von großen Instanzen deföderiert wird, ist das ja eigentlich noch schlimmer. Die ist halt total milktoast, wenn das der Maßstab ist kann das Threadiverse mMn nicht erfolgreich werden bzw. bleiben. Insbesondere bei der hiesigen Gesetzeslage.
Das Problem ist, dass auch deine zuerst genannte Version eben zionistisch und menschenverachtend ist. Israel war von Anfang an ein rassistisches Kolonialprojekt, und hat genau so wenig “Existenzrecht” wie jeder andere Nationalstaat. Es ist nicht so, als ob die Meinung, dass “Israel ein Recht zu existieren hat” harmlos und unproblematisch wäre.
und hat genau so wenig “Existenzrecht” wie jeder andere Nationalstaat
Ich wurde mal darauf hingewiesen, dass das Fokussieren auf Israel eben genau das ist, was es antisemitisch macht. Es gibt diesen Fokus nicht auf andere kolonialistische Staaten wie Russland, China, Frankreich, Neuseeland, etc.
Üblicherweise wird auch die Abschaffung vergleichbarer siedlerkolonialer Projekte wie Kanada, USA, Australien gefordert. Zusätzlich wird auch auf andere vergleichbar brenzlige Situationen wie in bspw Sudan Aufmerksamkeit gelenkt.
Antisemitismus ist Hass gegen JüdInnen. Den genozidalen Staat Israel als Repräsentation für alle JüdInnen zu sehen und auf diese Art und Weise die Taten Israels als auf das globale Judentum zu schieben ist antisemitisch.
Wenn man den Fakt ignoriert, dass Israel der einzige Safe Space für jüdische Menschen ist, den es gibt, während Angriffe auf Jüd:innen überall zunehmen, dann ist das bestimmt so.
Ich finde es schwierig Staaten als Safe Spaces zu bezeichnen, besonders wenn das aktuelle gesellschaftliche Klima eine enorm Konformität erwartet und damit so einige Menschen ausschließt.
Edit: ansonsten ist der Kommentar doch ein astreines Beispiel für die Art des Zionismus die mir schon häufig auf Feddit begegnet ist. Genau da setzt ja auch mein ursprünglicher Kommentar an, auch wenn es scheinbar genug Leute gibt, die das lieber mal ignorieren.
Inwiefern ist Israel bitte sicher?! Das Land betreibt einen aktiven Genozid mit radikalislamistischer militanter Gegenwehr in unmittelbarer Nähe von Ballungsräumen, das ist alles andere als sicher. Niemals ist die Gefahr für jüdisches Leben in zB westeuropäischen Städten auch nur annähernd so groß wie in großen Teilen Israels.
Stell dir einfach vor du würdest einer Minderheit angehören, die überall angefeindet wird und dann gibt es diesen einen Ort, an dem du einen inneren Zusammenhang hast, ohne Angst davor haben zu müssen auf der Straße von deinen Mitmenschen angegriffen zu werden. Trotz der Gefahr von außen ist das für viele Jüd:innen ein Kompromiss, den sie eingehen. Eigentlich nur ein Zeichen dafür, wie schlimm und allumfassend der Antisemitismus in der übrigen Welt sein muss.
Das liegt daran, dass die Leute, die das Thema ansprechen, es als Maske benutzen, um ihren Hass auf die Juden zu verbergen. Sie behaupten, sie seien nicht antisemitisch, wenn sie antizionistisch sind, aber in Wirklichkeit ist das nur ein Vorwand, um jüdische Menschen zu hassen.
Bei allem Respekt, das ist antisemitischer Unsinn.
Achso, Theodor Herzl war also ein astreiner Menschenfreund. Es ist echt absurd, was da bei euch in Deutschland für Standpunkte herumfliegen.
Removed by mod
“Journalist”? Du hast doch sicher gerade googlen müssen, wer Herzl ist lmao
Hinweis: ich finde ihn nicht aufgrund seines Glaubens problematisch, sondern aufgrund seiner völkischen, menschenverachtenden Ansichten, die ihn zur Grundidee des Zionismus getrieben haben.
Du meinst den Glauben, dass die Juden ein Heimatland verdienen und dass Israel ihr angestammtes Heimatland ist. Weißt du was, Antisemit? Die Juden verdienen ihr eigenes Heimatland, wo Idioten wie du ihnen nichts antun können.
Dies ist inakzeptabel, da Feddit nicht zionistisch ist und keinerlei Zionismus fördert.
Das ist halt eine Lüge, Zionismus in Form von Unterstützung / Anerkennung Israels Existenzrecht ist vergleichsweise verbreitet unter den Usern und zumindest von Teilen der Administration auch persönlich befürwortet. Ich glaube im deutschsprachigen Raum ist eine solche Position so Mainstream, dass es sich gar nicht wie eine richtige Position anfühlt sondern eher unter sowas wie “alle denken so”, " anders gar nicht denkbar" oder “gesunder Menschenverstand” eingeordnet wird. Zumindest ging es mir früher (bis vor einigen Jahren) so.
Zionismus, bzw. das Existenzrecht Israels als jüdischem Staat in Palästina abzulehnen, fällt nach der gemeinhin in Deutschland verwendeten Definition unter Antisemitismus. Im Englischen Sprachraum sind andere Definitionen gebräuchlich, die Antizionismus nicht mit Antisemitismus gleichsetzen.
Zionismus, bzw. das Existenzrecht Israels als jüdischem Staat in Palästina abzulehnen, fällt nach der gemeinhin in Deutschland verwendeten Definition unter Antisemitismus.
Obwohl sich das meiner Erfahrung nach auch langsam ändert, besonders linken Kreisen, aber auch darüber hinaus.
Ja, glücklicherweise hat sich z.B. die Partei “die LINKE” vor kurzem von der Antisemitismus-Definition nach der IHRA verabschiedet und die Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus (JDA) angenommen, die von renomierten Forschen nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet wurde.
https://taz.de/Antisemitismus-Definition/!6088799/
Dieser Schritt wurde aber vom Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland sogleich gerügt, da er “getrieben von Israelhass - dazu beiträgt, den Antisemitismus unserer Zeit zu verschweigen”.
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/linke-antisemitismus-definition-kritik-juden-100.html
Das sollte kritisiert werden. Die Abkehr von der IHRA-Definition von Antisemitismus (der korrekteren Definition von Antisemitismus) hin zu einer lockereren Definition wird dazu führen, dass Antisemitismus weiter zunimmt. Diejenigen, die behaupten, sie würden fälschlicherweise als Antisemiten gemäß der IHRA-Definition beschuldigt, verstecken sich hinter Antizionismus und Dogwhistles, um als antisemitische Arschlöcher davonzukommen. Das sollten wir nicht zulassen.

















